Trends und Moden lässt der Verlag unbeachtet oder unterzieht sie einer eingehenden Analyse. Näher liegen uns Untersuchungen komplexer Themen, Fragen nach Prozess und Methode, Dokumentationen historischer Meilensteine und vereinzelt Einblicke in die exemplarische Praxis. Mit dem Museum für Gestaltung Zürich und dem Institut für Designforschung der Zürcher Hochschule der Künste besteht eine langjährige Zusammenarbeit.

  1. 100 Jahre Schweizer Grafik
    Ab Oktober 2013
    100 Jahre Schweizer Grafik

    Herausgegeben von Christian Brändle, Karin Gimmi, Barbara Junod, Bettina Richter, Museum für Gestaltung Zürich

    100 Jahre Schweizer Grafik bietet einen frischen Blick auf hundert Jahre Schweizer Typografie und Fotografik, Plakat, Erscheinungsbild, Buchgestaltung, Publizistik und Schriftdesign. Der Band zeigt mit anschaulich geschriebenen Beiträgen ausgewiesener Fachleute, visuell optimal in Szene gesetztem Bildmaterial und der Buchgestaltung durch NORM aus Zürich sowohl heutige visuelle Gestaltung wie auch die feinen Traditionslinien, die zwischen der Arbeit verschiedener Epochen verlaufen. Auf einer Zeit- und Themenachse verknüpft und beschreibt die Publikation unterschiedliche Perioden, Generationen- und Paradigmenwechsel, ihre visuellen Sprachen und Überzeugungen, aber auch Tätigkeitsfelder, Medien und das Verhältnis zu Werbung, Kunst und Politik. Grafik aus der Schweiz spiegelt internationale Tendenzen ebenso wie lokale Unruhe. Hohe konzeptionelle und formale Qualität, Ironie und Witz sind ihre Begleiter. Ein neues, umfassendes Referenzwerk Schweizer Designs.

    Mit Beiträgen der Herausgeber sowie von Hans-Rudolf Bosshard, Christoph Bignens,Max Bruinsma, Jürgen Döring, Meret Ernst, Ulrike Felsing, Roland Früh, Ariel Herbez,Richard Hollis, Martin Jaeggi, Andres Janser, Roxane Jubert, Urs Lehni, Claude Lichtenstein, Kerry William Purcell, François Rappo, Jörg Stürzebecher und Ruedi Widmer.

    Design: norm

    20,6 × 30,9 cm, 384 Seiten, ca. 600 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-399-3, Englisch
    ISBN ISBN 978-3-03778-352-8, Deutsch

    Englisch,
    EUR 55,00 / CHF 65,00
    Ab Okt 2013
    Deutsch,
    EUR 55,00 / CHF 65,00
    Ab Okt 2013
  2. Josef Müller-Brockmann
    Ab Oktober 2013
    Poster Collection 25
    Josef Müller-Brockmann

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Essay von Alice Twemlow

    Josef Müller-Brockmann hat mit seinem grafischen Schaffen die visuelle Kommunikation der Schweiz ab den 1950er-Jahren entscheidend geprägt. Seine Plakate beweisen, dass eine sachliche, formal reduzierte Sprache den Anforderungen einer universalen, zeitlosen Mitteilung am besten entspricht. Plakatkampagnen für langjährige Auftraggeber wie die Tonhalle Zürich oder den Automobil Club Schweiz folgen strengen, funktionalen Kriterien – und zeichnen sich dennoch durch unterschiedliche gestalterische Lösungen und spannungsvolle, dynamische Kompositionen aus.

    Die Publikation stellt ausgewählte Plakate von Müller-Brockmann vor und situiert diese in ihrer Zeit, fragt aber auch nach der Gültigkeit seiner Ansätze aus heutiger Sicht.

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 96 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Softcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-392-4, Deutsch/Englisch

    EUR 28,00 / CHF 35,00
  3. Die Farbe Schwarz
    Ab September 2013
    Katrin Trautwein
    Die Farbe Schwarz

    Gibt es ein «reines Schwarz»? Mit dem vorliegenden Buch zeigt uns Katrin Trautwein, aus welchen Grauschattierungen und Pigmenten diese besondere Farbe bestehen kann, die nicht nur im westlichen Kulturkreis mit zahlreichen Bedeutungen
    belegt ist. Die Publikation macht mit hochwertigen Siebdrucken eine «Schwarzpalette» erfahrbar, die die Meinung Lügen straft, Schwarz sei die Abwesenheit von Licht. Ganz im Gegenteil betonen gerade die unterschiedlichen Schwarztöne Nuancen von Hell und Dunkel. Es sind diese Farbtöne, die in der Architektur erst Stimmungen erzeugen. Man kann einen Raum farblos konzipieren, jedoch nicht ohne Licht und Schatten – ohne diese wäre er formlos. Die faszinierende Palette an Schwarztönen wird durch einen Essay ergänzt, der das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

    Design: Integral Lars Müller

    26 x 19 cm, 256 Seiten, ca. 200 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-383-2, Englisch
    ISBN 978-3-03778-382-5, Deutsch

    Nein,
    EUR 50,00 / CHF 60,00
    Ab Sep 2013
    Deutsch,
    EUR 50,00 / CHF 60,00
    Ab Sep 2013
    Katrin Trautwein

    KATRIN TRAUTWEIN, geboren 1962 in Stuttgart, gründete 1998 die Manufaktur kt.COLOR. Seit 2000 hat sie die exklusive Lizenz, Le Corbusier-Farben herzustellen und zu vertreiben.

  4. Apple
    Ab September 2013
    Ken Miki
    Apple

    Mit Apple legt Ken Miki auf spielerische Art einen kompletten Grundlagenkurs der Visuellen Kommunikation vor – veranschaulicht und präsentiert anhand eines simplen, uns allen bekannten Objekts: des Apfels. Zunächst werden alle fünf Sinne in einer schrittweisen Analyse des Apfels aktiviert, durch Berühren, Beobachten, Riechen, Fühlen und Essen. Anhand des Apfels werden daraufhin die Themen Form, Farbe, Umfang, Oberfläche, Oberflächenstruktur, Schrift, Linien, Körper und Text angesprochen und somit die grundlegenden Elemente, mit denen Gestalter arbeiten, thematisiert. In der Auseinandersetzung mit einem alltäglichen Objekt findet sich ein spielerischer Zugang zu den einzelnen Themen, der zugleich einen hohen Lerneffekt mit sich bringt. Ein einzigartiges Lehrbuch, das sowohl mit Gestaltung wenig Vertrauten als auch erfahrenen Grafikern interessante und neue Denkanstösse bietet.

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 160 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Softcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-386-3, Englisch

    EUR 32,00 / CHF 40,00
    Ken Miki

    KEN MIKI, geboren 1955, hat 1982 seine eigene Designfi rma Ken Miki gegründet und unterrichtet an der Universität Osaka.

  5. 30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typographische Monatsblätter
    Ab Juli 2013
    30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typographische Monatsblätter
    TM RSI SGM 1960-90

    Herausgegeben von der Ecole Cantonale d’Art (ECAL), Lausanne, Roland Früh, Louise Paradis und François Rappo

    Design: Louise Paradis

    Typografische Monatsblätter ist eine der wichtigsten Fachzeitschriften, um das Phänomen der «Schweizer Grafik» einem internationalen Publikum erfolgreich zugänglich zu machen. Sie wurde 1933 gegründet und bezeugt seitdem bedeutende Momente in der Geschichte der Typografie und des Grafikdesigns. 30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typografische Monatsblätter untersucht die Zeitschrift in den Jahren 1960–1990, einer Umbruchphase, in der Typografie und Grafikdesign von vielen Faktoren wie beispielsweise Technologie, sozio-politischen Strömungen und ästhetischen Ideologien tiefgreifend beeinflusst und verändert wurden. Zusätzlich enthält die Publikation eine grosse Anzahl von Arbeiten bekannter und weniger bekannter Gestalter wie Emil Ruder, Helmut Schmid, Wolfgang Weingart, Hans-Rudolf Lutz, Jost Hochuli und vielen mehr.

    20 × 29 cm, 240 Seiten, ca. 400 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-334-4, Englisch

    EUR 50,00 / CHF 60,00
  6. Max Bills Sicht der Dinge
    Ab Juni 2013
    Max Bills Sicht der Dinge
    Die gute Form: Eine Ausstellung 1949

    Herausgegeben von Claude Lichtenstein und dem Museum für Gestaltung Zürich

    Die Sonderausstellung Die gute Form des Schweizerischen Werkbundes SWB an der Basler Mustermesse 1949 war ein Ereignis, das weit über die Schweiz hinaus für Furore sorgte. Von dem renommierten Architekten, Gestalter und bildenden Künstler Max Bill stammten die Idee und die Auswahl der Exponate, er gestaltete und realisierte die Ausstellung. 80 Tafeln zeigten beispielhaft designte Konsumgegenstände, von der Teetasse bis zum Düsenflugzeug. Bill sah in der Schweiz und im Nachkriegseuropa die aufkommende, amerikanisch geprägte Warenästhetik und stellte ihr eine spezifisch «schweizerische» gegenüber, geprägt durch den Willen zu einer nachhaltigen Formgebung.
    Die Publikation dokumentiert Bills Initiative mit den 80 originalen Ausstellungstafeln, die in der Designsammlung des Museum für Gestaltung Zürich erhalten sind, und Ernst Scheideggers Fotografien der Installation, stellt die Schau in einen designgeschichtlichen und -theoretischen Kontext, beleuchtet die Hintergründe der berühmten Designschau und schlägt eine Brücke zur allerersten Publikation des Verlags von 1983.

     

    22 × 30 cm, 160 Seiten, ca. 120 Abbildungen, Hardcover (2013)

    ISBN 978-3-30778-372-6, Englisch
    ISBN 978-3-30778-339-9, Deutsch

    Englisch,
    EUR 33,00 / CHF 40,00
    Ab Jun 2013
    Deutsch,
    EUR 33,00 / CHF 40,00
    Ab Jun 2013
  7. Don't Brand My Public Space
    Ab Juni 2013
    Don't Brand My Public Space

    Herausgegeben von Ruedi Baur und Sébastien Thiery

    Ein Projekt in der Reihe Forschung von Design2context

    Design: Ruedi Baur, Maria Roskowska

    Please Don’t Brand My Public Space leistet eine kritische Untersuchung der visuellen Strategien von Identitäts- und Brandingprogrammen politischer Räume. Ist es nicht an der Zeit, deren häufig banale Repräsentationen als Teil der Krise politischer Darstellungen zu betrachten? Im Kontext einer Renaissance xenophober Propaganda einerseits und der Degradierung von Orten zu reinen Marketingprodukten andererseits lässt sich verstärkt eine theatralische, nicht hinterfragte Produktion von Zeichen des Öffentlichen ausmachen. Texte zum Thema von Politikwissenschaftlern, Designern und Soziologen nehmen Bezug auf die drei visuellen Essays, die im Zentrum des Buches stehen: «Die auffällige Abwesenheit der Flagge der Erde» von Ruedi Baur, «Föderalistische und nationalistische Darstellungen: Ex-Jugoslawien, Schweiz und Belgien im Vergleich» von Irena Bockaj sowie «Europäische Hauptstädte im Wettbewerb» von Maria Roskowska. Die Publikation erscheint in Zusammenarbeit mit Civic City (HEAD Genève) sowie dem Forschungsprogramm «Écrire la ville» (Ensadlab, Paris).

    Design: Ruedi Baur

    16,5 × 24 cm, 320 Seiten, ca. 500 Abbildungen, Softcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-348-1, Englisch
    ISBN 978-3-03778-354-2, Französisch

    Englisch,
    EUR 40,00 / CHF 48,00
    Ab Jun 2013
    Französisch,
    EUR 40,00 / CHF 48,00
    Ab Jun 2013
  8. Signs for Peace
    Neu
    Signs for Peace
    An Impossible Visual Encyclopedia

    Herausgegeben von Design2context, Ruedi Baur und Vera Baur Kockot

    Lässt sich «Frieden» bildlich darstellen? Gibt es Zeichen, Symbole und Bilder, die ihre Bedeutung nicht in Negation zum Krieg generieren, sondern eine positive Visualisierung für Frieden finden? Das Institut Design2context hat sich in mehrjähriger Forschung intensiv mit der Darstellung und Darstellbarkeit von Frieden auseinandergesetzt und eine umfangreiche Bildersammlung zusammengetragen. Um unterschiedliche historische, kulturelle und politische Perspektiven einzubeziehen, wurde die Archivarbeit durch Workshops in Krisenregionen ergänzt. Die Enzyklopädie, die zwangsläufig unabgeschlossen bleiben muss, da neue soziopolitische Situationen andere Bilder erfordern, bietet nicht nur einen breiten Überblick über die Ikonografie des Friedens, sondern versteht sich auch als Zugang zur Fähigkeit, sich diesen vorzustellen. Sie leistet einen Beitrag zu künftigen Diskussionen, in denen die Notwendigkeit von und der Wunsch nach Frieden thematisiert werden.

    Design: Megan Hall

    16,5 x 24 cm, 600 Seiten, 1762 Abbildungen, Softcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-243-9, Englisch

    EUR 40,00 / CHF 48,00
  9. Encyclopedia of Flowers
    Neu
    Encyclopedia of Flowers
    Flower Works by Makoto Azuma, photographed by Shunsuke Shiinoki

    Herausgegeben von Kyoko Wada

    Encyclopedia of Flowers ist eine visuelle Erkundung der atemberaubend schönen Blumenarrangements von Makoto Azuma – Begegnungen ungewöhnlicher, oft exotischer Pflanzen, die in der Natur nie aufeinandertreffen würden. Shunsuke Shiinoki macht mit seinen sorgfältig komponierten Fotografien die zarte Existenz der Blumen sichtbar – ihre fragilen Formen, ihre
    permanente Veränderung und ihre unvermeidliche Vergänglichkeit.

