Hier sind Raritäten und Preziosen aus den vergangenen Jahren zu finden. Gesuchte und vergriffene Titel, Einzelstücke aus dem Archiv, Vorzugsausgaben, Plakate und auch Fremdes, das dem Verleger wertvoll erscheint. Die Angebote sind limitiert.

  1. Noonday Vorzugsausgabe
    Noonday Vorzugsausgabe

    Die Künstlerin Annelies Štrba, bekannt für die Fotografien ihrer Kinder, zeigt uns in Noonday Bilder ihrer Enkel. In diesem «nachmittäglichen Traum» (in Anlehnung an Emily Brontë), treffen wir auf eine Vielzahl von Märchenwesen, spielend, schlafend oder träumend. Der Betrachter wird selbst Teil dieses Traums, der durchsetzt ist von Bildern des Familienalltags, der Reisen, des Spiels. Waren die Aufnahmen im Vorgänger Shades of Time (1997) rau und unvermittelt, spielt Noonday mit der Leichtigkeit eines Sommernachmittags und hinterlässt dennoch die melancholische Gewissheit, dass die Zeit der Kindheit schneller verstreicht, als uns lieb ist.

    17,3 × 24 cm, 336 Seiten, 295 Abbildungen, Hardcover (2015)
    in geprägter Schachtel, mit signiertem Originalabzug (17x24cm)

    ISBN 978-3-03778-470-9

    280,00 Fr.
  2. Schwarz Black
    Katrin Trautwein
    Schwarz Black

    Die Farbexpertin Katrin Trautwein macht in dieser Publikation mit 24 hochwertigen Siebdrucken eine Schwarzpalette erfahrbar, die einen in die geheimnisvolle Farbkultur der dunklen Töne einführt. Die Palette der mit echten Pigmentfarben hergestellten Siebdrucke wird durch acht Essays ergänzt, die das Thema in einen gestalterischen, sprachlichen, architektur-, kultur- und rezeptions-historischen Kontext stellen. Denn Schwarz ist nicht die Abwesenheit von Licht; vielmehr treten durch den Einsatz unterschiedlicher Schwarztöne helle und weisse Elemente im architektonischen Ensemble klarer in Erscheinung.

    28,5 x 23,5 cm, 64 Seiten Textband plus 24 Farbtafeln, Hardcover in Schuber (2014)

    ISBN 978-3-03778-382-5, d/e

    200,00 Fr.
    Katrin Trautwein

    KATRIN TRAUTWEIN, geboren 1962 in Stuttgart, gründete 1998 die Manufaktur kt.COLOR.

    Sie wuchs in den Vereinigten Staaten auf. Dort studierte sie Chemie. Als Doktorandin auf der ETH in Zürich gelangte sie in die Schweiz, wo sie 1991 promovierte. 1998 gründete sie die Farbenmanufaktur kt.COLOR in Uster bei Zürich. Ausgehend von der Publikation „Polychromie Architecturale" (A. Rüegg) unternahm Katrin Trautwein die Entwicklung der Rezepte für 63 Farbtöne, die Le Corbusier zwischen 1931 und 1959 für die Firma Salubra entwickelt hat. Seitdem baute sie ihre Manufaktur aus, stellte weitere Farbrezepturen zusammen, entwickelte eine umfassende Weißpalette und beschäftigte sich mit bedeutsamen Farben, die industriell nicht umsetzbar und im heutigen Einsatz sinnvoll sind. Sie ist Assoziiertes Mitglied des Bund Schweizer Architekten BSA. Neben der Herstellung von Farben wird Katrin Trautwein von Architekten, Denkmalpflegern und Bauherren zu Beratung herangezogen, außerdem bietet sie regelmäßig Fachseminare für Architekten, Innenarchitekten, Flächenmaler und Denkmalpfleger zu den Themen Pigmentfarben, Farbrestauration und Farbgestaltung.

  3. HfG Ulm
    A5/06
    René Spitz
    HfG Ulm
    Kurze Geschichte der Hochschule für Gestaltung

    Herausgegeben von Jens Müller

    Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm hat das Design der Moderne entscheidend geprägt und die Gestaltung von Nutzgegenständen, das Berufsbild und die Ausbildung des Designers sowie die Methodenlehre und Designtheorie an Hochschulen massgeblich beeinflusst. Die ausserordentlich grosse Wirkung der HfG ist vor dem Hintergrund ihres kurzen, nur fünfzehnjährigen Bestehens von 1953 bis 1968 umso erstaunlicher. Einst waren ihre Gründer Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill angetreten, um nach den schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und des Regimes der deutschen Nationalsozialisten zur Gestaltung einer neuen, besseren Gesellschaft beizutragen. In diesem Band wird die Geschichte der HfG verständlich nachvollzogen und umfangreich bebildert.

    14,8 x 21 cm, 128 Seiten, 182 Abbildungen, Softcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-413-6, d/e

    50,00 Fr.
    1. Die gesellschaftliche Verantwortung der Gestalter / The Designers' Societal Responsibility
    2. Die kulturelle Bewältigung der technischen Zivilisation / Coping Culturally with Technical Civilization
    3. Kurze Geschichte der HfG Ulm / A Brief History of HfG Ulm
    4. Die Schliessung / The Closure
    I. HfG Ulm in Bildern / Pictures of HfG Ulm
    II. Die wichtigsten Dozenten / Important Lecturers
    III. Abteilungen / Departments
    IV. Resultate / Outcome
    René Spitz

    RENÉ SPITZ, geboren 1968, Designtheoretiker und -historiker mit den Forschungsschwerpunkten HfG Ulm und gesellschaftliche Verantwortung der Gestalter.

