Die Neuerscheinungen eines Jahres sollen sich zu einem Bild fügen, welches das Spektrum unseres Programms widerspiegelt. Dieses Jahr erscheint es in besonderer Klarheit. In allen Bereichen ist eine Auswahl gelungen, die dem Leitgedanken gerecht wird, Facetten der kulturellen Debatten festzuhalten und gesellschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen. Die neuen Titel gewähren Einblicke in die Themen unserer Zeit, erörtern gestalterische Prozesse, gesellschaftliche Fragen und kulturelle Phänomene und dokumentieren herausragende gestalterische und künstlerische Positionen. Es sind Spezialitäten, die sich keineswegs nur an Experten richten, sondern an ein aufmerksames Publikum, das mit uns die Faszination für die Vielfalt und Qualität der Auseinandersetzung teilt.

  1. Loose Ends
    Maria Giuseppina Grasso Cannizzo
    Loose Ends

    Herausgegeben von Sara Marini in Zusammenarbeit mit aut. architektur und tirol

    Lieferbar in den USA und Kanada: September 2014

    Maria Giuseppina Grasso Cannizzo nahm in den Jahren 2004 und 2008 an der Architekturbiennale in Venedig teil und wurde 2012 vom Royal Institute of BritishArchitects (RIBA) gewürdigt. Im gleichen Jahr erhielt sie an der Triennale in Mailand eine Goldmedaille für ihr Lebenswerk und war zweimal für den Mies van der Rohe Preis nominiert. Trotzdem gilt sie als Geheimtipp. Den Grossteil ihrer Bauwerke – darunter viele Transformationen historischer Gebäude, Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Projekte wie den Kontrollturm in Marina di Ragusa – realisiert sie auf Sizilien, wo sie lebt. Maria Giuseppina Grasso Cannizzos spezielle Entwurfsmethodik beruht auf der Analyse des städtebaulichen und landschaftlichen Kontextes und der Auseinandersetzung mit der spezifi schen «Geschichte» jedes Projekts. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse übersetzt sie in minimale, selbstbewusste und teilweise radikale Konzepte, die letztendlich immer offen für jene Veränderungen bleiben, die das Leben und der Lauf der Zeit mit sich bringen. Diese erste umfangreiche Monografie ist auch ein konzeptionelles Manifest von Maria Giuseppina Grasso Cannizzo. Versammelt in einer schwarzen Box bieten lose Blätter Einblick in wichtige Bauprojekte und machen die Entwurfsmethodik der Architektin sichtbar.

    Mit Texten von Raoul Bunschoten, Pippo Ciorra, Francesco Dal Co, Marco De Michelis, Rainer Köberl, Sara Marini.

    Mit Fotografien von Hélène Binet, Armin Linke und Giulia Bruno

    16,8 x 24 cm, 380 Seiten, ca. 900 Abbildungen, Box (2014)

    ISBN 978-3-03778-451-8, e

    40,00 € / 48,00 Fr.
    Maria Giuseppina Grasso Cannizzo

    MARIA GIUSEPPINA GRASSO CANNIZZO wurde 1952 auf Sizilien geboren und studierte Architektur an der Universität in Rom, wo sie später auch einen Lehrauftrag innehatte. Heute lebt und arbeitet sie auf Sizilien.

  2. 100 Jahre Schweizer Grafik
    100 Jahre Schweizer Grafik

    Herausgegeben von Christian Brändle, Karin Gimmi, Barbara Junod, Christina Reble, Bettina Richter, Museum für Gestaltung Zürich