    In zeitgenössischem Duktus lässt Encyclopedia of Flowers den Leser in eine Welt ausserordentlicher Schönheit eintauchen, wobei es zugleich auf so grundsätzliche Gegensatzpaare wie Dauerhaftigkeit und Vergänglichkeit, Künstlichkeit und Natur sowie natürliche Entwicklung und menschgemachte Formen verweist. Ergänzt werden die Werke der japanischen «Haute-Couture»-Floristen durch eine Einführung von Makoto Azuma und einen Index, der die über 2000 im Buch vorkommenden
    Pflanzen mit ihren wissenschaftlichen Namen verzeichnet.

    Design: Kenya Hara

    16,5 x 24,8 cm, 512 Seiten, 203 Farbabbildungen, Softcover in transparentem Schuber (2012)

    ISBN 978-3-03778-313-9, Englisch

    EUR 58,00 / CHF 75,00
  10. unbestimmt
    Neu
    unbestimmt

    Herausgegeben von Clemens Bellut, Design2context

    Ein Band in der Reihe Forschung von Design2context mit visuellen Beiträgen von Annette Rempp und Ann-Katrin Hallmann

    unbestimmt handelt von Wolken und clouds, von Granularem, von Unschärfen, Übergängen und Flaneuren, von Zufall und Imperfektion: Figuren, an denen unsere üblichen Erwartungen scheitern, die Welt nach Kategorien und Gestalten zu bestimmen. Die Reflexion dieser Figuren kann vielleicht andere Aspekte des neu erfahrenen Verlustes vertrauter Bestimmtheiten – beispielsweise an Börsen und Finanzmärkten, im Strassenbild, in wissenschaftlichen und künstlerischen Gewissheiten – beleuchten. Was, wenn die sonst geübten Bestimmtheiten selbst ein wirkender Teil aktueller Krisen wären? Das Buch bringt die Frage zur Anschauung, wie sich das, wovon sich nicht in bestimmenden Kategorien sprechen lässt, seriös zur Darstellung bringen lässt.

    Mit Beiträgen von Jens Badura, Clemens Bellut, Andres Bosshard, Martin Burckhardt, Christopher Dell, Ruth Dommaschk, Manfred Faßler, Thomas Friedrich, Andrea Gleiniger, Ann-Katrin Hallmann, Suzanne Leblanc, Annette Rempp, Imanuel Schipper und Hans-Peter Schwarz.

    Design: Götz Veruschka

    16,5 x 24 cm, 240 Seiten, 216 Abbildungen, Softcover (2013)

    ISBN 978-3-03778-290-3, Deutsch

    EUR 35,00 / CHF 45,00
  11. Magie der Dinge
    Poster Collection 24
    Magie der Dinge

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Mit einem Essay von Gerda Breuer und einem Insert von Bettina Richter

    Magie der Dinge zeigt eine Werbestrategie, die im Schweizer Sachplakat in den 1940er-Jahren ihren Höhepunkt erlebte: banale Alltagsdinge – Butter, Nähmaschine oder Schuhe – verleiten als Objekte der Begierde zum Kauf. Es waren so bedeutende Gestalter wie Niklaus Stoecklin, Peter Birkhäuser oder Otto Baumberger, die die Dinge in ihren Plakaten mit sinnlicher Präsenz und magischer Aura aufluden, frei von weiterer Kontextualisierung. Im Lauf der Entwicklung zur Konsumgesellschaft genügte der alleinige Fokus auf das Produkt und seinen Markennamen nicht mehr. Die mit dem Objekt assoziierten Lebensgefühle werden heute in der Werbung aufwendig inszeniert. Im Kulturplakat feiert die magische Darstellung von Dingen jedoch eine gewisse Renaissance.

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 127 Abbildungen, Softcover (2012)

    ISBN 978-3-03778-258-3, Deutsch/Englisch

    EUR 28,00 / CHF 35,00
  12. Freitag
    Freitag
    Ein Taschenbuch

    Museum für Gestaltung Zürich, Renate Menzi (Hrsg.)

    Mit ihren Taschen-Unikaten aus gebrauchten Materialien steht die Firma Freitag aus Zürich für die wirtschaftlich erfolgreiche Etablierung von Designprodukten, die mittlerweile weltweit 300 000 Mal pro Jahr verkauft werden. Wie kann eine Tasche einen derartigen Kultstatus erlangen? Wie wird aus einem kleinen Kreativ-Start-up eine grosse Marke mit einer starken Identität? Freitag – Ein Taschenbuch geht dieser Geschichte nach. Reich illustrierte Interviews mit den Brüdern Daniel und Markus Freitag, Mitarbeitern und Geschäftspartnern aus den Bereichen Produktgestaltung, Herstellung, Vertrieb und Marketing bieten einen Blick hinter die Kulissen der Firma, die es mit oft humorvollen und ironischen Kommunikationsstrategien schafft, als Marke das Paradox eines individualistischen Massenprodukts zu verkörpern.

    Design: Jacques Borel

    11,6 x 17,8 cm, 280 Seiten, 310 Abbildungen, Softcover (2012)

    ISBN 978-3-03778-278-1, Englisch
    ISBN 978-3-03778-289-7, Deutsch

    Englisch,
    EUR 25,00 / CHF 30,00

    Deutsch,
    EUR 25,00 / CHF 30,00

  13. Design in Question
    Design in Question

    Elisava, Design2context (Hrsg.)

    2009 riefen Ruedi Baur, Design2context und die renommierte Elisava Escola Superior de Diseño in Barcelona dazu auf, «Fragen zum Design» einzureichen, mit dem Ziel, diese für eine typografisch gestaltete Wand im Eingangsbereich der Elisava zu verwenden. Über hundert Personen aus aller Welt, unter ihnen Gestalter sowie Studenten, beteiligten sich an dieser Aktion. Bis heute sind über siebenhundert Fragen zusammengekommen, die auf der Wand angebracht sind. Aus diesen haben Vera Kockot und Ruedi Baur die treffendsten und prägnantesten Fragen ausgewählt, um sie in diesem Buch zu dokumentieren. Die Fragen beziehen sich auf unterschiedliche Facetten von Design, die heute in unterschiedlichen Feldern wie Naturwissenschaften und der Gesellschaft allgemein von Bedeutung sind. Ein erläuternder Text stellt Idee und Realisierung des Projekts dar.

    RUEDI BAUR, geboren 1956 in Paris, ist Grafikdesigner. Er gründete 1989 in Paris und 2002 in Zürich die Ateliers «intégral ruedi baur et associés» und «integral ruedi baur zürich». Seit April 2004 leitet Ruedi Baur das Institut für Designforschung «Design2context» an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ).

    Design: Integral Ruedi Baur

    7,4 × 10,5 cm, ca. 420 Seiten,
    ca. 200 Abbildungen, Hardcover

    ISBN 978-3-03778-280-4, Englisch

    EUR 20,00 / CHF 26,00
  14. A World Without Words
    Jasper Morrison
    A World Without Words

    Was nährt die Inspiration des Designers? Die Beobachtung. In Jasper Morrisons Bilder-Sammlung treffen Ikonen der Designgeschichte auf unscheinbare Gegenstände des Alltags, kuriose Bildfunde auf Archetypen der Moderne. Jedes Bild erzählt eine Geschichte und schafft mit seinem Nachbarn eine neue – wortlos in der Sprache der Form.

    Der formalen Beliebigkeit hält Morrison Einfachheit und Komplexität, Poesie und Humor als Repertoir einer verbindlichen Gestaltung entgegen. Als «Schule des Sehens» richtet sich A World Without Words an Designer und Konsumenten, die sich in der Welt der Waren zurechtfinden wollen.

    Design: Anthony Arefin

    10,8 × 15,4 cm, 112 Seiten, 104 Abbildungen, Softcover (1998, Reprint 2011)

    ISBN 978-3-03778-207-1, e

    EUR 18,00 / CHF 24,00
    Jasper Morrison

    Jasper Morrison geboren 1959, lebt und arbeitet in London, Paris und Tokyo. Er studierte Design and der Kingston Polytechnic Design School und dem Royal College of Art, London. 1984, folgt ein Studienjahr an der Hochschule der Künste, Berlin. 1986 gründet er sein Office for Design (Büro für Gestaltung) in London Jasper Morrison Limited. 2001 Ernennung zum Royal Designer for Industry. 2003 Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Paris. 1995 gewinnt das Büro den Wettbewerb für die neue Strassenbahn der Stadt Hannover. Zusammenarbeit u.a. Alessi (Italien), Cappellini (Italien) Flos (Italien), Magis (Italien), Rowenta (Frankreich), Vitra, (Schweiz). 2004, Beginn der Zusammenarbeit mit Samsung (Korea),  Muji (Japan), Ideal Standard (UK) und Olivetti (Italien). 2006 Konzipierung mit Naoto Fukasawa der Manifest-Ausstellung Super Normal. 2009 Eröffnung des Jasper Morrison Limited Shop in London.

  15. Küchen Werkzeug – Kitchen Tools
    Küchen Werkzeug – Kitchen Tools
    Design by Kuhn Rikon

    Kuhn Rikon (Hrsg.)

    Küchenwerkzeuge – Pfannen, Messer, Kellen, Dosenöffner, Knoblauchpressen – sind in jedem Haushalt vorhanden und werden täglich genutzt. Trotzdem finden sie wenig Beachtung. Nach Gebrauch verschwinden sie in Schränken und Schubladen. Küchen Werkzeug – Kitchen Tools. Design by Kuhn Rikon gibt Produkten eine Bühne, die in den vergangenen fünf Jahren bei Kuhn Rikon entworfen wurden und in Funktion und Ästhetik neue Wege beschreiten. Die fotografische Inszenierung von Cortis & Sonderegger lässt sie aus dem Hintergrund treten und macht sie in spielerisch arrangierten alltäglichen und nicht ganz alltäglichen Szenen zu Protagonisten. Die Fotografien werden durch Texte von Claude Lichtenstein, Christof Gassner und Philipp Beyeler ergänzt, die sich mit der Küche als Welt im Kleinen, Design im Kontext des Kochens und der Geschichte des bekannten Schweizer Herstellers von Küchenwerkzeugen beschäftigen.

     

    21 × 31,5 cm, 96 Seiten, 70 Abbildungen, Hardcover

    ISBN 978-3-03778-283-5, Englisch/Deutsch

    EUR 38,00 / CHF 48,00
  16. Der Vignelli Kanon
    Massimo Vignelli
    Der Vignelli Kanon

    Der berühmte italienische Designer und Unimark-Mitbegründer Massimo Vignelli gewährt in diesem Buch Einblick in sein Verständnis von guter Gestaltung, in ihre Regeln und Kriterien. Anhand zahlreicher Beispiele vermittelt er die Anwendung in der Praxis – von Produktdesign über Signaletik und Grafikdesign bis zu Corporate Design. Damit stellt er jungen Designern ein wichtiges Handbuch zur Verfügung, das in seiner inhaltlichen und visuellen Klarheit ganz dem modernen Design verpflichtet ist. Der bisher bereits auf englisch erhältliche Vignelli Kanon erscheint nun erstmals auch in deutscher Sprache.

    Design: Massimo Vignelli

    14,8 x 21 cm, 112 Seiten, 142 Abbildungen, Softcover (2011)

    ISBN 978-3-03778-225-5, Englisch
    ISBN 978-3-03778-268-2, Deutsch

    Englisch,
    EUR 28,00 / CHF 35,00

    Deutsch,
    EUR 28,00 / CHF 35,00

    Massimo Vignelli

    Massimo Vignelli wurde in Mailand geboren und studierte Architektur in Mailand und Venedig. 1960 gründete er zusammen mit Lella Vignelli das Vignelli Office of Design and Architecture in Mailand. 1965 wurde Massimo Vignelli Design-Direktor der Unimark International Corporation, deren Mitbegründer er war. Zusammen mit Lella Vignelli gründete er 1971 Vignelli Associates und 1978 Vignelli Designs. Sein Werk umfasst grafische und Corporate-Identity-Programme, Buch‑ und Zeitschriftengestaltungen, Architekturgrafik sowie Ausstellungs-, Interieur-, Möbel‑ und Produktgestaltungen für viele führende amerikanische und europäische Unternehmen und Institutionen. Vignellis in zahlreichen Veröffentlichungen publiziertes Werk ist in aller Welt ausgestellt worden und hat Eingang in die permanenten Sammlungen verschiedener Museen gefunden. 

    «Die Vignellis zeigen uns grosszügig ihr Design-Weltbild.» Form
  17. Poemotion
    Die schönsten Schweizer Bücher 2011
    Takahiro Kurashima
    Poemotion

    Poemotion ist ein interaktives Buchobjekt. Die in diesem kleinen Band enthaltenen abstrakten Grafikmuster setzen sich in Bewegung, sobald man die beiligende Spezialfolie über sie schiebt: Moiré-Effekte lassen komplexe Formen entstehen, versetzen Kreise in Drehung und grafische Muster in Schwingungen. Inspiriert von einem früheren Buch des Verlages, Seesaw, knüpft der japanische Gestalter Takahiro Kurashima auf spielerische und zugleich minimalistisch gestaltete Weise an das Motiv einer «Schule des Sehens» an. Der Betrachter kann mit diesem Buch entdecken, wie aus optischen Überlagerungen Figuren und Formen entstehen, in Bewegung geraten und wieder verschwinden. Im Zeitalter der Digitalisierung zeigt dieses Buch, dass Interaktivität auch im analogen, gebundenen Buchformat möglich ist.

    Design: Takahiro Kurashima, Junji Hata

    17 x 22,5 cm, 64 Seiten, 30 Abbildungen, Softcover (2012)

    ISBN 978-3-03778-277-4, Englisch

    EUR 28,00 / CHF 35,00
    Takahiro Kurashima

    Takahiro Kurashima, geboren 1970. Studierte Grafikdesign an der Musashino Art University. Seit 1992 ist er Art Director der japanischen Werbeagentur Dentsu.

