Die Neuerscheinungen eines Jahres sollen sich zu einem Bild fügen, welches das Spektrum unseres Programms widerspiegelt. Dieses Jahr erscheint es in besonderer Klarheit. In allen Bereichen ist eine Auswahl gelungen, die dem Leitgedanken gerecht wird, Facetten der kulturellen Debatten festzuhalten und gesellschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen. Die neuen Titel gewähren Einblicke in die Themen unserer Zeit, erörtern gestalterische Prozesse, gesellschaftliche Fragen und kulturelle Phänomene und dokumentieren herausragende gestalterische und künstlerische Positionen. Es sind Spezialitäten, die sich keineswegs nur an Experten richten, sondern an ein aufmerksames Publikum, das mit uns die Faszination für die Vielfalt und Qualität der Auseinandersetzung teilt.

  1. Schwarz Black
    Katrin Trautwein
    Schwarz Black

    Die Farbexpertin Katrin Trautwein macht in dieser Publikation mit 24 hochwertigen Siebdrucken eine Schwarzpalette erfahrbar, die einen in die geheimnisvolle Farbkultur der dunklen Töne einführt. Die Palette der mit echten Pigmentfarben hergestellten Siebdrucke wird durch acht Essays ergänzt, die das Thema in einen gestalterischen, sprachlichen, architektur-, kultur- und rezeptions-historischen Kontext stellen. Denn Schwarz ist nicht die Abwesenheit von Licht; vielmehr treten durch den Einsatz unterschiedlicher Schwarztöne helle und weisse Elemente im architektonischen Ensemble klarer in Erscheinung.

    28,5 x 23,5 cm, 64 Seiten Textband plus 24 Farbtafeln, Hardcover in Schuber (2014)

    ISBN 978-3-03778-382-5, d/e

    98,00 € / 120,00 Fr.
    Katrin Trautwein

    KATRIN TRAUTWEIN, geboren 1962 in Stuttgart, gründete 1998 die Manufaktur kt.COLOR.

    Sie wuchs in den Vereinigten Staaten auf. Dort studierte sie Chemie. Als Doktorandin auf der ETH in Zürich gelangte sie in die Schweiz, wo sie 1991 promovierte. 1998 gründete sie die Farbenmanufaktur kt.COLOR in Uster bei Zürich. Ausgehend von der Publikation „Polychromie Architecturale" (A. Rüegg) unternahm Katrin Trautwein die Entwicklung der Rezepte für 63 Farbtöne, die Le Corbusier zwischen 1931 und 1959 für die Firma Salubra entwickelt hat. Seitdem baute sie ihre Manufaktur aus, stellte weitere Farbrezepturen zusammen, entwickelte eine umfassende Weißpalette und beschäftigte sich mit bedeutsamen Farben, die industriell nicht umsetzbar und im heutigen Einsatz sinnvoll sind. Sie ist Assoziiertes Mitglied des Bund Schweizer Architekten BSA. Neben der Herstellung von Farben wird Katrin Trautwein von Architekten, Denkmalpflegern und Bauherren zu Beratung herangezogen, außerdem bietet sie regelmäßig Fachseminare für Architekten, Innenarchitekten, Flächenmaler und Denkmalpfleger zu den Themen Pigmentfarben, Farbrestauration und Farbgestaltung.

  2. It was always there, it's just grown stronger
    Christian Vogt
    It was always there, it's just grown stronger

    In den nunmehr 45 Jahren, während derer Christian Vogt sich mit Fotografie beschäftigt und auseinandergesetzt hat, fand er immer wieder zu einer neuen Bildsprache. Auch in der Arbeit it was always there, it’s just grown stronger, die fast ausschliesslich aus einander gegenübergestellten Bildpaaren besteht, hinterfragt er das Verhältnis zwischen der sichtbaren Realität und ihrem fotografischen Abbild, zwischen Bild und Text, zwischen Sehen und Wissen. Er beschäftigt sich mit dem «notwendigen Unsinn», mit sich vereinenden Gegensätzen und den tatsächlichen und vermeintlichen Paradoxen. Dabei kommt die Lochkamera ebenso zum Einsatz wie auch die digitale Fotografie, jedoch verzichtet Vogt bewusst auf eine nachträgliche Bearbeitung der Bilder. Manche Dinge erfahren im Verlauf der Arbeit eine genauere Bestimmung, andere verbleiben gewollt im Ungewissen.

