Florian Hertweck (ed.)

Architektur auf gemeinsamem Boden

Positionen und Modelle zur Bodenfrage

Unser Umgang mit Grund und Boden beeinflusst Architektur und Stadtentwicklung massgeblich. Im letzten Jahrzehnt haben die Privatisierung von urbanem Boden sowie die Spekulation damit dramatisch zugenommen. Viele europäische Städte, die einem hohen Entwicklungsdruck unterliegen, verfügen selbst über so gut wie keinen baufähigen Bodenvorrat mehr. Angesichts der akuten Wohnungsnot stellt sich somit die Bodenfrage erneut: Inwiefern vermögen wir es, Boden als gemeinschaftliches Gut zu behandeln und ihn den Exzessen des Kapitalismus zu entziehen?

Architektur auf gemeinsamem Boden geht dieser Frage umfassend auf den Grund, indem es einen historischen Überblick liefert und dabei den Bogen von Henry George bis in die gegenwärtige Zeit spannt. Interviews mit globalen Akteuren geben Aufschluss über den heutigen Umgang mit der Bodenfrage. Das Buch zeigt herausragende Projekte, denen entweder eine rechtliche oder eine räumliche Trennung von Grund und Boden zugrunde liegt. Es liefert somit einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Diskussion über eine nachhaltige Bodenpolitik.

Edited by Florian Hertweck
With contributions by Dirk Löhr, Reinier de Graaf, Sylvia Claus, Giovanni la Varra, Franziska Eichstädt-Bohlig, Tanja Herdt, Laura Weissmüller and many more
Design: Thomas Mayfried

14 × 20 cm, 5 ½ × 7 ¾ in
400 pages, 65 illustrations
paperback
2020, 978-3-03778-602-4, German
25,00 €