  18. Lufthansa and Graphic Design
    A5/05
    Lufthansa and Graphic Design
    Visuelle Geschichte einer Fluggesellschaft

    Herausgegeben von Jens Müller und Karen Weiland, labor visuell am Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf

    Die Deutsche Lufthansa gehört zu den bedeutendsten Fluggesellschaften der Welt. Ebenso lang wie ihre Geschichte ist diejenige ihres visuellen Auftritts. Ein entscheidender Schritt erfolgte Anfang der 1960er-Jahre, als der Konzern den Gestalter Otl Aicher und seine studentische Gruppe E5 an der Hochschule für Gestaltung Ulm beauftragte, eine Studie zur Neugestaltung seines visuellen Auftritts zu erarbeiten. Diese wurde ab 1963 in wesentlichen Teilen realisiert und gilt heute als eine der wegweisenden Corporate-Design-Lösungen des 20. Jahrhunderts. Mit einem Schwerpunkt auf dem berühmten Erscheinungsbild wird die Design- und Werbegeschichte der Lufthansa seit ihrer Gründung erstmals umfassend dokumentiert. Neben zahlreichen Abbildungen aus dem Unternehmensarchiv, Hintergrundartikeln und Interviews enthält der Band Nachdrucke der Ulmer Studie von 1962 und des ersten Corporate-Design-Manuals der Lufthansa von 1963.

    Design: Jens Müller und Karen Weiland

    14,8 × 21 cm, 128 Seiten, 400 Abbildungen, Softcover (2012)

    ISBN 978-3-03778-267-5, Deutsch/Englisch

    EUR 28,00 / CHF 40,00
  19. Hannes Wettstein Seeking Archetypes
    Die schönsten Schweizer Bücher 2011
    Hannes Wettstein Seeking Archetypes

    Herausgegeben von Studio Hannes Wettstein

    Wir sitzen auf ihnen, schreiben mit ihnen, fahren auf ihnen, hören mit ihnen Musik oder leben in ihnen. Die Möbel, Produkte und Raumgestaltungen des im Jahr 2008 verstorbenen Schweizer Gestalters Hannes Wettstein prägen unseren Alltag und das Designverständnis unserer Zeit, ob nun in Form eines Kugelschreibers der Marke Lamy, einer Uhr der Firma Nomos oder als Konzept für das Hotel Grand Hyatt in Berlin. Mit Hannes Wettstein Seeking Archetypes wird sein Lebenswerk nun erstmals in einer Monografie dokumentiert. Das Buch zeigt Bilder aus der Welt dieses Ausnahmegestalters – Arbeiten, Skizzen und persönliche Gegenstände. Ihre Vielfalt macht die Essenz seines Schaffens spürbar. Ein Werkverzeichnis bietet Überblick über das Gesamtwerk. Ergänzt durch Zitate Wettsteins, Anekdoten aus seinem Leben, Essays sowie Statements von Persönlichkeiten aus der Design- und Architekturszene, zeichnet dieses Buch das Porträt eines aussergewöhnlichen Gestalters.

    Mit Essays von Max Küng und Volker Albus und einer Textcollage von Thomas Haemmerli

    Design: Prill Vieceli Cremers

    23 × 29 cm, 292 Seiten, 662 Abbildungen, Hardcover (2011)

    ISBN 978-3-03778-265-1, Deutsch/Englisch/Italienisch

    EUR 58,00 / CHF 75,00
  20. Maharam Agenda
    Siegertitel Gold der Kategorie "Cover Design" der "European Design Awards 2012"
    Michael Maharam
    Maharam Agenda

    Bekannt geworden als Lieferant von Theatertextilien für den Broadway, bereitete Maharam in den 1960er-Jahren dem Einsatz technischer Textilien in der Raumgestaltung den Weg. Als Marktführer beliefert er heute Architekten und Innenarchitekten. Maharam verfolgt einen ganzheitlichen Designansatz, der eine Vielzahl verschiedener Bereiche wie Architektur, Innenarchitektur, Möbel, Mode, grafische und digitale Medien mit einschliesst. Das Maharam Design Studio verantwortet die Herstellung einer umfangreichen Textilkollektion, die von Neuauflagen beliebter Stoffe der berühmtesten multidisziplinären Visionäre des 20. Jahrhunderts bis zu Textilprodukten reicht, die gemeinsam mit Vertretern aus anderen Bereichen der Gestaltung entworfen wurden, zum Beispiel Konstantin Grcic, Hella Jongerius, Maira Kalman, Bruce Mau, Jasper Morrison, Nike und Paul Smith. Das Buch bietet einen umfassenden Einblick in die Firmengeschichte, zeigt kulturelle Bezugspunkte und stellt Designprojekte vor. Abstrakte Produktanwendungen werden anhand der «useless objects» von Jasper Morrison verdeutlicht.

    Design: A4 Studio, Cover: Hella Jongerius

    22 x 28 cm, 256 Seiten, 408 Abbildungen, Hardcover mit besticktem Stoffumschlag in vier Variationen (2011)

    ISBN 978-3-03778-187-6, e

    EUR 55,00 / CHF 70,00
  21. In Series
    Poster Collection 23
    In Series

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    In Series stellt das sowohl kreative als auch werbewirksame Potenzial von Plakaten in Serie dar. Manche Plakate einer Serie weichen nur geringfügig voneinander ab, indem ein formaler oder inhaltlicher Ansatz sensibel variiert wird. Die freie Interpretation einer Grundidee kann aber auch zu einem breiten Spektrum möglicher Umsetzungen führen.

    Mit einem Essay von Fabian Wurm und Statements von Cyan, Max Küng, Anette Lenz, Vincent Perrottet, Giorgio Pesce, Georg Staehlin, Ruedi Wyss

     

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 96 Seiten, 203 Abbildungen, Softcover (2011)

    ISBN 978-3-03778-266-8, Deutsch/Englisch

    EUR 28,00 / CHF 35,00
  22. Touch Me!
    Gregor Eichinger, Eberhard Tröger
    Touch Me!
    Das Geheimnis der Oberfläche

    Herausgegeben von Gregor Eichinger und Eberhard Tröger, bof! Lehrstuhl für Benutzeroberfläche, Departement Architektur, ETH Zürich

    Die Oberfläche ist ein Aspekt, der seit Beginn der Moderne von der Architektur vernachlässigt wurde, so die These von Gregor Eichinger. Eine Tendenz zur Vereinfachung, zur Reduktion auf den abstrakten Raum und das Material sei der Grund dafür, dass das Thema bis heute geringe Priorität geniesst.

    Auf der Basis seiner Forschung an der ETH Zürich plädiert er für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser Fragestellung. In einem intensiven Gespräch zwischen Eichinger und dem Architekten Eberhard Tröger werden unter anderem die Fragen behandelt, was Architektur mit Alchimie zu tun hat, warum eine gute Bar eine Skizze sein muss, wie man Ornamente liest, warum wir unseren Blick nicht mehr zur Decke heben, wie Architektur aus dem Inneren entsteht und vieles mehr. Der Text dieses Gespräches ist assoziativ mit verschiedenen Zitaten verknüpft und wird durch eine Bildstrecke ergänzt, die sich mit dem Verhältnis zwischen der Oberfläche der Architektur und dem Menschen beschäftigt.

    Design: Ecke Bonk

    16,5 × 24 cm, 184 Seiten, 21 Abbildungen, Hardcover (2011)

    ISBN 978-3-03778-229-3, Englisch
    ISBN 978-3-03778-254-5, Deutsch

    Englisch,
    EUR 30,00 / CHF 45,00

    Deutsch,
    EUR 30,00 / CHF 45,00

    Oberfläche und Tiefe; Weben und Zeit; Teile und Ganzes; Generalitätsanspruch und Meisterschaft; Handwerk, Maschine und Persönlichkeit; Haut, Wunden und Alter; Nerven, Sauberkeit und Atmosphäre; Hose, Code und Ornament; Licht, Schatten und Flanieren; Benutzeroberfläche, Strasse und Stadt; Ornament und Gesellschaft; Himmel, Henne und Ei; Architekt und Bauherr; Hirn und Darm, Bar und Skizze; Architektur und Liebe; Komfort, Haltung und Inspiration; Innen und aussen
    Gregor Eichinger

    Prof. Gregor Eichinger ist Architekt und war von 2004 bis 2010 Professor für Architektur und Entwurf an der ETH Zürich.

    Eberhard Tröger

    Eberhard Tröger ist Architekt und unterrichtete bis 2010 am Lehrstuhl von Gregor Eichinger an der ETH Zürich.

  23. Atmosphäre
    Elisabeth Blum
    Atmosphäre
    Hypothesen zum Prozess der räumlichen Wahrnehmung

    Was Orte sind, Objekte und Räume, scheint bekannt. Wir verlassen uns auf metrisch Vermessenes. Wir setzen auf historische, kunstwissenschaftliche, architektonische, städtebauliche Informationen. Was aber bestimmt darüber hinaus unsere körperliche, emotionale und imaginative Erfahrung im Raum? Wie kommen atmosphärische Wirkungen zustande? Wir wissen, dass sich individuelle Wahrnehmungen je nach Erinnerungen, Ereignissen, Spuren, die einem Raum zugehören, drastisch ändern können. Doch wie lesen und konstruieren wir die Überlagerung realer und imaginativer Schichten räumlicher Komplexität? Ein Buch zur atmosphärischen Raumerfahrung.

    16,5 x 24 cm, 256 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Softcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-235-4, d

    EUR 30,00 / CHF 40,00
    Elisabeth Blum

    Elisabeth Blum, Architektin und Autorin, arbeitet und publiziert seit Jahren im Forschungsfeld Architektur und Stadt.

    «Es gibt Bücher, die machen einfach Spass.» Architekturzeitung

    «Ein bilderreiches, gut layoutetes und rundum frisches Werk.»
    Architekturzeitung
  24. Kieler Woche
    Nicht lieferbar
    A5/04
    Kieler Woche
    Geschichte eines Designwettbewerbs

    Herausgegeben von Jens Müller und Karen Weiland

    Die Gestaltung der Plakate für die jährliche Segelregatta der Kieler Woche hat sich seit deren Beginn 1948 zu einem der renommiertesten europäischen Design-Wettbewerbe entwickelt. Seit 1959 werden nur noch jeweils fünf Gestalter oder Designbüros zu dem Wettbewerb eingeladen, so dass schon die Teilnahme an sich eine Auszeichnung bedeutet und für viele Gestalter zu einem entscheidenden Meilenstein ihrer Karriere wurde. Gewinner und Teilnehmer wie Ruedi Baur, Wim Crouwel, Willy Fleckhaus, Jan Lenica, Josef Müller-Brockmann und Odermatt+Tissi gehören zu den herausragenden Gestaltern Europas. Die seit 60 Jahren unveränderte Aufgabenstellung bietet einen einmaligen Überblick über die Entwicklung der europäischen Grafik.

    14,8 x 21 cm, 128 Seiten, ca. 150 Abbildungen, Softcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-231-6, d/e

    EUR 20,00 / CHF 30,00
    «Die gelungene Dokumentation des renommierten Plakatwettbewerbs ist auch für Landratten auf jeden Fall zu empfehlen!» Form
  25. Letters Only
    Poster Collection 22
    Letters Only

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Mit der konsequenten Reduktion auf Schrift und dem Verzicht auf jegliche illustrative oder geometrische Elemente, beleuchtet die Publikation das Spektrum des Schriftplakats. Mit der Entdeckung des Buchstabens als gestalterisches Element feiert das Schriftplakat um 1915 erste Höhepunkte. Beginnend mit Beispielen, die vom Bauhaus und seinen Nachfolgern geprägt sind, wird die Reihe bis heute fortgeführt. Technische Entwicklungen in der Gestaltung und im Druck beeinflussen auch den visuellen Ausdruck. Im zeitgenössischen Schriftplakat findet sich eine Mischung verschiedener Tendenzen, die den souveränen Umgang mit unterschiedlichen gestalterischen Ansätzen aufzeigt.

    16,5 x 24 cm, 96 Seiten, ca. 140 Abbildungen, Softcover

    ISBN 978-3-03778-206-4, d/e

    EUR 25,00 / CHF 34,00
  26. Bespoke: The Handbuilt Bicycle
    Julie Lasky
    Bespoke: The Handbuilt Bicycle

    Die Publikation präsentiert die Entwürfe von sechs international renommierten Fahrradbauern, die auf der Grundlage der Tradition der Arbeit mit Metall verblüffende Innovationen in ihr Handwerk einbringen. Indem sie Stahl, Aluminium und Titan auf neuartige Weise bearbeiten, fertigen die Konstrukteure von Bespoke Rennräder, die Meisterathleten siegreich über die Ziellinien sausen lassen, Mountainbikes, die schwindelerregende Gebirgswege erklimmen, Stadtfahrräder, die Menschen und Lasten stilvoll durch den dichtesten Verkehr bringen, und elegant auf ihren Verwendungszweck reduzierte Strassenfahrräder für epische Reisen. Das Buch ist reich mit Fotografien ausgestattet, die jedes Konstruktionsdetail beleuchten. In Porträts werden die Inspirationsquellen und Arbeitsmethoden der einzelnen Konstrukteure vorgestellt.

    Mit Beiträgen von Michael Maharam und Sacha White (Vanilla Bicycles)
    Fotografien von D. James Dee

    Mit Fahrrädern der Hersteller Mike Flanigan (A.N.T.), Jeff Jones, Dario Pegoretti, Richard Sachs, J. Peter Weigle

    24 x 16,5 cm, 128 Seiten, ca. 150 Abbildungen, Softcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-204-0, e

    4 Foreword
    Holly Hotchner
    6 Introduction
    10 The Soul of an Old Machine: A Conversation
    18 Sacha White
    46 Jeff Jones
    58 Dario Pegoretti
    74 Peter Weigle
    90 Mike Flanigan
    104 Richard Sachs
    126 Appendix
    Julie Lasky

    Julie Lasky ist Design-Kritikerin und Redakteurin und lebt in New York.

