Die Neuerscheinungen eines Jahres sollen sich zu einem Bild fügen, welches das Spektrum unseres Programms widerspiegelt. Dieses Jahr erscheint es in besonderer Klarheit. In allen Bereichen ist eine Auswahl gelungen, die dem Leitgedanken gerecht wird, Facetten der kulturellen Debatten festzuhalten und gesellschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen. Die neuen Titel gewähren Einblicke in die Themen unserer Zeit, erörtern gestalterische Prozesse, gesellschaftliche Fragen und kulturelle Phänomene und dokumentieren herausragende gestalterische und künstlerische Positionen. Es sind Spezialitäten, die sich keineswegs nur an Experten richten, sondern an ein aufmerksames Publikum, das mit uns die Faszination für die Vielfalt und Qualität der Auseinandersetzung teilt.

  1. 100 Jahre Schweizer Grafik
    100 Jahre Schweizer Grafik

    Herausgegeben von Christian Brändle, Karin Gimmi, Barbara Junod, Christina Reble, Bettina Richter, Museum für Gestaltung Zürich

    Lieferbar in den USA und Kanada: Ende September 2014

    100 Jahre Schweizer Grafik bietet einen frischen Blick auf hundert Jahre Schweizer Typografie und Fotografik, Plakat, Erscheinungsbild, Buchgestaltung, Publizistik und Schriftdesign. Der Band zeigt mit anschaulich geschriebenen Beiträgen ausgewiesener Fachleute, visuell optimal in Szene gesetztem Bildmaterial und der Buchgestaltung durch NORM aus Zürich sowohl heutige visuelle Gestaltung wie auch die feinen Traditionslinien, die zwischen der Arbeit verschiedener Epochen verlaufen. Auf einer Zeit- und Themenachse verknüpft und beschreibt die Publikation unterschiedliche Perioden, Generationen- und Paradigmenwechsel, ihre visuellen Sprachen und Überzeugungen, aber auch Tätigkeitsfelder, Medien und das Verhältnis zu Werbung, Kunst und Politik. Grafik aus der Schweiz spiegelt internationale Tendenzen ebenso wie lokale Unruhe. Hohe konzeptionelle und formale Qualität, Ironie und Witz sind ihre Begleiter. Ein neues, umfassendes Referenzwerk Schweizer Designs.

    Mit Beiträgen der Herausgeber sowie von Hans-Rudolf Bosshard, Christoph Bignens, Jürgen Döring, Meret Ernst, Ulrike Felsing, Roland Früh, Ariel Herbez, Richard Hollis, Martin Jaeggi, Andres Janser, Roxane Jubert, Urs Lehni, Claude Lichtenstein, Kerry William Purcell, François Rappo, Carol Ribi, Jörg Stürzebecher und Ruedi Widmer.

    Design: norm

    20,6 × 30,9 cm, 384 Seiten, ca. 600 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-352-8, Deutsch
    ISBN 978-3-03778-399-3, Englisch

    Deutsch,
    55,00 € / 65,00 Fr.

    Englisch,
    55,00 € / 65,00 Fr.

  2. Futebol
    Futebol
    Urban Euphoria in Brazil

    Mit Fotografien von Leonardo Finotti und Ed Viggiani

    Fussball ist in Brasilien mehr als ein Sport. Er ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, Ablenkung vom tristen Alltag, Identitäts- und Gemeinschaftsstifter, ein Sinngeber. Wenn kein Ball da ist,kickt man Früchte oder Dosen, wo das Feld fehlt, macht man sich eines. Fussball prägt die brasilianische Voksseele und das Stadt- und Landschaftsbild. Auch wo weder Begegnungsorte, Grünflächen oder Dorfkerne sind, gibt es immer ein campo de pelada. In diesem Band finden zwei Fotografen den Fussball auch dort, wo man ihn nicht vermutet. Leonardo Finotti zeigt seine Serie Campos Sagrados, für die er in ganz Brasilien, immer aus einem erhöhten Standpunkt, provisorische und «richtige» Fussballfelder und ihre Umgebung fotografiert hat. Ed Viggiani begleitet seine Landsleute in der Serie Brasilieiros Futebol Clube überall da, wo sie Fussball spielen oder eine Partie verfolgen.