    24 x 16,5 cm, 144 Seiten, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-455-6, Englisch

    25,00 € / 30,00 Fr.
  3. Sensing the Future: Moholy-Nagy, die Medien und die Künste
    Oliver Botar
    Sensing the Future: Moholy-Nagy, die Medien und die Künste

    Die Suche nach dem richtigen Umgang mit der digitalen Flut an Informationen und Bildern, die Veränderung des Verhältnisses zwischen Mensch und Technologie sowie die damit einhergehende Tendenz zur fortschreitenden Entköperlichung sind Themen, die heute breit diskutiert werden. Sie sind aber nur vermeintlich Erscheinungen unserer Zeit. In seinem künstlerischen Werk und mit dem experimentellen Einsatz neuer Medien nahm der Avantgardist und Bauhaus-Lehrer László Moholy-Nagy (1895–1946) die aktuellen Diskussionen vorweg; bereits in den 1920er-Jahren war er überzeugt, dass die Menschen Unterstützung brauchen, um mit der Sinnesüberreizung in einer zunehmend technologisierten und – hier erweist sich Moholy-Nagys Voraussicht als beinah prophetisch – digitalisierten Umwelt zurechtzukommen. In diesem Band untersucht Oliver A. I. Botar die Methoden, mit denen sich Moholy-Nagy in seinem Werk mit Technologie befasst hat und geht der Frage nach, inwieweit er als Pionier des Digitalen zu betrachten sei. Ausserdem möchte der Band auch jüngere Leser an die wegweisende Figur heranführen und die Relevanz von Moholy-Nagys Arbeit für aktuelles künstlerisches Schaffen unterstreichen.

    21 × 29,7 cm, 192 Seiten, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-434-1, Deutsch
    ISBN 978-3-03778-433-4, Englisch

    Deutsch,
    35,00 € / 45,00 Fr.

    Englisch,
    35,00 € / 45,00 Fr.

    Oliver Botar

    OLIVER A. I. BOTAR ist Professor der Kunstgeschichte an der University of Manitoba in Kanada, Kurator und Autor zahlreicher Bücher und Artikel.

  4. 100 Jahre Schweizer Design
    100 Jahre Schweizer Design

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich, Christian Brändle, Renate Menzi, Arthur Rüegg

    Design: norm

    100 Jahre Schweizer Design bietet eine neue Perspektive auf das Designland Schweiz im Bereich Möbel- und Produktgestaltung. Das Buch stellt die wesentlichen Entwürfe der Designgeschichte in chronologischer Folge vor: von den regional verwurzelten Anfängen um 1900 bis in die global vernetzte Gegenwart. 30 Beiträge ausgewiesener Fachleute veranschaulichen die zeittypischen Themen in Text und Bild. Neben Entwurfsverfahren, Herstellungstechniken, Vertrieb und Rezeption wird auch die sich wandelnde Rolle der Designer als Mittler zwischen Form und Funktion, Unternehmer, Sozialarbeiter oder Markenarchitekt beleuchtet. Mit 100 Schlüsselwerken aus der Designsammlung des Zürcher Museums für Gestaltung, der weltweit grössten Sammlung zu Schweizer Design, präsentiert und diskutiert das Referenzwerk erstmals eine umfassende Schau der Schweizer Designleistungen zwischen Anonymität und Autorenkult.

    Mit Beiträgen der Herausgeber und von Claude Enderle, Meret Ernst, Fredi Fischli, Hans Ulrich Gumbrecht, Sebastian Hackenschmidt, Christof Kübler, Peter Lepel, Claude Lichtenstein, Anne-Claire Schumacher, Christina Sonderegger, Klaus Spechtenhauser, Stanislaus von Moos, Sophie Wirth-Brentini.

    Design: norm

    21,6 x 32,4 cm, 352 Seiten, ca. 700 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-440-2, Deutsch
    ISBN 978-3-03778-441-9, Englisch

    Deutsch,
    55,00 € / 65,00 Fr.