    «Ein Bilderbuch, liebevoll zusammengestellt, hochwertig verarbeitet und dem Thema angemessen gestaltet. (...) Für Liebhabern von schönen Rädern ist es ein Leckerbissen.» Stylepark
  27. Findings on Elasticity
    Findings on Elasticity

    Herausgegeben von der Pars Foundation

    Was passiert wenn einem Architekten, Historiker, Choreographen, Chemiker, Künstler, Mathematiker, Physiker, Ökonom, Anthropologen und Geologen ein einfaches Gummiband zugeschickt wird, mit der Bitte ein Statement zu Elastizität abzugeben? Der Ökonom studiert die Elastizität von Angebot und Nachfrage der Arbeitskräfte, die in unmittelbarer Nähe einer Fabrik leben. Der Architekt kalkuliert die Elastizität der Stahlkonstruktion eines Gebäudes bei einem Erdbeben. Der Chemiker experimentiert mit Membranen, um die Elastizität eines Materials zu verbessern. Der Anthropologe untersucht in Fernost den Rückstrom von Heimkehrern nach einer Naturkatastrophe. Der Choreograph bewertet die Elastizität der Bewegung seiner Tänzer bei der Probe seiner neuen Choreographie.
    Pars Foundation holt die Forscher aus ihren Fachnischen um ihre genialen, verrückten, wichtigen oder verwirrenden Ergebnisse interdisziplinär zu veröffentlichen und in einem Buch zu bündeln. Es gibt keine Vorgabe für die Form ihres Beitrags, egal ob ein Bild, ein Gedicht, ein Essay, eine Skizze auf einem Bierdeckel, eine Formel oder eine Skulptur, das Ergebnis muss plausibel und prägnant sein und sowohl die eigene Disziplin widerspiegeln als auch die eigene Passion für das Thema.

    20 x 27 cm, 208 Seiten, 70 Abbildungen, Softcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-148-7, e

    EUR 35,00 / CHF 46,00
    Foreword

    ADAPT
    Lana Slezic
    Minusk Cho
    Margriet Sitskoorn

    DEFORM
    Ernesto Neto
    Didier Fiuza-Faustino
    Marjorie Schick
    Andoni Luis Aduriz
    Sozyone Gonzalez
    Oron Catts/Ionat Zurr
    Our product range

    ECONOMICS
    Eric Maskin

    MATERIAL
    Lars Spuybroek
    Mark Peletier
    Theodore Eliades
    Hester Bijl

    MOVE
    Roger Kram
    Medhi Walerski
    Sonia Cillari
    Shfaqat Abbas Khan

    PLAY
    Catherine Malabou
    Kwon Won Tae
    Erik Demaine
    Scarlet
    Andrew Chapman

    POLITICS
    Fady Joudah
    Algirdas Budrevicius
    George Ayittey

    REACT
    Kristin Hentatd
    Kevin Carlsmith
    Jim Gimzewski
    Felix the Cat
    Gijs Wuite

    RUBBER
    Elastic Ball
    Concussion Buster
    Nick White
    Chris Elvin
    Odmaa Bayartsogt

    RESONATE
    Min Xiao-Fen
    Rajesh Mehta
    Ioana Ieronim
    Chiharu Shiota
    Hèctor Parra
    Thomas Hesselberg

    STRETCH
    Brenda Ann Kenneally
    Pernille Fischer Christensen
    Sophie Seité
    Rafal Milach
    Karl Niklas

    UNIVERSE
    Robbert Dijkgraaf
    Michele Vallisneri
    Sean Carroll
    Pipilotti Rist
    "A shimmering book collage on the theme of elasticity.” Art
  28. Metahaven Uncorporate Identity
    Metahaven Uncorporate Identity

    Herausgegeben von Metahaven (Daniel van der Velden, Vinca Kruk) mit Marina Vishmidt

    In Uncorporate Identity: Emblem and Void lässt sich Metahaven, Design Studio und Thinktank, auf eine sinnbildliche Untersuchung ein, die geopolitische Konflikte mit Branding, fiktive Staaten mit Stararchitektur, flexible Steuerung mit dem hieb- und stichfesten Wertegesetz und den Totalitarismus der Norm mit sozialen Netzwerken im Internet verbindet. Uncorporate Identity ist zugleich ein künstlerisches Manifest für Design in Zeiten der Globalisierung und ein Arbeitsbuch aus Essays, Schilderungen und Binsenweisheiten, die den heutigen unklaren Zustand von Identität und Branding ausloten. Das Buch ist eine Sammlung von Entwürfen, verfasst nach den Forschungsschwerpunkten in Metahavens wichtigsten Projekten, sowie Essays, Interviews und Prosa von Boris Groys, David Singh Grewal, Vladimir Kolossov, Keller Easterling, Dieter Lesage, China Miéville, Chantal Mouffe, Pier Vittorio Aureli, Bruno Besana, Michael Taussig, Regula Stämpfli, Mihnea Mircan, Mariana Celac, Florian Schneider, Marina Vishmidt u.a.

    Mitherausgeber Jan van Eyck Academie

    Design: Metahaven (Vinca Kruk, Daniel van der Velden)

    17 × 24 cm, 608 Seiten, 400 Abbildungen, Softcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-169-2, e

    EUR 45,00 / CHF 60,00
    «Uncorporate Identity questions the purpose and value of design in a neurotic and treacherous era of geopolitical instability.» Alice Rawsthorn, International Herald Tribune

    «An eye-opening and provocative book.» Icon

    «A sustained and multivalent investigation into the relationship between design and power, often using visual and design tactics themselves as the form of interrogation. (...) In an appropriately inside-out manner, Metahaven echo Wally Olins definition of corporate identity – 'strategy made visible' – but with an entirely opposite intent.» Sam Jacob, Mute

    «There hasn't been anything quite this ambitious from a design team since Bruce Mau hit his stride...Uncorporate Identity collects the critical design projects Metahaven has undertaken to date and amplifies them with new material.» Rick Poynor, Creative Review

    «After decades of corporate identity being reduced to logos, Metahaven has undertaken a larger project to explore identity in politics and culture, online and across borders. This expansive monograph is its own project – the transformation of a design practice into a research laboratory and think tank. An important book.» Design Observer

    «An important status report for design in the contemporary context (…) Metahaven’s book will be a strong contender for either the sexiest thing in your library carrel or the smartest thing in your beach bag.» Alan Smart, Abitare

    «One of the most innovative design studios in Europe.» Süddeutsche Zeitung

    «One of the most radical groups of designers in Europe (…) Metahaven use a research-based, speculative 'meta-design' practice to rethink the structural parameters and channels through which emerging organizational models and political paradigms inadvertently stumble upon a form of communication.» Kaleidoscope

    «manic and spell-binding»... «the visual forms that emerge in this speculation are fairly astounding: passports printed with cuneiform, bar codes that extrude into architectural space, postage stamps of mirrors and satellites, a national flag composed only of a field of gray, a monopoly board game that imagines the Parisian banlieues.» Design Issues
  29. Paradise Switzerland
    Poster Collection 21
    Paradise Switzerland

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich 

    Was ist aus dem Mythos Schweiz geworden?

    Ist die Schweiz eine Insel der Glückseligen oder ein Paradies mit Rissen? Wie wird der Begriff «Schweiz» konnotiert? Die Schweizer Bildwelten in Plakaten für Tourismus, Schokolade, Milchprodukte, Uhren oder Bankenwesen spiegeln den Zeitgeist wider und verweisen auf gesellschaftliche Projektionen und Sehnsüchte.

    Die Publikation vereint prägende Werbebeispiele von 1900 bis heute zu einem visuellen Dialog. Dieser untersucht einerseits, wie das Bild der Schweiz in der Werbung erscheint und andererseits, wie es zum Image transformiert wird. Dabei werden ikonografische Typen im Kontext von Bildstrategie und Werbetext beleuchtet. Klischees, Fremd- und Selbstbild aber auch Widersprüche und Brüche treten dabei zu Tage.

    Facetten der Swissness eröffnen sich dem Leser anhand von rund neunzig Plakaten und Entwürfen bedeutender Plakatgestalter und Agenturen wie Aebi und Partner, Otto Baumberger, Emil Cardiaux, Hans Falk, Walter Herdeg, Herbert Leupin, Burkhard Mangold, Herbert Matter, Martin Peikert, Emil Schulthess, Stalder und Suter, Niklaus Stoecklin, Ruf Lanz, Carlo Vivarelli, Weber, Hodel, Schmid und anderen.

    16.5 × 24 cm, 96 Seiten, ca. 100 Abbildungen, Softcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-205-7, d/e

    EUR 25,00 / CHF 34,00
    «... eine beachtenswerte Sammlung... aufschlussreiche Einblicke in ein Lebensgefühl, das mit Swissness nur unzureichend beschrieben ist ... Ein Band nicht nur für Medien- und Werbefachleute, sondern für alle, die tiefer in die Schweizer Seele und deren Botschaften an die Welt blicken möchten.»
    Bücherrundschau
  30. Global Design
    Global Design
    Internationale Perspektiven und Individuelle Konzepte

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich, Angeli Sachs 

    Die Publikation stellt dar, wie sich die globalisierte Welt seit ca. 1970 im Design zeigt und wie es sich ausschliesslich für diese Welt entwickelt. Dabei wird von einem Designbegriff ausgegangen, der Architektur, Grafik-, Medien-, Mode-, Produkt- und Industriedesign genauso umfasst wie das Design von Lebenswelten oder Produktionsprozessen. Die Schwerpunkte sind die globalen Vernetzungen in den Bereichen Kommunikation, Produktion, Handel, Kapital und Mobilität. Veranschaulicht werden die speziellen Phänomene der Globalisierung durch Filme, Produkte, Kleider, Bilder und Modelle von namhaften Künstlern wie Armin Linke, Fischli Weiss, Didier Faustino oder Thomas Demand. Neben dem Container, dem tragenden Element der Globalisierung, werden Einblicke in den Kulturtransfer in Geschichte und Gegenwart und die Darstellung der Globalisierung im Verhältnis zum Regionalismus gezeigt sowie globale Trends veranschaulicht.

    Mit Beiträgen von Angeli Sachs, Philip Ursprung, Jeroen van Rooijen
     

    16.5 x 24 cm, 320 Seiten, ca. 350 Abbildungen, Softcover, (2010)

    ISBN 978-3-03778-210-1, e
    ISBN 978-3-03778-154-8, d

    Englisch,
    EUR 35,00 / CHF 46,00

    Deutsch,
    EUR 35,00 / CHF 46,00

    «Global Design bietet eine reiche Palette von Fakten und Zahlen, von Ideen und Gestaltungsprinzipien aus dem globalen Dorf.»
    Tages Anzeiger
  31. Orientierung / Desorientierung 2
    Orientierung / Desorientierung 2

    Herausgegeben von Design2context, Ruedi Baur, Stefanie-Vera Kockot, Clemens Bellut und Andrea Gleiniger

    In der grafischen Gestaltung, in der Wegeleitung, der Stadtplanung und anderen kreativen Disziplinen nehmen komplexe Orientierungsaufgaben zu. Des-/Orientierung II ist die wissenschaftliche Untersuchung zu Phänomenen, Darstellungen und Inszenierungen von Orientierung und Desorientierung. Das Institut für Designforschung Design2context, unter der Leitung von Ruedi Baur, hat Wissenschaftler verschiedener Disziplinen eingeladen, die beiden Kategorien zu diskutieren. Während der erste Band eine überwiegend bildliche Untersuchung der Thematik bietet, wird das Phänomen im vorliegenden Band in fundierten Texten behandelt. Die thematisch gegliederte Textsammlung zeigt die Verwendungszusammenhänge der Begriffe Orientierung und Desorientierung auf und setzt eine kritische Auseinandersetzung in verschiedenen Disziplinen in Gang.

    Mit Beiträgen von Clemens Bellut, Elisabeth Blum, Steffen Bogen, Andres Bosshard, Georg Bringolf, Bernard Cadet, Ella Chmielewska, Christopher Dell, Philippe Gauthier, Andrea Gleiniger, Christoph Hoelscher, Annette Hornbacher, Guillaume Jacques, Stefanie-Vera Kockot, Toni Kotnik, Suzanne Leblanc, Trond Maag, Yana Milev, Frank den Oudsten, Sébastien Proulx, Andre Richter, Denis Rioux, Urs Jakob Ruetschi, Imanuel Schipper, Franz Schultheis, David Skopec, Philipp Teufel, Sébastien Thiery, Claudia Westermann, Hendrik Ziezold, Nils Zurawski

    16,5 × 24 cm, 384 Seiten, 50 Abbildungen, Softcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-158-6, d/e/f

    EUR 30,00 / CHF 40,00
  32. Der Wind, das Licht
    Der Wind, das Licht
    ECM und das Bild

    Herausgegeben von Lars Müller

    Nach dem Erfolg von Sleeves of Desire (1996) widmet sich die zweite Publikation über die Plattenfirma ECM der Hüllengestaltung von 1996 bis heute. ECM (Edition of Contemporary Music) hat sich seit seiner Gründung 1969 dem Jazz und der zeitgenössischen Musik verschrieben und ist weltweit eines der führenden Labels in diesem Bereich. Was ECM auszeichnet, ist die Ästhetik der Gestaltung, die seit jeher integraler Bestandteil der Musikproduktionen ist. Die Zusammenarbeit des Produzenten Manfred Eicher mit Barbara und Burkhart Wojirsch und Dieter Rehm bis 1996 und seither mit Sascha Kleis und wechselnden Fotografen und Künstlern fruchtete in einer Ästhetik des Covers, die einen Dialog zwischen dem meist fotografischen Bild und der Musik eröffnet. Das Buch lädt zu einer assoziativen Reise durch diese Bildwelten ein. Die Textbeiträge der Autoren vertiefen verschiedene Aspekte der visuellen Sprache. Ein bebilderter Katalog aller ECM-Titel seit der Gründung rundet diese Publikation ab.