    17 x 23 cm, ca. 64 Seiten, 32 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-431-0, e

    20,00 € / 25,00 Fr.
  3. Place and Displacement
    Place and Displacement
    Exhibiting Architecture

    Herausgegeben von Thordis Arrhenius, Mari Lending, Wallis Miller, Jéremie Michael McGowan

    Das Gebiet der Architektur – scheinbar unbeweglich und dauerhaft – bleibt in der Welt des modernen Sammelns und Ausstellens eine Herausforderung. Schon seit dem späten 18. Jahrhundert verschmelzen divergente Konventionen des Ausstellens mit eindringlich geführten Diskussionen darüber, wie Kulturgüter weitergegeben, verbreitet, geschätzt und bewertet werden sollen. Place and Displacement: Exhibiting Architecture untersucht historische und zeitgenössische Arten, Architektur auszustellen; seien es 1:1-Umsetzungen, Fragmente, Modelle oder zweidimensionale Darstellungen. Die Publikation geht Fragen der Zirkulation und der Zeithaftigkeit, Aspekten der Institutionalisierung und des Kanons, sowie dem Diskurs und der Politik des Ausstellens architektonscher Räume nach. In Essays wird die Mehrdeutigkeit der Architektur als Ausstellungsobjekt diskutiert. Beiträge von führenden Wissenschaftlern, die sich mit dem neuen Forschungsgebiet der Geschichte und Realisierung von Architekturausstellungen befassen, zeigen, wie zentral die Ausstellung für die Definition und Reinterpretation des Begriffs der Architektur und seiner Geschichte ist.

    16,5 x 24 cm, 256 Seiten, ca. 60 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-416-7, e

    40,00 € / 48,00 Fr.
  4. OfficeUS Agenda (Catalogue)
    OfficeUS Agenda (Catalogue)

    Herausgegeben von Eva Franch i Gilabert, Ana Milijački, Ashley Schafer, Michael Kubo, Amanda Reeser Lawrence

    Die OfficeUS Agenda ist der Katalog des US-Pavillons. Sie soll sowohl ein Guide als auch ein Gegenpol zur Ausstellung sein. Unterteilt in die Bereiche Experten-Geschichten, Austausch und Export formuliert Agenda die Narrative, die den Organisationsstrukturen und Identitäten der international tätigen US-amerikanischen Architekturfirmen von 1914–2014 zugrundeliegen.
    Agenda umfasst 13 Essays mit neuen Forschungsergebnissen, geschrieben unter anderen von Barry Bergdoll, Beatriz Colomina, Jorge Otero-Pailos und Keller Easterling.

    16 x 24 cm, 272 Seiten, ca. 640 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-437-2, e

    25,00 € / 30,00 Fr.
  5. Elements of Venice
    Foscari Giulia
    Elements of Venice

    Mit einem Vorwort von Rem Koolhaas

    Lieferbar in den USA und Kanada: September

    Der stets im Wandel begriffene Charakter Venedigs, einer Stadt, in der die meisten Gebäude im Lauf der Jahrhunderte, in Folge politischer und kultureller Entwicklungen und Umstürze, substantielle volumetrische und formale Veränderungen erfahren haben, werden in Elements of Venice anhand der Analyse einzelner Architekturelemente verdeutlicht. Dieser Band wurde als Forschungsprojekt parallel zu Fundamentals – der 14. Architekturbiennale Venedig, kuratiert von Rem Koolhaas – entwickelt. Er ermöglicht Erkenntnisse über venezianische Fassaden, Treppen, Korridore, Böden, Dachschrägen, Decken, Türen, Herdstellen, Fenster, Balkone und Wände. Als «Produkte nicht nur des Geistes, sondern auch gesellschaflicher Organisationsformen» werden die einzelnen Elemente aus ihrem pittoresken Kontext und aus dem Postkartenhaften Venedigs herausgelöst. Mit einer Kombination aus Collagen, Zeichnungen, Fotografien, Gemälden, Filmstills und Zitaten wird der Leser an eine radikal neue Sicht auf Venedig herangeführt. Wie die Fotografie einer Camera obscura, die durch oft irrelevante Verzierungen hindurch, direkt auf das Skelett, also die einzelnen Elemente eines Gebäude sieht, ermöglicht dieser Guide, die fundamentalen Veränderungen besser zu verstehen, die Vendig in den vergangenen Jahrhunderten geformt haben. Die Stadt, die –zumindest in architektonischer Hinsicht – als auf Ewigkeit «eingefroren» erscheint, hat oft an vorderster Front mitgewirkt, wenn es darum ging, architektonische Konventionen zu hinterfragen. Dies sowohl in den Zeiten der Republik (bis 1797), in der gotische und an die Renaissance gemahnende Stile politische und ideologische Bedeutungsträger waren, als auch in den letzten zwei Jahrhunderten, während derer Venedig – trotz des hemmenden Leitspruchs «Com’era, dov era» («Wie es war, wo es war») – eine beispiellose städtebauliche Entwicklung durchlaufen hat.