    Englisch,
    55,00 € / 65,00 Fr.
    Ab Dez 2014
  5. Neubau Forst Catalogue
    Stefan Gandl
    Neubau Forst Catalogue

    Entwickelt und herausgegeben von Neubau

    http://neubauforst.com/

    Neubau Forst Catalogue versammelt eine Auswahl an detaillierten Stadtbaumsilhouetten und freigestellten Baumskulpturen, die durch eine eigens dafür entwickelte Methode aus ihrem ursprünglichen urbanen Berliner Umfeld in jahrelanger Handarbeit digital herausgelöst wurden. Das so gewonnene Bildmaterial unterscheidet sich durch seinen Umfang, eine herausragende Detail-Qualität und eine exzellente Bildauflösung von herkömmlichen digitalen Autotracing-Baumbibliotheken.

    Die Auswahl der Berliner Stadtbäume erfolgte über eine spezielle Matrix. Die Buchstaben des Designstudios NEUBAU wurden über den Berliner Stadtplan gelegt, und an den Konstruktionsankerpunkten der Lettern wurden die Bäume, die nun in Neubau Forst Catalogue erscheinen, markiert. Die, im Sommer und Winter im Zeitraum von 2009 bis 2013, systematisch fotografisch dokumentierten und katalogisierten Bäume erhalten durch den Auswahl- und Destillationsprozess von Neubau eine zeitlose Allgemeingültigkeit und werden für künftige Visualisierungen universell einsetzbar. Aus den existierenden Baumfreistellern, die ohne Blitzer sowohl vor dunkle als auch helle Hintergründe jeglicher Art gesetzt werden können, wurden ausserdem sogenannte «Baummodule» herausgelöst. Die Kombinationsmöglichkeiten von Ready-to-use-Bäumen mit unterschiedlichen Modulen ist unendlich.

    24 x 28 x 4.7 cm, 432 Seiten, 765 vollfarbige Abbildungen (davon 315 HD-Bitmap Tree Masks, 327 HD-Bitmap Tree Moduls, 40 HD Vector Trees, 72 Abbildungen Rinden, 144 Abbildungen Dokumentation), Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-435-8, Englisch

    50,00 € / 60,00 Fr.
    Stefan Gandl

    STEFAN GANDL wurde 1969 geboren. Digitale Schriften, geometrische Muster und Piktogramme sind die zentralen Bausteine, mit denen der österreichische Gestalter seit 2001 nicht nur sein Studio Neubau in Berlin, sondern gleichzeitig ein ganz neuartiges Reich der Zeichen aufgebaut hat, das er mit seinem internationalen Team ständig erweitert.

  6. Loose Ends
    Maria Giuseppina Grasso Cannizzo
    Loose Ends

    Herausgegeben von Sara Marini in Zusammenarbeit mit aut. architektur und tirol

    Lieferbar in den USA und Kanada: September 2014

    Maria Giuseppina Grasso Cannizzo nahm in den Jahren 2004 und 2008 an der Architekturbiennale in Venedig teil und wurde 2012 vom Royal Institute of BritishArchitects (RIBA) gewürdigt. Im gleichen Jahr erhielt sie an der Triennale in Mailand eine Goldmedaille für ihr Lebenswerk und war zweimal für den Mies van der Rohe Preis nominiert. Trotzdem gilt sie als Geheimtipp. Den Grossteil ihrer Bauwerke – darunter viele Transformationen historischer Gebäude, Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Projekte wie den Kontrollturm in Marina di Ragusa – realisiert sie auf Sizilien, wo sie lebt. Maria Giuseppina Grasso Cannizzos spezielle Entwurfsmethodik beruht auf der Analyse des städtebaulichen und landschaftlichen Kontextes und der Auseinandersetzung mit der spezifi schen «Geschichte» jedes Projekts. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse übersetzt sie in minimale, selbstbewusste und teilweise radikale Konzepte, die letztendlich immer offen für jene Veränderungen bleiben, die das Leben und der Lauf der Zeit mit sich bringen. Diese erste umfangreiche Monografie ist auch ein konzeptionelles Manifest von Maria Giuseppina Grasso Cannizzo. Versammelt in einer schwarzen Box bieten lose Blätter Einblick in wichtige Bauprojekte und machen die Entwurfsmethodik der Architektin sichtbar.

    Mit Texten von Raoul Bunschoten, Pippo Ciorra, Francesco Dal Co, Marco De Michelis, Rainer Köberl, Sara Marini.