    Lieferbar in den USA und Kanada: Ende September 2014

    100 Jahre Schweizer Grafik bietet einen frischen Blick auf hundert Jahre Schweizer Typografie und Fotografik, Plakat, Erscheinungsbild, Buchgestaltung, Publizistik und Schriftdesign. Der Band zeigt mit anschaulich geschriebenen Beiträgen ausgewiesener Fachleute, visuell optimal in Szene gesetztem Bildmaterial und der Buchgestaltung durch NORM aus Zürich sowohl heutige visuelle Gestaltung wie auch die feinen Traditionslinien, die zwischen der Arbeit verschiedener Epochen verlaufen. Auf einer Zeit- und Themenachse verknüpft und beschreibt die Publikation unterschiedliche Perioden, Generationen- und Paradigmenwechsel, ihre visuellen Sprachen und Überzeugungen, aber auch Tätigkeitsfelder, Medien und das Verhältnis zu Werbung, Kunst und Politik. Grafik aus der Schweiz spiegelt internationale Tendenzen ebenso wie lokale Unruhe. Hohe konzeptionelle und formale Qualität, Ironie und Witz sind ihre Begleiter. Ein neues, umfassendes Referenzwerk Schweizer Designs.

    Mit Beiträgen der Herausgeber sowie von Hans-Rudolf Bosshard, Christoph Bignens, Jürgen Döring, Meret Ernst, Ulrike Felsing, Roland Früh, Ariel Herbez, Richard Hollis, Martin Jaeggi, Andres Janser, Roxane Jubert, Urs Lehni, Claude Lichtenstein, Kerry William Purcell, François Rappo, Carol Ribi, Jörg Stürzebecher und Ruedi Widmer.

    Design: norm

    20,6 × 30,9 cm, 384 Seiten, ca. 600 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-352-8, Deutsch
    ISBN 978-3-03778-399-3, Englisch

    Deutsch,
    55,00 € / 65,00 Fr.

    Englisch,
    55,00 € / 65,00 Fr.

  3. Futebol
    Futebol
    Urban Euphoria in Brazil

    Mit Fotografien von Leonardo Finotti und Ed Viggiani

    Fussball ist in Brasilien mehr als ein Sport. Er ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, Ablenkung vom tristen Alltag, Identitäts- und Gemeinschaftsstifter, ein Sinngeber. Wenn kein Ball da ist,kickt man Früchte oder Dosen, wo das Feld fehlt, macht man sich eines. Fussball prägt die brasilianische Voksseele und das Stadt- und Landschaftsbild. Auch wo weder Begegnungsorte, Grünflächen oder Dorfkerne sind, gibt es immer ein campo de pelada. In diesem Band finden zwei Fotografen den Fussball auch dort, wo man ihn nicht vermutet. Leonardo Finotti zeigt seine Serie Campos Sagrados, für die er in ganz Brasilien, immer aus einem erhöhten Standpunkt, provisorische und «richtige» Fussballfelder und ihre Umgebung fotografiert hat. Ed Viggiani begleitet seine Landsleute in der Serie Brasilieiros Futebol Clube überall da, wo sie Fussball spielen oder eine Partie verfolgen.

    17 x 23 cm, ca. 64 Seiten, 32 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-431-0, e

    20,00 € / 25,00 Fr.
  4. Place and Displacement
    Place and Displacement
    Exhibiting Architecture

    Herausgegeben von Thordis Arrhenius, Mari Lending, Wallis Miller, Jéremie Michael McGowan

    Das Gebiet der Architektur – scheinbar unbeweglich und dauerhaft – bleibt in der Welt des modernen Sammelns und Ausstellens eine Herausforderung. Schon seit dem späten 18. Jahrhundert verschmelzen divergente Konventionen des Ausstellens mit eindringlich geführten Diskussionen darüber, wie Kulturgüter weitergegeben, verbreitet, geschätzt und bewertet werden sollen. Place and Displacement: Exhibiting Architecture untersucht historische und zeitgenössische Arten, Architektur auszustellen; seien es 1:1-Umsetzungen, Fragmente, Modelle oder zweidimensionale Darstellungen. Die Publikation geht Fragen der Zirkulation und der Zeithaftigkeit, Aspekten der Institutionalisierung und des Kanons, sowie dem Diskurs und der Politik des Ausstellens architektonscher Räume nach. In Essays wird die Mehrdeutigkeit der Architektur als Ausstellungsobjekt diskutiert. Beiträge von führenden Wissenschaftlern, die sich mit dem neuen Forschungsgebiet der Geschichte und Realisierung von Architekturausstellungen befassen, zeigen, wie zentral die Ausstellung für die Definition und Reinterpretation des Begriffs der Architektur und seiner Geschichte ist.