    12 x 16.7 cm, 696 Seiten, ca. 1500 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-429-7, e

    29,00 € / 36,00 Fr.
  6. Nationalpark
    Jörg Lenzlinger, Gerda Steiner
    Nationalpark

    Herausgegeben von Stephan Kunz

    Mit Texten von Stephan Kunz, Christian Spies, Daniele Muscionico, Konrad Tobler und einem Gespräch von Mathias Balzer mit Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger

    Das Künstlerpaar Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger verwandelt den Sulserbau des Bündner Kunstmuseums in einen noch nie dagewesenen Nationalpark. Vom Untergeschoss bis unter den Dachgiebel gestalten sie das Gebäude um. Die Ausstellung umfasst eine enzyklopädische Sammlung von Kostbarkeiten aus dem reichen Fundus von Steiner und Lenzlinger, sowie eine barocke Installation mit einer Pflanzen- und Kristallwelt, die sich im Laufe der Zeit stetig verändert, die wächst und vergeht, die blüht und verblüht. Im Nationalpark sind Bildergärten, Gedankenfelder und Wissensquellen angelegt, die neue Ideen und Zusammenhänge entstehen lassen, was denn die Natur und das Museum sein könnten.
    Der Schweizerische Nationalpark feiert 2014 sein 100-jähriges Jubiläum. Die Ausstellung von Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger bildet dazu den künstlerischen Auftakt.

    19 x 25 cm, 156 Seiten, ca. 88 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-425-9, Deutsch

    30,00 € / 38,00 Fr.
  7. The Good Life
    Jasper Morrison
    The Good Life
    Perceptions of the Ordinary

    Was genau ist es, das den Blick einfängt? Und weshalb? Welche Aussagekraft haben ein zerbrochener Blumentopf, zwei identische, nebeneinander gestellte Tische, ein Gartenschlauch, der um ein altes Autorad gewickelt ist? Der Britische Designer und Autor Jasper Morrisson entdeckt und erforscht in seiner Sammlung von Fotoessays scheinbar gewöhnliche Situationen und stellt sich die Geschichten vor, die sich hinter dem Alltäglichen verbergen.

    17 x 23 cm, 80 Seiten, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-423-5, e

    20,00 € / 25,00 Fr.
    Jasper Morrison

    Jasper Morrison geboren 1959, lebt und arbeitet in London, Paris und Tokyo. Er studierte Design and der Kingston Polytechnic Design School und dem Royal College of Art, London. 1984, folgt ein Studienjahr an der Hochschule der Künste, Berlin. 1986 gründet er sein Office for Design (Büro für Gestaltung) in London Jasper Morrison Limited. 2001 Ernennung zum Royal Designer for Industry. 2003 Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Paris. 1995 gewinnt das Büro den Wettbewerb für die neue Strassenbahn der Stadt Hannover. Zusammenarbeit u.a. Alessi (Italien), Cappellini (Italien) Flos (Italien), Magis (Italien), Rowenta (Frankreich), Vitra, (Schweiz). 2004, Beginn der Zusammenarbeit mit Samsung (Korea),  Muji (Japan), Ideal Standard (UK) und Olivetti (Italien). 2006 Konzipierung mit Naoto Fukasawa der Manifest-Ausstellung Super Normal. 2009 Eröffnung des Jasper Morrison Limited Shop in London.