    Mit Beiträgen von Geoff Andrew, Ketil Bjørnstad, Katharina Epprecht, Lars Müller und Thomas Steinfeld

    Design: Integral Lars Müller

    18,5 x 26 cm, 448 Seiten, 1260 Abbildungen, Softcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-157-9, e
    ISBN 978-3-03778-197-5, d

    Englisch,
    EUR 55,00 / CHF 72,00

    Deutsch,
    EUR 25,00 / CHF 30,00

    When Twilight Comes
    Thomas Steinfeld

    Transmediale Sinnbilder
    Katharina Epprecht

    Leur musique: Eicher/Godard – Klang/Bild
    Geoff Andrew

    Klang-Landschaften
    Ketil Bjørnstad

    Polyfone Bilder
    Lars Müller

    Katalog

    Index

    Biografien
    «Dieses Buch ist mehr als nur eine weitere Memorabiliensammlung. 'Der Wind, das Licht' dokumentiert ein Label, das Eichers 'next best sound to silence' hervorgebracht hat und das mit denkwürdigen Cover-Designs seine unverwechselbare visuelle Identität bewahrt hat, Cover-Designs, die die Musik, die zu hören ist, identifizieren oder erkennen lassen.»
    allaboutjazz.com

    «Dieses Kleinod ist gross.»
    «Der Bildband richtet sich an Kenner mit gepflegtem Geschmack.»
    zeit.de

    «Die Cover wurden zum symbolhaften Erkennungszeichen der Musik, zu Schlüsselbildern des Jazz. Musikalische Qualitäten wie Kargheit, Intensität und Reduktion spielen ins Design hinein. Die Assoziationsräume zwischen Titeln und der optischen Aufbereitung sind breit gefächert. Der Sinn für Stille und die Spannung leerer Räume, Ingredienzien der ECM-Musik, offenbaren sich.»
    Jazz Podium

    «Die ungebrochene Anziehungskraft des Münchner Edel-Labels hat sicherlich damit zu tun, dass hier jemand dezidiert und mit einer Prise Pathos Einspruch gegen Verflachung und Beliebigkeit erhebt – man darf annehmen, dass ‚elitär’ kein Schimpfwort für Manfred Eicher ist.»
    Der kleine Bund
  33. Weiss
    Kenya Hara
    Weiss

    Weiss ist kein Buch über Farbe. Es ist vielmehr ein Versuch des Autors, das Wesen von Weiss zu ergründen, das er eng mit der Quelle der japanischen Ästhetik verbunden sieht, die für Einfachheit und Feinheit steht. Leere und das vollkommene Nichts sind die zentralen Begriffe, die in dieser Publikation diskutiert werden. Kenya Hara betrachtet seine Arbeit als Designer als eine reine Form von Kommunikation. Gute Kommunikation zeichnet sich durch gegenseitiges Zuhören aus, statt dem Gegenüber seine Meinung aufzudrängen. Diese Form der Verständigung wird von Kenya Hara mit einem «leeren Gefäss» verglichen. Ebenso gibt es in der visuellen Kommunikation Zeichen, deren Bedeutung begrenzt ist, aber auch Zeichen wie das Kreuz oder den roten Kreis auf der japanischen Flagge, die wie leere Gefässe, jede Beutung zulassen und der Vorstellung keine Grenzen setzen. Nicht nur die Tatsache, dass das japanische Schriftzeichen für Weiss Bestandteil der Schriftzeichen für Leere ist, haben ihn veranlasst, die Farbe Weiss in eine enge Verbindung mit dem Zustand der Leere zu setzen. Das Buch bietet einen persönlichen Einblick in die Philosophie des erfolgreichen Designers und Autors von Designing Design.

    13,5 x 19,5 cm, 64 Seiten, 4 Abbildungen, Hardcover, (2010)

    ISBN 978-3-03778-183-8, e
    ISBN 978-3-03778-182-1, d

    Englisch,
    EUR 25,00 / CHF 33,00

    Deutsch,
    EUR 25,00 / CHF 33,00

    Kenya Hara

    Kenya HARA, Graphic Designer
    Born in 1958. Graphic designer Kenya Hara served as the director of the Tokyo Fiber exhibition. He specializes in designing not objects but facts or events, such as identifications and communications. He produced the exhibition “RE-DESIGN_Daily Products of the 21st Century” in 2000, and through it he showed that the most marvelous sources of design were to be found in the context of daily life. In 2002, he became a member of the advisory board of MUJI and also took over as art director. In 2004, he produced the exhibition “HAPTIC_Awakening the Senses”. With this exhibition he demonstrated that within the contemporary context of design, in which designers tend to find their motivations spurred on by high technology, in fact vast resources for creation lay dormant in the human senses. He has directed work related to national events, such as the programs for the opening and closing ceremonies of the Nagano Olympics, and the official posters of the Aichi Expo 2005. Based in Tokyo, he has been seeking future communication resources he finds within Japanese culture and technology. His book Designing Design has been translated into several Asian languages, and in 2007 he largely rewrote it for translation into English, for publication by Lars Müller Publishers, Switzerland. At present he is the representative of Nippon Design Center Inc. and Professor of Musashino Art University.

    «Wir scheinen heute eine Rationalisierung der Sinne zu erleben. Die Kunst der Verfeinerung gerät in Vergessenheit, und die Aufmerksamkeit für Detail, Vertiefung und bedächtige Auseinandersetzung wird vernachlässigt. In seinem bestechend leichten Text über das Konzept «Weiss» stellt Kenya Hara sich dieser Tendenz entgegen. Seine persönliche Reise durch Konzepte, Objekte und Praktiken wie Leere, Papier und die japanische Teezeremonie eröffnet nicht nur ein Reich der gesteigerten Nuancierung und Verfeinerung. Indem er alltägliche Beobachtungen mit Reflexionen über die japanische Ästhetik und Sensibilität verbindet, verstärkt er zudem das Bedürfnis, unser Verständnis der Sinne kritisch zu revidieren. Dieses wichtige kleine Buch fordert damit die Simplifizierung heraus, die in die heutige Vorstellung von dem eingedrungen ist, was wir empfinden, erfahren und emotional verarbeiten können.»
    Olafur Eliasson über 'Weiss'

    «Was Kenya Hara mit diesem Buch gelingt, ist weit mehr als der Blick auf die japanische Ästhetik allein. Er übersetzt seine Erkenntnisse in eine verständliche wie fordernde Handlungsanweisung, wie Gestaltung in Zukunft besser gelingen kann. Sein Plädoyer für eine verfeinerte Empfindung, ohne die der Zugang zu Weiss nicht möglich wäre, reicht sogar noch weiter. Es fordert ein gesteigertes Bewusstsein gegenüber unserer alltäglichen Umgebung insgesamt.»
    designlines.de

    «Diese wunderbar klare Meditation über die Komplexität einfacher Dinge lädt zum Lesen ein und versetzt den Leser in eine Sphäre, die von der manchmal überwältigend schnellen, vielschichtigen und komplizierten Realität des Arbeitslebens eines Gestalters meilenweit entfernt ist.»
    Grafik Library, A Guide to Essential Reading
  34. Unimark International
    Jan Conradi
    Unimark International
    The Design of Business and the Business of Design

    Unimark International war ein weltweit agierendes Unternehmen mit elf Büros in fünf verschiedenen Ländern. Die Anwendung von modernstem Design und neusten Marketingmethoden machten Unimark sehr schnell bekannt und konkurrenzlos. Ihre Kunden waren internationale Firmen wie unter anderem Gillette, Jaguar, Ferrero, Knoll International, Olivetti, Pirelli, Ranx Xerox, Unilever, I.B.M., oder American Airlines und Ford für welche sie die bis heute gültigen visuellen Firmenidentitäten schufen.

    Unimark war bekannt dafür stets die neusten Innovationen der Technik zu nutzen, und Computer einzusetzen lange bevor andere es taten. Unimark Designer haben mit ihrem visuellen Verständnis unsere Umwelt nachhaltig geprägt, und ein fortdauerndes Erbe durch ihre Arbeit und Lehre geschaffen. Viele Designer von Unimark wurden mit internationalen Auszeichnungen für ihre Leistungen geehrt. Ein markantes Merkmal vom Unimark Design ist die konsequente Verwendung der Schrift Helvetica für die corporate identity von Firmen.

    Der hier erstmalig dokumentierte Erfolg von Unimark International, ist noch heute wegweisend für Designer und die Marketingbranche.

    Design: Kevin Rau

    19 x 26 cm, 250 Seiten, 150 Abbildungen, Hardcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-184-5, e

    EUR 45,00 / CHF 60,00
    Foreword by Massimo Vignelli
    Introduction
    1. Roots: European Design and American Business
    2. Chicago: A Rich History of Innovation
    3. Commitment: Founding Unimark International
    4. Growth: Idealism and Optimism, 1965–1970
    5. Offices: Each City Has Its Own Story
    6. An Uneasy Alliance: Marketing and Design
    7. People: Smart, Creative, Assertive, Visionary
    8. Portfolio: Applied Modernist Design
    9. Decline: A Downward Spiral, 1971–1979
    10. Unimark's Legacy
    Acknowledgements
    Endnotes
  35. Dynamische Erscheinungsbilder im kulturellen und öffentlichen Kontext
    Dynamische Erscheinungsbilder im kulturellen und öffentlichen Kontext

    Herausgegeben von Ulrike Felsing, Design2context

    Die Publikation untersucht Verfahren zur Bildung flexibler Erscheinungsbilder für öffentliche und kulturelle Einrichtungen. Klassische Logos, wie sie üblicherweise für Firmen verwendet werden, sind das Resultat eines einmaligen Verdichtungs- und Abstraktionsvorgangs. Im Gegensatz dazu verbergen flexible Erscheinungsbilder die vielfältigen Komponenten der Identität nicht in einem Logo, sondern bilden aus ihnen eine komplexe Zeichenfamilie. Mit der Kombination von Basislogo und Zeichenfamilie ist das Erscheinungsbild in der Lage, das Grundsätzliche – die Philosophie der Institution, ihr Programm – und das Spezifische zu repräsentieren (z.B. die wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen). Die Autorin beschreibt die Wirkung und Potentiale von Erscheinungsbildern und bietet die Kriterien an, die ausgereifte dynamische Erscheinungsbilder auszeichnen. Das Thema wird zusätzlich in künstlerischen Projekten und Referenzbeispielen aus den Natur- und Geisteswissenschaften dargestellt. Fallstudien von bekannten Gestaltern wie Karl Gerstner und Ruedi Baur dienen der Vertiefung der Analyse.

    Mit einem Essay («Vom Bezeichnen, Zeigen und Nennen») zum Thema Identität von Clemens Bellut.

    16,5 × 24 cm, 256 Seiten, 200 Abbildungen, Softcover (2010)

    ISBN 978-3-03778-163-0, e
    ISBN 978-3-03778-162-3, d

    Englisch,
    EUR 35,00 / CHF 46,00

    Deutsch,
    EUR 35,00 / CHF 46,00

    «... rapelle l'importance de l'observation et des sciences humaines dans la conception du projet artistique.»
    étapes, Februar 2010
  36. Ruedi Baur Intégral
    Ruedi Baur
    Ruedi Baur Intégral
    Antizipieren, Hinterfragen, Einschreiben, Irritieren, Orientieren, Übersetzen, Unterscheiden

    Sieben Begriffe hat Ruedi Baur gewählt, um seine konzeptionelle Haltung zu umschreiben: Antizipieren, Hinterfragen, Einschreiben, Irritieren, Orientieren, Unterscheiden und Übersetzen. Sie dienen als Struktur des Buches und als Basis für sieben Dialoge zwischen ihm und Gesprächspartnern aus unterschiedlichen Disziplinen. Dazwischen wird die praktische Umsetzung der Begriffe anhand verschiedener Projekte aus seinem Atelier Intégral in Zürich und Paris präsentiert. Unpublizierte neue Projekte werden thematisch integriert in die Entwicklung des Gesamtwerkes. Das Buch hält die konzeptuellen und gestalterischen Konstanten und die Faszination der Arbeit von Ruedi Baur fest. Fünf Jahre nach dem Erfolg von Ruedi Baur, Intégral et associés zieht der Autor erneut Bilanz.

    Mit Beiträgen von Marco Baschera, Clemens Bellut, Christine Breton, André Vladimir Heiz, Stefanie-Vera Kockot, Bernhard Stiegler, Sébastien Thiery

    16,5 × 24 cm, 480 Seiten, 200 Abbildungen, Hardcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-134-0, e
    ISBN 978-3-03778-203-3, f
    ISBN 978-3-03778-202-6, d

    Englisch,
    EUR 50,00 / CHF 65,00

    Französisch,
    EUR 25,00 / CHF 33,00

    Deutsch,
    EUR 50,00 / CHF 65,00

    Ruedi Baur

    Diplomgrafiker, 1956 geboren in Paris. Gründet 1989 in Paris und 2002 in Zürich seine beiden Ateliers "intégral ruedi baur et associés" und "integral ruedi baur zürich". Seit April 2004 leitet Ruedi Baur als Professor an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ) das neu gegründete Institut für Designforschung "Design2context".