    16,5 x 24 cm, 256 Seiten, ca. 60 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-416-7, e

    40,00 € / 48,00 Fr.
  5. OfficeUS Agenda (Catalogue)
    OfficeUS Agenda (Catalogue)

    Herausgegeben von Eva Franch i Gilabert, Ana Milijački, Ashley Schafer, Michael Kubo, Amanda Reeser Lawrence

    Die OfficeUS Agenda ist der Katalog des US-Pavillons. Sie soll sowohl ein Guide als auch ein Gegenpol zur Ausstellung sein. Unterteilt in die Bereiche Experten-Geschichten, Austausch und Export formuliert Agenda die Narrative, die den Organisationsstrukturen und Identitäten der international tätigen US-amerikanischen Architekturfirmen von 1914–2014 zugrundeliegen.
    Agenda umfasst 13 Essays mit neuen Forschungsergebnissen, geschrieben unter anderen von Barry Bergdoll, Beatriz Colomina, Jorge Otero-Pailos und Keller Easterling.

    16 x 24 cm, 272 Seiten, ca. 640 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-437-2, e

    25,00 € / 30,00 Fr.
  6. Elements of Venice
    Foscari Giulia
    Elements of Venice

    Mit einem Vorwort von Rem Koolhaas

    Lieferbar in den USA und Kanada: September

    Der stets im Wandel begriffene Charakter Venedigs, einer Stadt, in der die meisten Gebäude im Lauf der Jahrhunderte, in Folge politischer und kultureller Entwicklungen und Umstürze, substantielle volumetrische und formale Veränderungen erfahren haben, werden in Elements of Venice anhand der Analyse einzelner Architekturelemente verdeutlicht. Dieser Band wurde als Forschungsprojekt parallel zu Fundamentals – der 14. Architekturbiennale Venedig, kuratiert von Rem Koolhaas – entwickelt. Er ermöglicht Erkenntnisse über venezianische Fassaden, Treppen, Korridore, Böden, Dachschrägen, Decken, Türen, Herdstellen, Fenster, Balkone und Wände. Als «Produkte nicht nur des Geistes, sondern auch gesellschaflicher Organisationsformen» werden die einzelnen Elemente aus ihrem pittoresken Kontext und aus dem Postkartenhaften Venedigs herausgelöst. Mit einer Kombination aus Collagen, Zeichnungen, Fotografien, Gemälden, Filmstills und Zitaten wird der Leser an eine radikal neue Sicht auf Venedig herangeführt. Wie die Fotografie einer Camera obscura, die durch oft irrelevante Verzierungen hindurch, direkt auf das Skelett, also die einzelnen Elemente eines Gebäude sieht, ermöglicht dieser Guide, die fundamentalen Veränderungen besser zu verstehen, die Vendig in den vergangenen Jahrhunderten geformt haben. Die Stadt, die –zumindest in architektonischer Hinsicht – als auf Ewigkeit «eingefroren» erscheint, hat oft an vorderster Front mitgewirkt, wenn es darum ging, architektonische Konventionen zu hinterfragen. Dies sowohl in den Zeiten der Republik (bis 1797), in der gotische und an die Renaissance gemahnende Stile politische und ideologische Bedeutungsträger waren, als auch in den letzten zwei Jahrhunderten, während derer Venedig – trotz des hemmenden Leitspruchs «Com’era, dov era» («Wie es war, wo es war») – eine beispiellose städtebauliche Entwicklung durchlaufen hat.