  8. Typography
    Wolfgang Weingart
    Typography
    Wege zur Typografie

    Seit den 70er-Jahren hat Weingart die internationale Entwicklung der Typografie massgeblich beeinflusst. Ende der 60er-Jahre verlieh er der erstarrten Schweizer Typografie neue Impulse und manifestierte die Erneuerung in seinen eigenen Arbeiten, etwa für die Typographischen Monatsblätter TM. Unzählige Gestalter sind durch Weingarts Unterricht an der Schule für Gestaltung Basel und durch seine Vorträge angeregt worden. In Typography zeigt er einen umfassenden
    Überblick über seine mehrheitlich unbekannten Arbeiten aus den vergangenen vierzig Jahren. Weingart hat das Buch exemplarisch gestaltet.

    22,5 × 27,5 cm, 520 Seiten, 450 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-426-6, d/e

    40,00 € / 50,00 Fr.
  9. Neue Grafik/New Graphic Design/Graphisme actuel
    Neue Grafik/New Graphic Design/Graphisme actuel
    1958–1965

    Faksimile-Reprint aller 18 veröffentlichten Ausgaben mit Kommentarband

    Herausgegeben von Lars Müller

    Gratis Versand nach CH, D und A. Übrige Länder zzgl. Versandkosten.
    Bei Bestellungen aus Übersee bitte Telefonnummer im Adressformular angeben.
    Für Bestellungen von mehr als 3 Exemplaren bitte den Verlag kontaktieren: info@lars-muller.ch.

    Neue Grafik, die «Internationale Zeitschrift für Grafik und verwandte Gebiete», wurde vom Zürcher Gestalter Josef Müller-Brockmann initiiert und von einem Redaktionskollektiv, bestehend aus ihm, Richard Paul Lohse, Hans Neuburg und Carlo Vivarelli (LMNV), in 18 Nummern zwischen 1958 und 1965 veröffentlicht. Die Bände sind nun wieder als hervorragender Faksimile-Nachdruck exklusiv bei Lars Müller Publishers erhältlich.

    Neue Grafik kann aus historischer Sicht als programmatische Plattform und wirksamstes publizistisches Organ der zu ihrer Zeit international massgeblichen Schweizer Grafik betrachtet werden. In der Zeitschrift wurde von den Protagonisten der Schweizer Schule beziehungsweise ihrer strengen Zürcher Fraktion ein fundamentaler Diskurs über die Grundlagen einer angesagten objektiven Kommunikation und einer konstruktiven Gestaltung geführt. Der Einfluss der Bewegung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Weltweit wurde die Schweizer Schule, auch «International Style» genannt, zum Vorbild für die aufkommende konzeptionelle Ausrichtung des Corporate Design von zunehmend global operierenden Grossunternehmen. Aber auch auf die Gestaltung solitärer Aufgaben wie Plakaten, Ausstellungen und Publikationen hatte die Bewegung vorbildhaften Einfluss.

    Die Neue Grafik ist heute ein wichtiger Orientierungspunkt der jüngeren Geschichte grafischer Gestaltung. Nach dem digitalen Höhenflug lässt sich eine neue Nachfrage nach sachbezogenen Konzeptionen und einer klaren Formensprache feststellen. So ist auch das Interesse an der fast fundamentalistisch zu nennenden Haltung der vier Zürcher Grafiker zu erklären, die als Herausgeber für die Inhalte der Zeitschrift verantwortlich zeichneten.

    Design: Integral Lars Müller
    25 x 28 cm, 1184 Seiten (Reprints), 64 Seiten (Kommentarband), 18 Softcover-Bände im Schuber (2014)

    ISBN 978-3-03778-411-2, d/e/f

    160,00 € / 200,00 Fr.
  10. Japan – Nippon
    Poster Collection 26
    Japan – Nippon

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich
    Mit einem Essay von Kiyonori Muroga


    Plakate verbreiteten sich in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg parallel zum raschen Wiederaufbau und wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Während sich die Plakatgestalter der ersten Generation noch an der westlichen Moderne orientierten und nach einer universalen, funktionalen Kommunikation suchten, knüpfte die folgende Generation ab den 1970er-Jahren immer bewusster an die eigene Bildtradition an und pflegten betont individuelle Ansätze. Dies geschah nicht zuletzt als Reaktion auf die Faszination des Westens für eine Plakatkultur mit ganz anderen Rahmenbedingungen und Argumenten. Bis heute funktioniert das japanische Plakat vor allem als hochästhetisches Indoor-Medium und Imagewerbung, die ein Selbstverständnis des Gestalters als Künstler voraussetzen.