    Mit Fotografien von Hélène Binet, Armin Linke und Giulia Bruno

    16,8 x 24 cm, 380 Seiten, ca. 900 Abbildungen, Box (2014)

    ISBN 978-3-03778-451-8, e

    40,00 € / 48,00 Fr.
    Maria Giuseppina Grasso Cannizzo

    MARIA GIUSEPPINA GRASSO CANNIZZO wurde 1952 auf Sizilien geboren und studierte Architektur an der Universität in Rom, wo sie später auch einen Lehrauftrag innehatte. Heute lebt und arbeitet sie auf Sizilien.

  7. 100 Jahre Schweizer Grafik
    100 Jahre Schweizer Grafik

    Herausgegeben von Christian Brändle, Karin Gimmi, Barbara Junod, Christina Reble, Bettina Richter, Museum für Gestaltung Zürich

    Lieferbar in den USA und Kanada: Ende September 2014

    100 Jahre Schweizer Grafik bietet einen frischen Blick auf hundert Jahre Schweizer Typografie und Fotografik, Plakat, Erscheinungsbild, Buchgestaltung, Publizistik und Schriftdesign. Der Band zeigt mit anschaulich geschriebenen Beiträgen ausgewiesener Fachleute, visuell optimal in Szene gesetztem Bildmaterial und der Buchgestaltung durch NORM aus Zürich sowohl heutige visuelle Gestaltung wie auch die feinen Traditionslinien, die zwischen der Arbeit verschiedener Epochen verlaufen. Auf einer Zeit- und Themenachse verknüpft und beschreibt die Publikation unterschiedliche Perioden, Generationen- und Paradigmenwechsel, ihre visuellen Sprachen und Überzeugungen, aber auch Tätigkeitsfelder, Medien und das Verhältnis zu Werbung, Kunst und Politik. Grafik aus der Schweiz spiegelt internationale Tendenzen ebenso wie lokale Unruhe. Hohe konzeptionelle und formale Qualität, Ironie und Witz sind ihre Begleiter. Ein neues, umfassendes Referenzwerk Schweizer Designs.

    Mit Beiträgen der Herausgeber sowie von Hans-Rudolf Bosshard, Christoph Bignens, Jürgen Döring, Meret Ernst, Ulrike Felsing, Roland Früh, Ariel Herbez, Richard Hollis, Martin Jaeggi, Andres Janser, Roxane Jubert, Urs Lehni, Claude Lichtenstein, Kerry William Purcell, François Rappo, Carol Ribi, Jörg Stürzebecher und Ruedi Widmer.

    Design: norm

    20,6 × 30,9 cm, 384 Seiten, ca. 600 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-352-8, Deutsch
    ISBN 978-3-03778-399-3, Englisch

    Deutsch,
    55,00 € / 65,00 Fr.

    Englisch,
    55,00 € / 65,00 Fr.

  8. Futebol
    Futebol
    Urban Euphoria in Brazil

    Mit Fotografien von Leonardo Finotti und Ed Viggiani

    Fussball ist in Brasilien mehr als ein Sport. Er ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, Ablenkung vom Alltag, Identitäts- und Gemeinschaftsstifter, ein Sinngeber. Wenn kein Ball da ist,kickt man Früchte oder Dosen, wo das Feld fehlt, macht man sich eines. Fussball prägt die brasilianische Voksseele und das Stadt- und Landschaftsbild. Auch wo weder Begegnungsorte, Grünflächen oder Dorfkerne sind, gibt es immer ein campo de pelada. In diesem Band finden zwei Fotografen den Fussball auch dort, wo man ihn nicht vermutet. Leonardo Finotti zeigt seine Serie Campos Sagrados, für die er in ganz Brasilien, immer aus einem erhöhten Standpunkt, provisorische und «richtige» Fussballfelder und ihre Umgebung fotografiert hat. Ed Viggiani begleitet seine Landsleute in der Serie Brasilieiros Futebol Clube überall da, wo sie Fussball spielen oder eine Partie verfolgen.