  4. Schatzkammer der Revolution
    Schatzkammer der Revolution
    Russische Kinderbücher von 1920-1935: Bücher aus bewegten Zeiten

    Herausgegeben von Julian Rothenstein

    In der Zeit nach der Oktoberrevolution haben Künstler wie Wladimir Majakowski, El Lissitzky und Wladimir Lebedew in der jungen Sowjetunion zusammen mit Dichtern wie Daniil Charms, Samuil Marschak und Kornei Tschukowski Kinderbücher entworfen, die dem Formenkanon von Futurismus und Konstruktivismus verpflichtet waren. In diesen avantgardistischen Kinderbüchern, die das Weltbild einer neuen Zeit manifestieren, werden Postboten die neuen Prinzen, Eisverkäufer die neuen Zauberer und Feuerwehrmänner die neuen Helden. Da derartige Bücher von der Zensur ausgenommen waren, avancierten sie zu einem wichtigen Medium für Künstler, um ihre Werke einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Schatzkammer der Revolution ist eine Hommage an diese wunderbaren Kinderbücher. Die Originalabbildungen sowie die Texte und Gedichte wichtiger sowjetischer Intellektueller werden erstmals auf Deutsch veröffentlicht. Drei einleitende Essays geben einen Einblick in den Entstehungskontext, die Sowjetunion der 1920er- und 30er-Jahre.

    21 x 29 cm, 312 Seiten, 339 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-343-6, Deutsch

    75,00 Fr.
    14 Philip Pullman: Vorwort
    17 Arkady Ippolitov: Fantasieland UDSSR
    25 Olga Budashevskaya: Unter dem Regenbogen

    29 Kleine Genossen

    65 Gut und Schlecht

    83 Der Lauf der Welt

    115 Was Erwachsene tun

    129 Unterwegs

    161 Exotische Tiere

    197 Grosse Geschichten

    237 Zeit zu spielen

    261 Lass uns lernen

    285 Versteckspiele

    311 Weiterführende Literatur

    312 Künstlerverzeichnis
    «...eine vielschichtige, illustrative Schatzkammer, die mit eingestreuten Textpassagen aus Romanen jener Zeit ein bemerkenswertes Gesamtbild zeichnet.»
    novum. world of graphic design

    «Ein bunter Schatz aus Futurismus und Konstruktivismus.»
    Architectural Digest
  5. 30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typografische Monatsblätter
    30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typografische Monatsblätter
    TM RSI SGM 1960-90

    Herausgegeben von der Ecole Cantonale d’Art (ECAL), Lausanne, Louise Paradis mit Roland Früh und François Rappo

    Design: Robert Huber, Louise Paradis

    Typografische Monatsblätter ist eine der wichtigsten Fachzeitschriften, um das Phänomen der «Schweizer Grafik» einem internationalen Publikum erfolgreich zugänglich zu machen. Sie wurde 1933 gegründet und bezeugt seitdem bedeutende Momente in der Geschichte der Typografie und des Grafikdesigns. 30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typografische Monatsblätter untersucht die Zeitschrift in den Jahren 1960–1990, einer Umbruchphase, in der Typografie und Grafikdesign von vielen Faktoren wie beispielsweise Technologie, sozio-politischen Strömungen und ästhetischen Ideologien tiefgreifend beeinflusst und verändert wurden. Zusätzlich enthält die Publikation eine grosse Anzahl von Arbeiten bekannter und weniger bekannter Gestalter wie Emil Ruder, Helmut Schmid, Wolfgang Weingart, Hans-Rudolf Lutz, Jost Hochuli und vielen mehr.

    21,5 × 31,5 cm, 276 Seiten, 472 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-334-4, Englisch

    260,00 Fr.
    Inhaltsverzeichnis

    6 From Cover to Cover
    39 In the Field of Swiss Typography
    41 Investigating Typographic Archives
    45 A Brief History of TM, 1932–59

    63 1960–64
    Pinnacle of Swiss Typography

    65 Swiss Typography: Swiss Magazines,
    Die gute Form, Book and Poster Contests
    83 Emil Ruder, Univers and the Schule für Gestaltung Basel

    97 1965–69
    Dawn of Dismantlement

    99 New Technology: Photocomposition
    111 The Influential Manuals
    121 Schools and Dissemination

    131 1970–77
    Emerging Languages

    133 The Legacy of Emil Ruder and
    Jan Tschichold
    141 Research and Creation of New Ideas
    and Languages

    183 1978–81
    Drifting

    185 The Financial Problems
    187 New Typographic Waves
    201 The Continuation of Hostettler's Work

    205 1982–90
    New Directions

    207 A New Main Editor
    221 Schmid–Weingart
    223 The Computer
    231 Typeface in Focus
    239 End of an Era

    Appendix

    245 TM Covers 1960–90
    246 Biographies
    270 Notes on Terms
    271 Seöected Bibliography
    273 Index
    275 Acknoledgements
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