    16,5 x 24 cm, 112 Seiten, 137 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-422-8, d/e

    28,00 € / 35,00 Fr.
  11. HfG Ulm
    A5/06
    René Spitz
    HfG Ulm
    Kurze Geschichte der Hochschule für Gestaltung

    Herausgegeben von Jens Müller

    Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm hat das Design der Moderne entscheidend geprägt und die Gestaltung von Nutzgegenständen, das Berufsbild und die Ausbildung des Designers sowie die Methodenlehre und Designtheorie an Hochschulen massgeblich beeinflusst. Die ausserordentlich grosse Wirkung der HfG ist vor dem Hintergrund ihres kurzen, nur fünfzehnjährigen Bestehens von 1953 bis 1968 umso erstaunlicher. Einst waren ihre Gründer Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill angetreten, um nach den schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und des Regimes der deutschen Nationalsozialisten zur Gestaltung einer neuen, besseren Gesellschaft beizutragen. In diesem Band wird die Geschichte der HfG verständlich nachvollzogen und umfangreich bebildert.

    14,8 x 21 cm, 128 Seiten, 182 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-413-6, d/e

    28,00 € / 35,00 Fr.
    1. Die gesellschaftliche Verantwortung der Gestalter / The Designers' Societal Responsibility
    2. Die kulturelle Bewältigung der technischen Zivilisation / Coping Culturally with Technical Civilization
    3. Kurze Geschichte der HfG Ulm / A Brief History of HfG Ulm
    4. Die Schliessung / The Closure
    I. HfG Ulm in Bildern / Pictures of HfG Ulm
    II. Die wichtigsten Dozenten / Important Lecturers
    III. Abteilungen / Departments
    IV. Resultate / Outcome
    René Spitz

    RENÉ SPITZ, geboren 1968, Designtheoretiker und -historiker mit den Forschungsschwerpunkten HfG Ulm und gesellschaftliche Verantwortung der Gestalter.

  12. Josef Müller-Brockmann
    Poster Collection 25
    Josef Müller-Brockmann

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Josef Müller-Brockmann hat mit seinem grafischen Schaffen die visuelle Kommunikation der Schweiz ab den 1950er-Jahren entscheidend geprägt. Seine Plakate beweisen, dass eine sachliche, formal reduzierte Sprache den Anforderungen einer universalen, zeitlosen Mitteilung am besten entspricht. Plakatkampagnen für langjährige Auftraggeber wie die Tonhalle Zürich oder den Automobil Club Schweiz folgen strengen, funktionalen Kriterien – und zeichnen sich dennoch durch unterschiedliche gestalterische Lösungen und spannungsvolle, dynamische Kompositionen aus.

    Die Publikation stellt ausgewählte Plakate von Müller-Brockmann vor und situiert diese in ihrer Zeit, fragt aber auch nach der Gültigkeit seiner Ansätze aus heutiger Sicht.

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 140 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-392-4, d/e

    28,00 € / 35,00 Fr.
  13. Rolf Müller
    A5/07
    Rolf Müller
    Geschichten, Systeme, Zeichen

    Herausgegeben von Jens Müller

    Der Band ist die erste Monografie über den Designer Rolf Müller, der vor allem durch seine visuelle Gestaltung der Olympischen Spiele in München 1972 bekannt geworden ist. Unter seinem Professor, Otl Aicher, wurde er als junger Absolvent der HfG Ulm mit diesem Projekt zum führenden Entwickler einer Arbeit, die im internationalen Design neue Massstäbe setzte. Parallel entstand das Büro Rolf Müller in München. Anhand ausgewählter Projekte wird die Mentalität und Methodik seiner Gestaltung dargestellt: Seit nahezu vier Jahrzehnten konzipiert und realisiert Rolf Müller visuelle Erscheinungsbilder, darunter Firmenidentitäten, Publikationen sowie Informations- und Orientierungssyteme. Zu den Projekten des Büros gehört die über viele Jahrzehnte geprägte visuelle Identität der Stadt Leverkusen, oder das in 39 Ausgaben erschienene Magazin HQ High Quality für die Firma Heidelberger Druckmaschinen. Als Geschichtenerzähler, Systemgestalter und Zeichensetzer hat Rolf Müller mit seinen Arbeiten Spuren in der internationalen Designgeschichte hinterlassen. Seine Haltung hat das Berufsverständnis heutiger Kommunikationsdesigner massgeblich mitgeprägt.