    17 x 23 cm, ca. 64 Seiten, 32 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-431-0, e

    20,00 € / 25,00 Fr.
  9. Place and Displacement
    Place and Displacement
    Exhibiting Architecture

    Herausgegeben von Thordis Arrhenius, Mari Lending, Wallis Miller, Jéremie Michael McGowan

    Das Gebiet der Architektur – scheinbar unbeweglich und dauerhaft – bleibt in der Welt des modernen Sammelns und Ausstellens eine Herausforderung. Schon seit dem späten 18. Jahrhundert verschmelzen divergente Konventionen des Ausstellens mit eindringlich geführten Diskussionen darüber, wie Kulturgüter weitergegeben, verbreitet, geschätzt und bewertet werden sollen. Place and Displacement: Exhibiting Architecture untersucht historische und zeitgenössische Arten, Architektur auszustellen; seien es 1:1-Umsetzungen, Fragmente, Modelle oder zweidimensionale Darstellungen. Die Publikation geht Fragen der Zirkulation und der Zeithaftigkeit, Aspekten der Institutionalisierung und des Kanons, sowie dem Diskurs und der Politik des Ausstellens architektonscher Räume nach. In Essays wird die Mehrdeutigkeit der Architektur als Ausstellungsobjekt diskutiert. Beiträge von führenden Wissenschaftlern, die sich mit dem neuen Forschungsgebiet der Geschichte und Realisierung von Architekturausstellungen befassen, zeigen, wie zentral die Ausstellung für die Definition und Reinterpretation des Begriffs der Architektur und seiner Geschichte ist.

    16,5 x 24 cm, 256 Seiten, ca. 60 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-416-7, e

    40,00 € / 48,00 Fr.
  10. OfficeUS Agenda (Catalogue)
    OfficeUS Agenda (Catalogue)

    Herausgegeben von Eva Franch i Gilabert, Ana Milijački, Ashley Schafer, Michael Kubo, Amanda Reeser Lawrence

    OfficeUS, der Pavillon der USA an der 14. Architekturbiennale in Venedig, beleuchtet die Geschichte der US-amerikanischen Architektur aus dem Blickwinkel des Exports, und stellt sie in zwei neue, miteinander verbundene Kontexte, genannt «Office» und «Repository». Innerhalb des «Repository» werden tausend Projekte von im Ausland tätigen US-Büros aus den vergangenen hundert Jahren in chronologischer Anordnung präsentiert. Diese Projekte erzählen die miteinander verflochtenen Geschichten von US-amerikanischen Firmen, Typologien und Technologien, und illustrieren die Entwicklung der Modernisierung und deren globaler Reichweite. Im Rahmen des «Office» beschäftigen sich verschiedene Gastexperten im Lauf der Biennale eingehend mit den im «Repository» vorgestellten Projekten; sie nehmen also dieses Archiv als Basis, um den US-amerikanischen Beitrag zur globalen Architekturtheorie der vergangenen hundert Jahre zu diskutieren, zu kritisieren, mitunter auch zu dekonstruieren und neu zu betrachten.

    OfficeUS wird von Eva Franch i Gilabert, Ana Miljački und Ashley Schafer kuratiert. Als Produzenten fungieren Storefront for Art and Architecture, PRAXIS journal, Studenten des MIT Department of Architecture und der Knowlton School der Ohio State University, Leong Leong, Pentagram, Natasha Jen, CASE, Lars Müller, Architizer und CLOG.

    16 x 24 cm, 272 Seiten, ca. 640 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-437-2, e

    25,00 € / 30,00 Fr.
  11. Elements of Venice
    Foscari Giulia
    Elements of Venice

    Mit einem Vorwort von Rem Koolhaas

    Lieferbar in den USA und Kanada: Oktober

    Der stets im Wandel begriffene Charakter Venedigs wird in Elements of Venice anhand der Analyse einzelner Architekturelemente verdeutlicht. Dieser Band wurde als Forschungsprojekt parallel zu Fundamentals – der Ausstellung zur 14. Architektur- biennale Venedig, kuratiert von Rem Koolhaas – entwickelt. Er ermöglicht Erkenntnisse über venezianische Fassaden, Treppen, Korridore, Böden, Dachschrägen, Decken, Türen, Herdstellen, Fenster, Balkone und Wände. Als «Produkte nicht nur des Geistes, sondern auch gesellschaftlicher Organisationsformen» werden die einzelnen Elemente aus dem pittoresken Kontext Venedigs herausgelöst. Mit einer Kombination aus Zeichnungen, Fotografien, Gemälden, Collagen, Filmstills und Zitaten wird der Leser an eine radikal neue Sicht auf Venedig herangeführt. Der Guide ermöglicht es, die fundamentalen Veränderungen zu verstehen, die Venedig in den vergangenen Jahrhunderten geformt haben. Denn die Stadt, die – zumindest in architektonischer Hinsicht – als auf Ewigkeit «eingefroren» erscheint, hat trotz des hemmenden Leitspruchs Com’era, dov era (Wie es war, wo es war) – eine beispiellose städtebauliche Entwicklung durchlaufen.

