Catherine Dumont d'Ayot

Le Corbusiers Pavillon für Zürich

Modell und Prototyp eines idealen Ausstellungsraums

Le Corbusiers Pavillon für Zürich zeichnet anhand zahlreicher handschriftlicher Dokumente, Zeichnungen und Schriften die Geschichte des letzten gebauten Werks Le Corbusiers nach. Initiiert wurde das Wohnhaus, das zugleich Museum ist, von der Zürcher Galeristin Heidi Weber. Es stellt mit seinen abstrakten Formen und Farben ein intellektuelles Vermächtnis des berühmten Architekten dar, an dem die weitere Entwicklung der Architektur ablesbar wird, wie Le Corbusier sie sich vorstellte. Von ersten Ideen und Skizzen aus den Jahren 1949/1950 bis zur Eröffnung 1967 und darüber hinaus wird anhand zahlreicher Abbildungen und Dokumente die Genese dieses aussergewöhnlichen Baus dargestellt, dessen Realisierung der Architekt nicht mehr selbst erleben durfte. Die Rolle des Pavillons, der sich stark vom Beton Brut des Spätwerks Le Corbusiers absetzt, wird in diesem Band zum ersten Mal als zentrales und zukunftsweisendes Werk des Architekten nachvollziehbar.

This book is also available in English and French

Author(s): Catherine Dumont d'Ayot, in collaboration with Tim Benton
Edited by Institut für Denkmalpflege und Bauforschung, ETH Zürich
Design: Integral Lars Müller

16,5 x 24 cm, 6 ½ x 9 ½ in
224 pages, 201 illustrations
hardback
2013, 978-3-03778-293-4, German
30,00 €