    14,8 x 21 cm, 128 Seiten, 350 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-414-3, d/e

    28,00 € / 35,00 Fr.
  14. Urban Hopes
    Urban Hopes
    Made in China by Steven Holl

    Herausgegeben von Christoph a. Kumpusch

    Während der letzten zehn Jahre hat das Büro Steven Holl Architects zunehmend grössere und komplexere Bauaufgaben in China übernommen. Teil der Arbeit war es, dem vorherrschenden Kontext gerecht zu werden: Stadt, Infrastruktur,
    Überbevölkerung. Die im Buch gezeigten Projekte wagen eine ernsthafte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Massstäben und der Dynamik zwischen Mikro- und Makro-Ebene. Ein Dazwischen, eine einfache Mischung gibt es nicht. Vielmehr eine Studie kontrastierender, ineinander verschachtelter Massstäbe, die der Tatsache Rechnung tragen, dass Stadtbewohner sich in ihrer Wahrnehmung jeden Tag zwangsläufig zwischen einer grossmassstäblichen und einer kleinteiligen Ebene hin- und herbewegen. Inhalt und Format des Buches spiegeln diesen Gegensatz wider. Grossformatige Abbildungen und Grafiken dokumentieren Steven Holls neuere Bauten in China, diese werden durch Essays und kritische Analysen jüngerer Architekturtheoretiker ergänzt.

    CHRISTOPH a. KUMPUSCH ist Architekt und der Leiter von Foraward slash (/) c.a.k Productions. Er ist Professor für Architektur an der Graduate School of Architecture, Planning and Preservation der Columbia University und am Pratt Institute.

    STEVEN HOLL, geboren 1947, gründete 1976 sein Büro Steven Holl Architects in New York. Bekannt wurde Holl vor allem durch das Kiasma Museum für zeitgenössische Kunst in Helsinki, Finnland aus dem Jahr 1988, sowie das Studentenwohnheim Simmons Hall am Massachusetts Institute of Technology aus dem Jahr 2003.

    Design: Integral Lars Müller

    17 x 17 cm, 288 Seiten, 166 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-376-4, Englisch

    40,00 € / 49,00 Fr.
  15. Apple
    Ken Miki
    Apple

    Mit Apple legt Ken Miki auf spielerische Art einen kompletten Grundlagenkurs der Visuellen Kommunikation vor – veranschaulicht und präsentiert anhand eines simplen, uns allen bekannten Objekts: des Apfels. Zunächst werden alle fünf Sinne in einer schrittweisen Analyse des Apfels aktiviert, durch Berühren, Beobachten, Riechen, Fühlen und Essen. Anhand des Apfels werden daraufhin die Themen Form, Farbe, Umfang, Oberfläche, Oberflächenstruktur, Schrift, Linien, Körper und Text angesprochen und somit die grundlegenden Elemente, mit denen Gestalter arbeiten, thematisiert. In der Auseinandersetzung mit einem alltäglichen Objekt findet sich ein spielerischer Zugang zu den einzelnen Themen, der zugleich einen hohen Lerneffekt mit sich bringt. Ein einzigartiges Lehrbuch, das sowohl mit Gestaltung wenig Vertrauten als auch erfahrenen Grafikern interessante und neue Denkanstösse bietet.

    Design: Ken Miki

    16,5 × 24 cm, 164 Seiten, 224 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-386-3, Englisch

    32,00 € / 40,00 Fr.
    Ken Miki

    KEN MIKI, geboren 1955, hat 1982 seine eigene Designfi rma Ken Miki gegründet und unterrichtet an der Osaka University of arts.