    12 x 16.7 cm, 696 Seiten, ca. 1500 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-429-7, e

    29,00 € / 36,00 Fr.
  12. Nationalpark
    Jörg Lenzlinger, Gerda Steiner
    Nationalpark

    Herausgegeben von Stephan Kunz

    Mit Texten von Stephan Kunz, Christian Spies, Daniele Muscionico, Konrad Tobler und einem Gespräch von Mathias Balzer mit Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger

    Das Künstlerpaar Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger verwandelt den Sulserbau des Bündner Kunstmuseums in einen noch nie dagewesenen Nationalpark. Vom Untergeschoss bis unter den Dachgiebel gestalten sie das Gebäude um. Die Ausstellung umfasst eine enzyklopädische Sammlung von Kostbarkeiten aus dem reichen Fundus von Steiner und Lenzlinger, sowie eine barocke Installation mit einer Pflanzen- und Kristallwelt, die sich im Laufe der Zeit stetig verändert, die wächst und vergeht, die blüht und verblüht. Im Nationalpark sind Bildergärten, Gedankenfelder und Wissensquellen angelegt, die neue Ideen und Zusammenhänge entstehen lassen, was denn die Natur und das Museum sein könnten.
    Der Schweizerische Nationalpark feiert 2014 sein 100-jähriges Jubiläum. Die Ausstellung von Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger bildet dazu den künstlerischen Auftakt.

    19 x 25 cm, 156 Seiten, ca. 88 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-425-9, Deutsch

    30,00 € / 38,00 Fr.
  13. The Good Life
    Jasper Morrison
    The Good Life
    Perceptions of the Ordinary

    Was genau ist es, das den Blick einfängt? Und weshalb? Welche Aussagekraft haben ein zerbrochener Blumentopf, zwei identische, nebeneinander gestellte Tische, ein Gartenschlauch, der um ein altes Autorad gewickelt ist? Der Britische Designer und Autor Jasper Morrisson entdeckt und erforscht in seiner Sammlung von Fotoessays scheinbar gewöhnliche Situationen und stellt sich die Geschichten vor, die sich hinter dem Alltäglichen verbergen.

    17 x 23 cm, 80 Seiten, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-423-5, e

    20,00 € / 25,00 Fr.
    Jasper Morrison

    Jasper Morrison geboren 1959, lebt und arbeitet in London, Paris und Tokyo. Er studierte Design and der Kingston Polytechnic Design School und dem Royal College of Art, London. 1984, folgt ein Studienjahr an der Hochschule der Künste, Berlin. 1986 gründet er sein Office for Design (Büro für Gestaltung) in London Jasper Morrison Limited. 2001 Ernennung zum Royal Designer for Industry. 2003 Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Paris. 1995 gewinnt das Büro den Wettbewerb für die neue Strassenbahn der Stadt Hannover. Zusammenarbeit u.a. Alessi (Italien), Cappellini (Italien) Flos (Italien), Magis (Italien), Rowenta (Frankreich), Vitra, (Schweiz). 2004, Beginn der Zusammenarbeit mit Samsung (Korea),  Muji (Japan), Ideal Standard (UK) und Olivetti (Italien). 2006 Konzipierung mit Naoto Fukasawa der Manifest-Ausstellung Super Normal. 2009 Eröffnung des Jasper Morrison Limited Shop in London.

  14. Neue Grafik/New Graphic Design/Graphisme actuel
    Neue Grafik/New Graphic Design/Graphisme actuel
    1958–1965

    Faksimile-Reprint aller 18 veröffentlichten Ausgaben mit Kommentarband

    Herausgegeben von Lars Müller

    Gratis Versand nach CH, D und A. Übrige Länder zzgl. Versandkosten.
    Bei Bestellungen aus Übersee bitte Telefonnummer im Adressformular angeben.
    Für Bestellungen von mehr als 3 Exemplaren bitte den Verlag kontaktieren: info@lars-muller.ch.