  37. Help!
    Poster Collection 20
    Help!
    Soziale Appelle im Plakat

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Das Plakat war aufgrund seiner gesellschaftlichen Wirksamkeit schon immer ideales Medium, um Appelle von globaler Brisanz und ethischer Dimension an die Bevölkerung zu richten. Die Publikation präsentiert internationale Plakate seit 1980, die dazu aufrufen, Verantwortung gegenüber der Menschheit und dem Planeten wahrzunehmen. Während sich das im Eigenauftrag entstandene Autorenplakat der Aufklärung verpflichtet fühlt, zielen Plakate von Menschenrechts-, Umweltschutzorganisationen und Hilfswerken direkt auf die Aktion des Einzelnen ab. Aber auch Wirtschaftsunternehmen haben in den letzten Jahren soziales und ökologisches Engagement als Marketinginstrument entdeckt, um ihr Image zu pflegen. Beleuchtet werden die verschiedenen visuellen Strategien und die rhetorische Vermittlung sozialer Botschaften im Plakat. Denn so unterschiedlich Motivation und Intention der Auftraggeber sind, so verschieden sind auch die Plakate in ihrem inhaltlichen und formalen Ausdruck.

    Mit einem Essay von Sønke Gau und Katharina Schlieben

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 120 Abbildungen, Softcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-174-6, d/e

    EUR 25,00 / CHF 34,00
  38. Hans Hillmann
    Die schönsten deutschen Bücher 2009
    A5/01
    Hans Hillmann
    Das visuelle Werk – The Visual Works

    Herausgegeben von Jens Müller, labor visuell am Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf

    Die Reihe A 5 versteht sich als wachsendes Archiv des Grafikdesigns. In zahlreichen Abbildungen, Essays und Interviews stellt jeder Band herausragende Persönlichkeiten und wichtige Themen aus der Geschichte des internationalen Grafikdesigns vor. A5 ist eine Kooperation des labor visuell am Fachbereich der Fachhochschule Düsseldorf und Lars Müller Publishers.
    Der 1925 geborene Grafiker Hans Hillmann gehört zu den einflussreichsten Plakatgestaltern und Illustratoren Deutschlands. Als Professor für Grafikdesign an der GHK Kassel prägte er in seiner über 30-jährigen Lehrtätigkeit viele Gestalter. Seine Illustrationen wurden über Jahre von Verlagen und Zeitschriften (u. a. F.A.Z.-Magazin) eingesetzt.

    14,8 x 21 cm, 128 Seiten, 187 Abbildungen, Softcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-179-1, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
    Die A5-Reihe gewinnt in der Kategorie «Wissenschaftliche Bücher/Fachbücher» der «Schönsten deutschen Bücher 2009».

    Aus der Bewertung der Jury:
    «Drei herausragende Positionen der Grafikdesign-Geschichte, herausragend präsentiert. Die (...) Reihe ist konzeptionell stark, formal ausgefeilt und perfekt hergestellt. Die Abbildungen stehen gut auf dem angemehmen Werkdruckpapier, die leichten Bücher liegen schön in der Hand. Trotz grundsätzlich festgelegter Layoutprinzipien erscheinen alle drei Bände durchaus individuell.
    Die sehr zurückhaltende Pagina ermöglicht grosse Freiheiten auf der restlichen Seite, das Bildlayout wirkt trotz eines zugrunde gelegten Rasters felxibel und abwechslungsreich. Die Texte sind auch in kleinen Graden gut lesbar, die Bildunterschriften (in diesem Fall genauso wichtig wie die Begleittexte) sind grosszügig gesetzt. Grandios die Umschlagidee: Ausgefaltet ergibt sich ein zweiseitiges Plakat. Der darunter liegende Einband ist mit einem signifikanten Werk oder einer typischen Form des jeweiligen Gestalters bedruckt.»

    «Hier werden Kultklassiker behandelt, der Humus, auf dem die zeitgenössische Grafik in Deutschland gewachsen ist.»
    www.artnet.de
  39. Philips-Twen
    Die schönsten deutschen Bücher 2009
    A5/02
    Philips-Twen
    Der tonangebende Realismus – Realism is the Score

    Herausgegeben von Jens Müller, labor visuell am Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf

    Die Zeitschrift Twen hat zwischen 1961 und 1968 gemeinsam mit dem Plattenlabel Philips eine Serie von Schallplatten herausgegeben. Zu jedem Twen-Heft erschien damals eine Schallplatte aus den Sparten Jazz, Klassik, Hörspielen, Weltmusik oder Pop. Der Art-Director Willy Fleckhaus verwendete für die Gestaltung der Plattencover konkrete Kunst von Karl Gerstner, Max Bill, Heinz Edelmann oder Günther Kieser. Die vergessene, rund siebzig Platten umfassende Reihe ist ein meisterhaftes Beispiel für die Verbindung zwischen Musik und Grafikdesign. In Kooperation mit Musikarchiven und privaten Sammlern wurde die seltene Serie vollständig zusammengetragen und dokumentiert.

    14,8 x 21 cm, 96 Seiten, 120 Abbildungen, Softcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-180-7, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
    Die A5-Reihe gewinnt in der Kategorie «Wissenschaftliche Bücher/Fachbücher» der «Schönsten deutschen Bücher 2009».

    Aus der Bewertung der Jury:
    «Drei herausragende Positionen der Grafikdesign-Geschichte, herausragend präsentiert. Die (...) Reihe ist konzeptionell stark, formal ausgefeilt und perfekt hergestellt. Die Abbildungen stehen gut auf dem angemehmen Werkdruckpapier, die leichten Bücher liegen schön in der Hand. Trotz grundsätzlich festgelegter Layoutprinzipien erscheinen alle drei Bände durchaus individuell.
    Die sehr zurückhaltende Pagina ermöglicht grosse Freiheiten auf der restlichen Seite, das Bildlayout wirkt trotz eines zugrunde gelegten Rasters felxibel und abwechslungsreich. Die Texte sind auch in kleinen Graden gut lesbar, die Bildunterschriften (in diesem Fall genauso wichtig wie die Begleittexte) sind grosszügig gesetzt. Grandios die Umschlagidee: Ausgefaltet ergibt sich ein zweiseitiges Plakat. Der darunter liegende Einband ist mit einem signifikanten Werk oder einer typischen Form des jeweiligen Gestalters bedruckt.»
  40. Celestino Piatti und dtv
    Die schönsten deutschen Bücher 2009
    A5/03
    Celestino Piatti und dtv
    Die Einheit des Programms – The Unity of the Program

    Herausgegeben von Jens Müller, labor visuell am Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf

    Die Reihe A5 versteht sich als wachsendes Archiv des Grafikdesigns. In zahlreichen Abbildungen, Essays und Interviews stellt jeder Band herausragende Persönlichkeiten und wichtige Themen aus der Geschichte des internationalen Grafikdesigns vor. A5 ist eine Kooperation des labor visuell am Fachbereich der Fachhochschule Düsseldorf und Lars Müller Publishers.
    Über 30 Jahre verlieh der Gestalter Celestino Piatti den Covern des dtv-Verlags ein ganz eigenes Gesicht. Mit über 6.300 Buchumschlägen, die in einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren verkauft wurden, ist Piatti einer der produktivsten Buchgestalter aller Zeiten. Der Band dokumentiert einen der wichtigsten Abschnitte deutschsprachiger Literatur der Jahre 1960 bis 1990.

    14,8 x 21 cm, 128 Seiten, 120 Abbildungen, Softcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-178-4, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
    Die A5-Reihe gewinnt in der Kategorie «Wissenschaftliche Bücher/Fachbücher» der «Schönsten deutschen Bücher 2009».

    Aus der Bewertung der Jury:
    «Drei herausragende Positionen der Grafikdesign-Geschichte, herausragend präsentiert. Die (...) Reihe ist konzeptionell stark, formal ausgefeilt und perfekt hergestellt. Die Abbildungen stehen gut auf dem angemehmen Werkdruckpapier, die leichten Bücher liegen schön in der Hand. Trotz grundsätzlich festgelegter Layoutprinzipien erscheinen alle drei Bände durchaus individuell.
    Die sehr zurückhaltende Pagina ermöglicht grosse Freiheiten auf der restlichen Seite, das Bildlayout wirkt trotz eines zugrunde gelegten Rasters felxibel und abwechslungsreich. Die Texte sind auch in kleinen Graden gut lesbar, die Bildunterschriften (in diesem Fall genauso wichtig wie die Begleittexte) sind grosszügig gesetzt. Grandios die Umschlagidee: Ausgefaltet ergibt sich ein zweiseitiges Plakat. Der darunter liegende Einband ist mit einem signifikanten Werk oder einer typischen Form des jeweiligen Gestalters bedruckt.»
  41. Corporate Diversity
    R.Roger Remington
    Corporate Diversity
    Schweizer Grafik und Werbung für Geigy 1940–1970

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich, Andres Janser, Barbara Junod

    Das Atelier der J. R. Geigy AG war Ursprung einer Sternstunde der Schweizer Grafik der 1950er- und 1960er-Jahre. Die aufgeschlossene Unternehmenskultur des Basler Chemiekonzerns ermöglichte eine exemplarische Verbindung von Produktdesign und Firmenauftritt. Die Gestaltung zeigt eine modernistische Formensprache, ohne dabei einem formelhaften Stil verpflichtet zu sein. Eine bildhafte Symbolik hatte darin ebenso ihren Platz wie Aneignungen von der ungegenständlichen Kunst, der manche der beteiligten Grafiker nahe standen. Unter der langjährigen Leitung von Max Schmid arbeiteten u. a. Roland Aeschlimann, Karl Gerstner, Jörg Hamburger, Steff Geissbühler, Andreas His, Toshihiro Katayama und Nelly Rudin. Auch freischaffende Gestalter wie Michael Engelmann, Gottfried Honegger, Armin Hofmann, Herbert Leupin, Warja Lavater, Numa Rick und Niklaus Stoecklin wurden beauftragt. In den 1960er-Jahren orientierte sich das Basler Atelier, insbesondere unter George Giusti und Fred Troller, an der Entwicklung der Ateliers der Tochterfirmen in den USA und Grossbritannien und setzte vermehrt auf Werbung. Mit dem Geigy Design wird ein bedeutender Schweizer Beitrag zur internationalen Designgeschichte in seiner Konsequenz und Eigenständigkeit erstmals umfassend vorgestellt.

    Mit Beiträgen von Karin Gimmi, Andres Janser, Barbara Junod, R. Roger Remington, Yvonne Zimmermann

    19,8 x 26,8 cm, 208 Seiten,
    385 Abbildungen, Hardcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-160-9, e
    ISBN 978-3-03778-161-6, d

    Englisch,
    EUR 40,00 / CHF 52,00

    Deutsch,
    EUR 40,00 / CHF 52,00

    Vorwort

    Andres Janser
    Gestalt durch Formgebung – Grafik und Werbung aus Basel

    Barbara Junod
    Von der Produkt- zur Kundenorientierung – Basler Werbepolitik und Werbepraxis

    Yvonne Zimmermann
    Zielgruppenorientierte Unternehmenskommunikation – Die Filmpraxis von Geigy

    Karin Gimmi
    Geigy-Grafik in den USA

    Andres Janser
    «The clean cool look» – Geigy-Grafik in Grossbritannien

    R. Roger Remington
    Der Einfluss der Schweizer Grafik aus amerikanischer Sicht

    Werbekampagnen
    Butazolidin
    «Der messbare Erfolg»
    Insidon
    Pertofran

    Serien
    Inserate für Gartenprodukte
    Geigy-Berater
    Farbmusterkataloge
    Inserate für Irgalan
    Inserate für Irgalan und Cuprophenyl
    Inserate «Ring Geigy for Service»
    Broschüren für Delta-Butazolidin
    Geheimnisvoller Mond
    Documenta Geigy – Tiere im Schlaf

    Diversität
    Plakate für Schädlingsbekämpfungsmittel
    Löschkartons
    Medomin
    Tanderil
    Insidon
    Tofranil

    Verpackungen
    Pharma-Verkaufspackungen
    Ärztemuster
    Insektizid- und Herbizid-Packungen für den Schweizer Markt
    Insektizid- und Herbizid-Packungen für die USA
    Polyäthylendosen

    Prestige
    Geigy-Werbeabteilung
    Geigy – Eine Firma und ihre Produkte
    Inserate «Geigy forscht für morgen»
    Über Juckreiz und Kratzinstrumente
    Documenta Geigy – Goma
    Die Arbeit im chemischen Werk
    Geigy Catalyst
    Geigy heute

    Literatur, Personen im Dienst von Geigy
    Dank, Bildnachweis, Autoren
    R.Roger Remington

    *1936. Vignelli Distinguished Professor of Design, Rochester Institute of Technology RIT, Rochester NY. Am RIT hat er das Graphic Design Archive begründet, in dem die Nachlässe von 30 modernistischen Designpionieren aufbewahrt werden, unter ihnen Lester Beall, Will Burtin, Cipe Pineles. 2008 wurde er in die Hall of Fame des New York Art Directors Club aufgenommen. Publikationen: «Nine Pioneers in American Graphic Design» (1989), «Lester Beall: Trailblazer of American Graphic Design» (1996), «American Modernism – Graphic Design 1920–1960» (2003), «Design and Science –The Life and Work of Will Burtin» (with Robert Fripp) (2007).

    «Dieses von Norm einfühlsam gestaltete und gründlich recherchierte Buch zeigt Seite für Seite wunderbare Werke die von ausgewiesenen Fachleuten in informativen Essays in einen Kontext hineingestellt werden. Mehr kann man nicht verlangen.»
    Grafik
  42. Cold War Confrontations
    Jack Masey, Conway Lloyd Morgan
    Cold War Confrontations
    US Exhibitions and Their Role in the Cultural Cold War

    Weltausstellungen und internationale Ausstellungen haben neben dem kommerziellen und kulturellen auch immer einen politischen Kontext. Dies war insbesondere während des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion von Bedeutung. Beide Mächte bezogen sich zwar auf die gleichen kulturellen Werte, aber nutzten Architektur und Design unterschiedlich, um ihre gegensätzlichen politischen Ideologien zu präsentieren. 