    12 x 16.7 cm, 696 Seiten, ca. 1500 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-429-7, e

    29,00 € / 36,00 Fr.
  7. Nationalpark
    Jörg Lenzlinger, Gerda Steiner
    Nationalpark

    Herausgegeben von Stephan Kunz

    Mit Texten von Stephan Kunz, Christian Spies, Daniele Muscionico, Konrad Tobler und einem Gespräch von Mathias Balzer mit Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger

    Das Künstlerpaar Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger verwandelt den Sulserbau des Bündner Kunstmuseums in einen noch nie dagewesenen Nationalpark. Vom Untergeschoss bis unter den Dachgiebel gestalten sie das Gebäude um. Die Ausstellung umfasst eine enzyklopädische Sammlung von Kostbarkeiten aus dem reichen Fundus von Steiner und Lenzlinger, sowie eine barocke Installation mit einer Pflanzen- und Kristallwelt, die sich im Laufe der Zeit stetig verändert, die wächst und vergeht, die blüht und verblüht. Im Nationalpark sind Bildergärten, Gedankenfelder und Wissensquellen angelegt, die neue Ideen und Zusammenhänge entstehen lassen, was denn die Natur und das Museum sein könnten.
    Der Schweizerische Nationalpark feiert 2014 sein 100-jähriges Jubiläum. Die Ausstellung von Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger bildet dazu den künstlerischen Auftakt.

    19 x 25 cm, 156 Seiten, ca. 88 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-425-9, Deutsch

    30,00 € / 38,00 Fr.
  8. The Good Life
    Jasper Morrison
    The Good Life
    Perceptions of the Ordinary

    Was genau ist es, das den Blick einfängt? Und weshalb? Welche Aussagekraft haben ein zerbrochener Blumentopf, zwei identische, nebeneinander gestellte Tische, ein Gartenschlauch, der um ein altes Autorad gewickelt ist? Der Britische Designer und Autor Jasper Morrisson entdeckt und erforscht in seiner Sammlung von Fotoessays scheinbar gewöhnliche Situationen und stellt sich die Geschichten vor, die sich hinter dem Alltäglichen verbergen.

    17 x 23 cm, 80 Seiten, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-423-5, e

    20,00 € / 25,00 Fr.
    Jasper Morrison

    Jasper Morrison geboren 1959, lebt und arbeitet in London, Paris und Tokyo. Er studierte Design and der Kingston Polytechnic Design School und dem Royal College of Art, London. 1984, folgt ein Studienjahr an der Hochschule der Künste, Berlin. 1986 gründet er sein Office for Design (Büro für Gestaltung) in London Jasper Morrison Limited. 2001 Ernennung zum Royal Designer for Industry. 2003 Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Paris. 1995 gewinnt das Büro den Wettbewerb für die neue Strassenbahn der Stadt Hannover. Zusammenarbeit u.a. Alessi (Italien), Cappellini (Italien) Flos (Italien), Magis (Italien), Rowenta (Frankreich), Vitra, (Schweiz). 2004, Beginn der Zusammenarbeit mit Samsung (Korea),  Muji (Japan), Ideal Standard (UK) und Olivetti (Italien). 2006 Konzipierung mit Naoto Fukasawa der Manifest-Ausstellung Super Normal. 2009 Eröffnung des Jasper Morrison Limited Shop in London.

  9. Neue Grafik/New Graphic Design/Graphisme actuel
    Neue Grafik/New Graphic Design/Graphisme actuel
    1958–1965

    Faksimile-Reprint aller 18 veröffentlichten Ausgaben mit Kommentarband

    Herausgegeben von Lars Müller

    Gratis Versand nach CH, D und A. Übrige Länder zzgl. Versandkosten.
    Bei Bestellungen aus Übersee bitte Telefonnummer im Adressformular angeben.
    Für Bestellungen von mehr als 3 Exemplaren bitte den Verlag kontaktieren: info@lars-muller.ch.