    Neue Grafik, die «Internationale Zeitschrift für Grafik und verwandte Gebiete», wurde vom Zürcher Gestalter Josef Müller-Brockmann initiiert und von einem Redaktionskollektiv, bestehend aus ihm, Richard Paul Lohse, Hans Neuburg und Carlo Vivarelli (LMNV), in 18 Nummern zwischen 1958 und 1965 veröffentlicht. Die Bände sind nun wieder als hervorragender Faksimile-Nachdruck exklusiv bei Lars Müller Publishers erhältlich.

    Neue Grafik kann aus historischer Sicht als programmatische Plattform und wirksamstes publizistisches Organ der zu ihrer Zeit international massgeblichen Schweizer Grafik betrachtet werden. In der Zeitschrift wurde von den Protagonisten der Schweizer Schule beziehungsweise ihrer strengen Zürcher Fraktion ein fundamentaler Diskurs über die Grundlagen einer angesagten objektiven Kommunikation und einer konstruktiven Gestaltung geführt. Der Einfluss der Bewegung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Weltweit wurde die Schweizer Schule, auch «International Style» genannt, zum Vorbild für die aufkommende konzeptionelle Ausrichtung des Corporate Design von zunehmend global operierenden Grossunternehmen. Aber auch auf die Gestaltung solitärer Aufgaben wie Plakaten, Ausstellungen und Publikationen hatte die Bewegung vorbildhaften Einfluss.

    Die Neue Grafik ist heute ein wichtiger Orientierungspunkt der jüngeren Geschichte grafischer Gestaltung. Nach dem digitalen Höhenflug lässt sich eine neue Nachfrage nach sachbezogenen Konzeptionen und einer klaren Formensprache feststellen. So ist auch das Interesse an der fast fundamentalistisch zu nennenden Haltung der vier Zürcher Grafiker zu erklären, die als Herausgeber für die Inhalte der Zeitschrift verantwortlich zeichneten.

    Design: Integral Lars Müller
    25 x 28 cm, 1184 Seiten (Reprints), 64 Seiten (Kommentarband), 18 Softcover-Bände im Schuber (2014)

    ISBN 978-3-03778-411-2, d/e/f

    160,00 € / 200,00 Fr.
  15. Typography
    Wolfgang Weingart
    Typography
    Wege zur Typografie

    Seit den 70er-Jahren hat Weingart die internationale Entwicklung der Typografie massgeblich beeinflusst. Ende der 60er-Jahre verlieh er der erstarrten Schweizer Typografie neue Impulse und manifestierte die Erneuerung in seinen eigenen Arbeiten, etwa für die Typographischen Monatsblätter TM. Unzählige Gestalter sind durch Weingarts Unterricht an der Schule für Gestaltung Basel und durch seine Vorträge angeregt worden. In Typography zeigt er einen umfassenden
    Überblick über seine mehrheitlich unbekannten Arbeiten aus den vergangenen vierzig Jahren. Weingart hat das Buch exemplarisch gestaltet.

    22,5 × 27,5 cm, 520 Seiten, 450 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-426-6, d/e

    40,00 € / 50,00 Fr.
  16. Japan – Nippon
    Poster Collection 26
    Japan – Nippon

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich
    Mit einem Essay von Kiyonori Muroga


    Plakate verbreiteten sich in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg parallel zum raschen Wiederaufbau und wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Während sich die Plakatgestalter der ersten Generation noch an der westlichen Moderne orientierten und nach einer universalen, funktionalen Kommunikation suchten, knüpfte die folgende Generation ab den 1970er-Jahren immer bewusster an die eigene Bildtradition an und pflegten betont individuelle Ansätze. Dies geschah nicht zuletzt als Reaktion auf die Faszination des Westens für eine Plakatkultur mit ganz anderen Rahmenbedingungen und Argumenten. Bis heute funktioniert das japanische Plakat vor allem als hochästhetisches Indoor-Medium und Imagewerbung, die ein Selbstverständnis des Gestalters als Künstler voraussetzen.

    16,5 x 24 cm, 112 Seiten, 137 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-422-8, d/e

    28,00 € / 35,00 Fr.