    Jack Masey war als Design Direktor für die United States Information Agency von 1951 bis 1979 tätig. Er beauftragte Architekten und Designer wie Buckminster Fuller, Charles und Ray Eames, George Nelson, Peter Blake, Chermayeff und Geismar, die USA auf den grossen Expos z.B. 1958 in Brüssel, 1967 in Montreal oder 1970 in Osaka zu präsentieren. Das Buch bezieht sich auf Maseys Erinnerungen sowie unveröffentlichte Dokumente und Fotografien, um die entscheidende Rolle von Architekten und Designern darzustellen, die das Bild Amerikas während des Kalten Krieges formten.

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 400 Seiten, 200 Abbildungen, Hardcover (2008)

    ISBN 978-3-03778-123-4, e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
    PREFACE

    A WARM WELCOME TO THE COLD WAR
    Marshall Plan Traveling Caravans
    Western Europe, 1948–1951

    ATOMS FOR INDIA
    “Atomics” Exhibition, United States Pavilion
    Indian Industries Fair
    New Delhi, India, 1955

    A SPLENDID PLEASURE DOME
    United States Pavilion
    Jeshyn International Fair
    Kabul, Afghanistan, 1956

    WALLS IN BERLIN
    United States Exhibitions
    George C. Marshall House
    West Berlin, 1957–1959

    ATOMIC EUROPE
    United States Pavilion
    Universal and International Exposition
    Brussels, Belgium, 1958

    HIGH NOON AT SOKOLNIKI PARK
    American National Exhibition
    Moscow, USSR, 1959

    TRAVELING HOPEFULLY
    American Traveling Exhibitions
    USSR, 1961–1965

    MONTREAL MAGNIFIQUE
    United States Pavilion
    Canadian World Exhibition
    Montreal, Canada, 1967

    KIMONOS AND MOON ROCK
    United States Pavilion
    Japan World Exposition
    Osaka, Japan, 1970

    AFTER THE FAIR
    Opportunities Lost and Found
    1981 to Present
    «Die Illustrationen dieses Buches sind ein Augenschmaus für jeden Architekturhistoriker.»
    Art Review Online
  43. Otto Baumberger
    Poster Collection 18
    Otto Baumberger

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Otto Baumberger (1889–1961) wurde als einer der ersten Schweizer der Berufsbezeichnung «Plakatgestalter» gerecht. Sein Wunsch, auch als Künstler zu Ehren zu kommen, blieb hingegen unerfüllt. Früh eignete er sich als Angestellter der Wolfensberger AG in Zürich fundierte Kenntnisse der lithografischen Technik an. Er gestaltete über zweihundert Plakate, mit denen er die Erneuerung des Mediums vorantrieb. Indem Baumberger wesentliche Aspekte der Konsumgüter-Werbung erkannte, war er seiner Zeit weit voraus. Ohne einen eigentlichen Stil zu prägen, suchte er nach der jeweils adäquatesten Lösung für die Übermittlung einer Botschaft. Seine originellen Bildfindungen führten dabei zu einer bis zur Abstraktion reichenden Reduktion, wobei Bild- und Schriftelemente eine immer prägnantere Synthese eingingen. In seiner Vielfalt verkörpert Baumbergers Werk mithin exemplarisch die schweizerische Plakatgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihrer Entwicklung vom malerischen Künstlerplakat zum grafisch geprägten Corporate Design.

    Mit einem Essay von Martin Heller

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 120 Abbildungen, Softcover (2008)

    ISBN 978-3-03778-129-6 d/e

    EUR 25,00 / CHF 34,00
  44. Kopf an Kopf
    Poster Collection 19
    Kopf an Kopf
    Politikerportraits

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich 

    Politikerinnen und Politiker sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Wie sie sich präsentieren, ist sowohl abhängig von der Regierungsform als auch von ihrem historischen und kulturellen Umfeld. Wesentliche Bestandteile politischer Arbeit sind Imagebildung, Kampagnen, Wahlkämpfe, aber auch die Demontage des Gegners. Dabei ist der Austausch zwischen Politikern und Volk von einem komplexen Gefälle geprägt. Breite Bevölkerungsschichten sollen für ein Programm gewonnen werden, ein wirklicher Austausch mit dem Individuum findet jedoch nur sporadisch statt. Die Publikation beleuchtet geschichtliche Wurzeln, epochemachende Wahlkämpfe, wiederkehrende Muster der politischen Öffentlichkeitsarbeit und prägende Figuren wie Lenin, Che Guevara, Arnold Schwarzenegger oder Julia Timoschenko. 

    Mit einem Essay von Thomas Macho 

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 192 Seiten, 120 Abbildungen, Softcover

    ISBN 978-3-03778-151-7, e
    ISBN 978-3-03778-130-2, d

    Englisch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00

    Deutsch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00

  45. Some Ideas on Living in London and Tokyo
    Ryue Nishizawa, Stephen Taylor
    Some Ideas on Living in London and Tokyo

    Herausgegeben von Giovanna Borasi und dem Canadian Centre for Architecture CCA

    Some Ideas on Living überdenkt Leben in der Stadt indem es neue Annährungen erkundet, Wohnungsbauprojekte in eine existierende Stadt zu integrieren. Wegen ihres Ausmasses, ihrer exzessiven Bebauung und den Bestrebungen innerhalb der Stadt zu wachsen, sind Tokyo und London mit vergleichbaren urbanen Entwicklungsproblemen konfrontiert. Gleichzeitig haben Nachbarschaft, privater und öffentlicher Raum oder Gemeinschaft in ihrem kulturellen Kontext eine ganz unterschiedliche Bedeutung und verlangen signifikant andere Lösungen. Die Projekte des japanischen Architekten Nishizawa und des britischen Architekten Taylor zeigen wie Bewohner in ihrem Haus leben, und gleichzeitig ihren Lebensraum in ihre direkte Umgebung und Stadt erweitern können. Sie präsentieren, innerhalb der Besonderheiten ihrer Kultur und Philosophie, die Idee, dass mit ein Wohnprojekt ein Beitrag zur Atmosphäre, dem Charakter und dem Leben in einer Stadt geleistet werden kann. In kurzen Statements erläutern Nishizawa und Taylor ihre Vorgehensweise und ihre Ideen, die von Bildern und Erläuterungen zu ihren Projekten und einer Diskussion zwischen ihnen begleitet werden. In einem Essay beleuchtet Giovanna Borasi die Relevanz des Themas für die heutige Zeit und Peter Allison setzt das Vorgehen der Architekten in die historische Perspektive und ihre jeweilige Kultur.

    Design: Integral Lars Müller

    15 x 21 cm, 160 Seiten, 158 Abbildungen, Softcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-150-0, e
    ISBN 978-3-03778-152-4, f

    Englisch,
    Nicht lieferbar
    Französisch,
    EUR 20,00 / CHF 26,00

  46. Desorientierung / Orientierung 1
    Desorientierung / Orientierung 1

    Herausgegeben von Design2context, Ruedi Baur, Stefanie-Vera Kockot, Clemens Bellut, Ulrike Felsing und Andrea Gleiniger

    Designer, Grafiker, Architekten oder Stadtplaner sind derzeit mit Aufgabenstellungen der Signaletik, der Wegeführung, der Informations- und Orientierungssysteme konfrontiert. Sie können in dem Buch von einem breit gefächerten Blick auf Phänomene der Desorientierung profitieren – Desorientierung in wissenschaftlichen Disziplinen, in unseren Um-Welten und in ausdrücklichen Inszenierungen. Zum einen werden durch bewusste Irritationen eingefahrene Haltungen aufgebrochen und neue visuelle Reflexion angeregt, andererseits können die wissenschaftlichen Disziplinen eine weiterführende Kategorienbildung erproben. Die visuelle Untersuchung wird von kurzen heterogenen Texten begleitet. Bild und Text stehen dabei in einem Verhältnis wechselseitiger Spiegelungen, ohne einander zu kommentieren oder zu illustrieren.

    16,5 x 24 cm, 264 Seiten, 300 Abbildungen, Softcover (2008)

    ISBN 978-3-03778-133-3, d/e/f

    EUR 30,00 / CHF 40,00
  47. Design Detective
    Frédéric Dedelley
    Design Detective

    Herausgegeben von Ariana Pradal

    Der Designer Frédéric Dedelley veranschaulicht anhand von acht Themen und Projekten exemplarisch den Weg von der Entdeckung eines Bildes im Alltag, über seine Archivierung, seine Weiterverarbeitung bis zu seiner Transformation in einen neuen Gegenstand. Das Buch zeigt auf vergnügliche Weise den Kern des Entwerfens – das Schauen und Wahrnehmen. Es lehrt andere Bilder zu sehen als die, die in den Medien gezeigt werden, und regt an, eine eigene Bildbibliothek als Ausgangsmaterial für eigene Projekte anzulegen. Das Buch dient als Inspirationsquelle und Anleitung für Designer und gibt Einblick in die Arbeitsweise eines versierten Gestalters. Ein Portrait der Journalistin und Ausstellungsmacherin Ariana Pradal und ein umfassendes Werksverzeichnis gewähren Einblick in die Gedanken- und Arbeitswelt des bekannten Designers Frédéric Dedelley.

    17 x 22 cm, 258 Seiten, 210 Abbildungen, Hardcover (2008)

    ISBN 978-3-03778-137-1, d/e/f

    EUR 30,00 / CHF 40,00
    Frédéric Dedelley

    Geboren 1964, Ausbildung als Product Designer an der ECAL, Lausanne und am Art Center College of Design (Europe), La Tour-de-Peilz. Seit 1995 eigenes Atelier für Produkte- und Raumgestaltung in Zürich.

    Auftraggeber 2009 / 2010 : Atelier Pfister, Burri Public Elements AG, Merlo-T, Museum für Gestaltung Zürich, Röm-kath. Kirchgemeinde Dreikönigen Zürich, Immobilien Bewirtschaftung der Stadt Zürich + Verband der stadtzürcherischen evangelisch-reformierten Kirchgemeinden, Helmrinderknecht Contemporary Design Berlin, Franziska Kessler Gallery Zürich

    « ... ein erhellender und sehr persönlicher Einblick in die Arbeit des Schweizer Designers ...»
    Neue Zürcher Zeitung, 20. Dezember 2008
  48. Your Mobile Expectations: BMW H2R Project
    Olafur Eliasson
    Your Mobile Expectations: BMW H2R Project

    Als Teil des BMW H2R Research Project legt das Studio Olafur Eliasson diese dichte Publikation vor, die neben umfassendem visuellen Material Auszüge aus zwei Seminaren und Gespräche von Olafur Eliasson mit hervorragenden Künstlern und Denkern enthält. Eliasson wirft Fragen der Formgebung und Materialität, der Mobilität, Temporalität, der Bewegung und erneuerbaren Energien auf. Das Studio Olafur Eliasson hat die Ummantelung eines wasserstoffbetriebenen BMW H2R entfernt und in verschiedenen Formstudien eine neue Aussenhaut kreiert. Die neue Oberfläche des Autos besteht aus zwei Eisschichten um zwei verschlungene Netze, gespiegelten Platten und Licht. Das Auto benötigt eine Temperatur von -6° oder tiefer.  

    14,7 x 21 cm, 5¾ x 8¼ in, 336 Seiten, 415 Abbildungen, Hardcover (2008)

    ISBN 978-3-03778-117-3, e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
    Olafur Eliasson

    OLAFUR ELIASSON, geboren 1967, ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Künstler. In Berlin hat er das Studio Olafur Eliasson aufgebaut, ein Labor für Untersuchungen zum Raum. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit den Beziehungen zwischen Individuen und deren Umgebung.

  49. Photo Graphics
    Poster Collection 17
    Photo Graphics

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Das wirkungsvolle Zusammenspiel von Fotografie, Grafik und Typografie markiert den Beginn modernen Grafikdesigns. Beleuchtet werden acht ausgewählte Positionen, die in der Auseinandersetzung mit der Tradition – aber auch in bewusster Abgrenzung davon – fruchtbare Neuinterpretationen leisten. Spannungsvolle Bild-Text-Mixturen werden zum Ausdruck zeitgenössischer Tendenzen.

    Mit einem Essay von Nanni Baltzer

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 120 Abbildung, Softcover (2008)

    ISBN 978-3-03778-128-9, d/e

    EUR 25,00 / CHF 34,00
  50. Designing Universal Knowledge
    Gerlinde Schuller
    Designing Universal Knowledge
    The World as Flatland – Report 1

    Die Entwicklung moderner Kommunikations- und Informationstechnologien wie das Internet und die Globalisierung haben nicht nur Zugang und Umfang des verfügbaren Wissens verändert, sondern auch die Geschwindigkeit des Sammelns. Die Autorin untersucht Wissenssammlungen wie Archive, Enzyklopädien, Datenbanken und Bibliotheken, die Wissen global verfügbar machen. Wer sammelt das Wissen der Welt? Wie wird es strukturiert und gestaltet? Wer bestimmt über den Zugang zu diesem Wissen und welche politischen und ökonomischen Faktoren beeinflussen diesen? Gestalter und Forscher aus verschiedenen Disziplinen haben Standards für die Klassifizierung und das Design komplexer Datensammlungen gesetzt, und damit einen grossen Einfluss darauf genommen, wie Wissen kommuniziert wird. Dies bedeutet einerseits eine Erleichterung der Wissensvermittlung, zum anderen aber auch die Gefahr einer Manipulation. Neben diesen Aspekten untersucht das Buch die Möglichkeiten des «universellen Design» und präsentiert neue Konzepte zur Visualisierung komplexer Informationen.