    Neue Grafik, die «Internationale Zeitschrift für Grafik und verwandte Gebiete», wurde vom Zürcher Gestalter Josef Müller-Brockmann initiiert und von einem Redaktionskollektiv, bestehend aus ihm, Richard Paul Lohse, Hans Neuburg und Carlo Vivarelli (LMNV), in 18 Nummern zwischen 1958 und 1965 veröffentlicht. Die Bände sind nun wieder als hervorragender Faksimile-Nachdruck exklusiv bei Lars Müller Publishers erhältlich.

    Neue Grafik kann aus historischer Sicht als programmatische Plattform und wirksamstes publizistisches Organ der zu ihrer Zeit international massgeblichen Schweizer Grafik betrachtet werden. In der Zeitschrift wurde von den Protagonisten der Schweizer Schule beziehungsweise ihrer strengen Zürcher Fraktion ein fundamentaler Diskurs über die Grundlagen einer angesagten objektiven Kommunikation und einer konstruktiven Gestaltung geführt. Der Einfluss der Bewegung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Weltweit wurde die Schweizer Schule, auch «International Style» genannt, zum Vorbild für die aufkommende konzeptionelle Ausrichtung des Corporate Design von zunehmend global operierenden Grossunternehmen. Aber auch auf die Gestaltung solitärer Aufgaben wie Plakaten, Ausstellungen und Publikationen hatte die Bewegung vorbildhaften Einfluss.

    Die Neue Grafik ist heute ein wichtiger Orientierungspunkt der jüngeren Geschichte grafischer Gestaltung. Nach dem digitalen Höhenflug lässt sich eine neue Nachfrage nach sachbezogenen Konzeptionen und einer klaren Formensprache feststellen. So ist auch das Interesse an der fast fundamentalistisch zu nennenden Haltung der vier Zürcher Grafiker zu erklären, die als Herausgeber für die Inhalte der Zeitschrift verantwortlich zeichneten.

    Design: Integral Lars Müller
    25 x 28 cm, 1184 Seiten (Reprints), 64 Seiten (Kommentarband), 18 Softcover-Bände im Schuber (2014)

    ISBN 978-3-03778-411-2, d/e/f

    160,00 € / 200,00 Fr.
  10. Typography
    Wolfgang Weingart
    Typography
    Wege zur Typografie

    Seit den 70er-Jahren hat Weingart die internationale Entwicklung der Typografie massgeblich beeinflusst. Ende der 60er-Jahre verlieh er der erstarrten Schweizer Typografie neue Impulse und manifestierte die Erneuerung in seinen eigenen Arbeiten, etwa für die Typographischen Monatsblätter TM. Unzählige Gestalter sind durch Weingarts Unterricht an der Schule für Gestaltung Basel und durch seine Vorträge angeregt worden. In Typography zeigt er einen umfassenden
    Überblick über seine mehrheitlich unbekannten Arbeiten aus den vergangenen vierzig Jahren. Weingart hat das Buch exemplarisch gestaltet.

    22,5 × 27,5 cm, 520 Seiten, 450 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-426-6, d/e

    40,00 € / 50,00 Fr.
  11. Japan – Nippon
    Poster Collection 26
    Japan – Nippon

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich
    Mit einem Essay von Kiyonori Muroga


    Plakate verbreiteten sich in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg parallel zum raschen Wiederaufbau und wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Während sich die Plakatgestalter der ersten Generation noch an der westlichen Moderne orientierten und nach einer universalen, funktionalen Kommunikation suchten, knüpfte die folgende Generation ab den 1970er-Jahren immer bewusster an die eigene Bildtradition an und pflegten betont individuelle Ansätze. Dies geschah nicht zuletzt als Reaktion auf die Faszination des Westens für eine Plakatkultur mit ganz anderen Rahmenbedingungen und Argumenten. Bis heute funktioniert das japanische Plakat vor allem als hochästhetisches Indoor-Medium und Imagewerbung, die ein Selbstverständnis des Gestalters als Künstler voraussetzen.

    16,5 x 24 cm, 112 Seiten, 137 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-422-8, d/e

    28,00 € / 35,00 Fr.