    16,5 × 24 cm, 304 Seiten, 650 Abbildungen, Hardcover (2009)

    ISBN 978-3-03778-149-4, e

    EUR 35,00 / CHF 46,00
    Index

    A
    Abc
    Abecedary
    Alberts, Martin
    Alembert, Jean Le Rond d’Alphabet
    Amazon
    Anonymity
    Archive
    Aristotle
    Arntz, Gerd
    Atlas

    B
    Berners-Lee, Tim
    Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG
    Big Bang
    Blackmarket for Useful Knowledge and Non- Knowledge
    Book Search
    Bouvard and Pécuchet
    Brockhaus Encyclopaedia
    Brockhaus, Friedrich Arnold
    Bush, Vannevar

    C
    Calendar
    Censorship
    Central Intelligence Agency
    Chaos
    ChoicePoint
    City Archives Amsterdam
    Classification
    Code
    Colossus
    Complexity
    Copyright
    Crouwel, Wim
    Cryptography
    Curiosity
    Cyclopaedia

    D
    Darwin, Charles
    Data
    Database
    Data mining
    Deep Thought
    Dictionary
    Dictionary of Received Ideas
    Diderot, Denis
    Digitization
    Discovery
    Documentation

    E
    Earth
    E-Book
    Encyclopaedia
    Encyclopædia Britannica
    Encyclopaedizer
    Encyclopedia of Life
    Encyclopédie
    Error
    Esperanto
    Espionage
    Evolution

    F
    Fake entry
    Firewall
    Frenzl, Markus

    G
    Genome
    Globalization
    Gonggrijp, Rop
    Google
    Google Will Eat Itself
    Great Firewall of China
    Gutenberg, Johannes

    H
    Hacker
    Holmes, Nigel
    Homo universalis
    Human Genome Project
    Hurtzig, Hannah
    Hypertext

    I
    Index
    Infoplease
    Information anxiety
    Information design
    Information evolution
    Intelligence
    International Organization for Standardization
    International Space Station
    Internet
    Internet Archive
    Isotype

    J
    Jeanneney, Jean-Noël
    Junk

    K
    Kahn, Paul
    Knowledge
    Knowledge gap
    Knowledge management
    Knowledge transfer
    Knowledge tree

    L
    Language preservation
    Laws of Simplicity
    Leibniz, Gottfried Wilhelm
    Library
    Library classification
    Library of Alexandria
    Library of Congress
    Life
    Linnaeus, Carolus
    Literacy

    M
    Maeda, John
    Margarita Philosophica
    Memex
    Memory
    Metadata
    Miss Universe
    Moore’s Law
    Mundaneum
    Museum
    MyLifeBits

    N
    National Aeronautics and Space Administration
    Nelson, Ted
    Neurath, Otto
    Nomenclature
    Non-knowledge

    O
    One Laptop per Child
    Otlet, Paul

    P
    Pictorial language
    Pioneer Plaque
    Point-it
    Powers of Ten
    Prediction
    Preface
    Print on demand
    Project Gutenberg

    Q
    Quaero
    Question
    Quipu
    Quiz

    R
    Random House Encyclopedia

    S
    Scale
    Schuller, Gerlinde
    Scraping
    Secret
    Seed bank
    Seigenthaler, John
    Semantography
    Simplicity
    Skur, Hiob
    Snelting, Femke
    Spectrum Publishers
    Standards
    Systematic design

    T
    Translation
    Tree of Life
    Trojan horse

    U
    Unicode
    United Nations
    Universal Coordinated Time Universal Declaration of Human Rights
    Universal knowledge
    Universal language
    Universal Library Universal manipulation
    Universal Principles of Design
    Universe

    V
    Voyager Golden Record

    W
    Weelden, Willem van
    Wiki
    Wikipedia
    WikiScanner
    Winkenbach, Marion
    Wonder room
    World Brain
    World Data Center for Climate
    World Fair
    World Wide Web
    World Wide Web Consortium
    Wright, Alex
    Wurman, Richard Saul

    X
    Xanadu

    Y
    Yongle Encyclopaedia
    YouTube

    Z
    Zeitgeist
    Zoo

    Essay
    Interview
    Gerlinde Schuller

    Gerlinde Schuller leitet das Information Design Studio in Amsterdam (NL). Sie ist auf Informationsdesign und visuellen Journalismus spezialisiert. Neben der Abwicklung von Aufträgen für internationale Kunden, entwickelt sie experimentelle Plattformen für Informationsdesign in interdisziplinären Kooperationen. Von 2001 bis 2005 unterrichtete sie Informationsdesign an der Willem de Kooning Academie, Rotterdam (NL). Sie ist Co-Autor des Buches 'Making the Impossible Possible' (2006) über ökonomische Superlative und Autor von «Designing Universal Knowledge» (2009) über komplexe Wissenssammlungen.

    «Das Buch präsentiert neue Konzepte zur Visualisierung komplexer Informationen»
    literatur-report-de, Dezember 2008
  51. My Work is Not My Work
    Pierre Bernard
    My Work is Not My Work
    Design for the Public Domain

    Der französische Gestalter Pierre Bernard konzentriert sich in seinem Werk – über das hier erstmals ein umfassender Überblick gegeben wird – auf den öffentlichen Raum, die Kommunikation zwischen Regierungen und Bürgern und die Verständigung und Orientierung in der Öffentlichkeit. Er zeichnet u.a. verantwortlich für die Corporate Identity des Louvre in Paris und die Gestaltung des markanten Signets für die französischen Nationalparks. Pierre Bernard leitet seit 1991 das Atelier de Création Graphique in Paris.

    16,5 x 24 cm, 320 Seiten, ca. 200 farbige Abbildungen, Hardcover (2008)

    ISBN 978-3-03778-104-3, nl
    ISBN 978-3-03778-087-9, e
    ISBN 978-3-03778-086-2, f

    Niederländisch,
    EUR 40,00 / CHF 52,00

    Englisch,
    EUR 40,00 / CHF 52,00

    Französisch,
    EUR 40,00 / CHF 52,00

  52. Helvetica Forever
    Helvetica Forever
    Geschichte einer Schrift

    Herausgegeben von Lars Müller und Victor Malsy

    Die Schrift «Helvetica», entworfen 1957, ist eine Ikone der Schweizer Grafik, die in den 50er- und 60er-Jahren weltweit ein Vorbild für eine sachliche und funktionale Kommunikation war. Das ausgewogene, neutrale Schriftbild der Helvetica verzichtet auf expressiven Ausdruck, eine Eigenschaft, die ihr ebenso angerechnet wie vorgeworfen wird. Diese Polarisierung hat der Schrift zu einer einmaligen Bekanntheit verholfen. Die Helvetica ist die mit Abstand meistverwendete Schrift – gemäss einer Erhebung des Berliner Fontshop-Archivs führt sie die Rangliste der hundert besten Schriften aller Zeiten an.

    Die Publikation zeichnet die fünfzigjährige Geschichte der Helvetica nach, vergleicht sie mit den bekannten Groteskschriften des 20. Jahrhunderts und untersucht das Phänomen ihrer beispiellosen Verbreitung. Zahlreiche Abbildungen präsentieren eine Vielzahl von Anwendungen der Schrift über fünf Jahrzehnte und aus verschiedenen Anwendungsgebieten – von der Signaletik bis zum Partyflyer.

    Mit Beiträgen von Axel Langer und Indra Kupferschmid

    Design: Integral Lars Müller

    19 x 26 cm, 160 Seiten, 150 Abbildungen, Hardcover, deutsch (2008), englisch (2009)

    ISBN 978-3-03778-121-0, e
    ISBN 978-3-03778-120-3, d

    Englisch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00

    Deutsch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00

    «Helvetica forever sollte in keinem Gestalter-Bücherschrank fehlen.»
    Page, März 2008

    «Die Leidenschaft der Autoren für die Schrift spürt der Leser im gesamten Buch in Bild und Schrift.»
    Bauwelt, November 2008

  53. Comix!
    Poster Collection 16
    Comix!

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Der Comic positioniert sich zwischen Kunst und Populärkultur und verbindet prägnante Text- und Bildbotschaften. Eine ideale Voraussetzung für die Plakatgestaltung. Die Ausstellung zeigt – in gewohnter Poster-Collection-Qualität – die Wurzeln und stilistische Vielfalt des Comics in der Plakatgestaltung. Der japanische Farbholzschnitt, Jugendstil und Pop Art beeinflussten den Comic. Bereits um 1920 unterstützten pointierte Bilderzählungen auf russischen Rosta-Fenstern die massenwirksame Verbreitung sozialer Inhalte. Bis heute nutzen Designer inhaltliche und formale Aspekte des Comics zur Vermittlung brisanter Botschaften – satte Farbigkeit, Stereotypie und Drastik in der Zeichnung und Reduktion im mimischen und gestischen Vokabular.

     

    Mit Texten von Pascal Lefèvre und Bettina Richter

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 96 Seiten, 110 Abbildungen, Softcover (2007)

    ISBN 978-3-03778-099-2, d/e

    EUR 25,00 / CHF 34,00
  54. Findings on Ice
    Pars Foundation
    Findings on Ice

    Herausgegeben von Hester Aardse und Astrid van Baalen

    Die Pars Foundation wurde aus der Überzeugung gegründet, dass Kunst und Wissenschaft gleichermassen kreative Prozesse sind. Künstler beginnen mit einer Idee, die am Ende in Form von Musik, Bildern oder Worten zum Ausdruck gebracht wird. Wissenschaftler gehen von einer Hypothese aus, entwerfen eine Idee, testen und beschreiben sie. Das Buch zum Thema «Ice» zeigt eine Vielfalt an unterschiedlichen Sichtweisen von Künstlern und Wissenschaftlern und funktioniert als visueller und textueller Leitfaden.

    20 × 27 cm, 190 Seiten, 126 Abbildungen, Softcover (2007)

    ISBN 978-3-03778-125-8, e

    EUR 30,00 / CHF 40,00
  55. Programme entwerfen
    Karl Gerstner
    Programme entwerfen

    Karl Gerstners Arbeit ist ein Meilenstein in der Geschichte der Gestaltung. Eines seiner wichtigsten Werke ist Programme entwerfen, das hier in einer Neuauflage der Originalpublikation von 1964 erscheint. In vier Essays stellt der Autor die Grundlagen seiner gestalterischen Methode dar. Diese zeigt keine Rezepte, sondern ein Modell für das Entwerfen im beginnenden Computerzeitalter.

    Das Buch liefert aber auch heute noch anwendbare Denkmodelle: keine Lösungen, kein Richtig oder Falsch, nichts Absolutes, sondern Grundlegendes ist hier auf innovative Art erarbeitet. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Computational Design, das uns die Möglichkeit von programmierter Gestaltung vorhält, gewinnt dieses Buch an Aktualität. Die vielen Beispiele aus Grafik- und Produktdesign, Musik, Architektur und Kunst regen dazu an, das Gezeigte weiterzudenken und in die eigene Arbeit zu integrieren.

    Aktualisierter Nachdruck, Original 1964
    19,5 × 25 cm, 120 Seiten, 200 Abbildungen, Hardcover (2008)

    ISBN 978-3-03778-093-0, e
    ISBN 978-3-03778-092-3, d

    Englisch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00
    Vergriffen
    Deutsch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00

    «Karl Gerstners Programme entwerfen von 1963 ist ein Klassiker aus den Anfängen des Computers, der gerade jetzt, im digitalen Zeitalter, erstaunliche Aktualität besitzt.»
    Page
  56. Nature Design
    Nature Design
    Von Inspiration zu Innovation

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich, Angeli Sachs

    Die Natur war schon immer eine Inspirationsquelle für die Gestaltung der menschlichen Umwelt und diese Beziehung hat sich in den letzen Jahren wieder intensiviert. Das «Modell Natur» beeinflusst die unterschiedlichsten Konzepte und Entwicklungsprozesse und zeigt sich in einer grossen Bandbreite von Formen und Funktionen. Nature Design versammelt Projekte und Objekte aus Design, Architektur, Landschaftsarchitektur, Fotografie und Kunst, die sich von der Natur inspirieren lassen, um vielschichtige und innovative Arbeiten zu entwickeln. Protagonisten sind u.a. Werner Aisslinger, Ronan und Erwan Bouroullec, Peter Eisenman, Zaha Hadid, Herzog & de Meuron, Ross Lovegrove, Olaf Nicolai, Francois Roche, Lars Spuybroek und Günther Vogt. Das Buch umfasst die historischen und theoretischen Grundlagen zu den Themen Meer, Topografie, Pflanzen, Mensch, Tier, Geruch und Klima. Nature Design soll die Vielfalt der Möglichkeiten in der Nach- oder Neuerfindung der Natur sichtbar machen und neue Perspektiven eröffnen.

    Mit Essays von Barry Bergdoll, Dario Gamboni und Philip Ursprung

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 320 Seiten, 318 Abbildungen, Softcover

    ISBN 978-3-03778-098-5, e
    ISBN 978-3-03778-100-5, d

    Englisch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00

    Deutsch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00
    Nicht lieferbar Vergriffen
    «Das Buch ist eine wahre Fundgrube für all jene, die nach Inspirationen und neuen Perspektiven suchen.»
    Novum, April 2008
  57. Designing Design
    Nicht lieferbar
    Kenya Hara
    Designing Design

    3. Auflage 2011

    Stellvertretend für eine neue Generation von Designern in Japan erweist der 1958 geborene Kenya Hara seinen Mentoren Reverenz, wenn er lange vernachlässigte japanische Symbole und Bilder in viele seiner Arbeiten einfliessen lässt. In Designing Design bringt Kenya Hara dem Leser die Bedeutung der Leere in der ästhetischen und philosophischen Tradition Japans nahe und führt anhand seiner eigenen Arbeiten vor, wie sich diese Kultur im zeitgenössischen Design umsetzen lässt. So hat er zum Beispiel die Programme für die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele in Nagano 1998 gestaltet. Er fand 2001 auch Aufnahme in den Vorstand des japanischen Labels MUJI, wo er seither als Kommunikations- und Designberater das Erscheinungsbild dieses erfolgreichen Unternehmens wesentlich mitprägt. Kenya Hara, neben Naoto Fukasawa eine der führenden Gestalterpersönlichkeiten Japans, machte auch mit Wanderausstellungen wie Re-Design: The Daily Products of the 21st Century auf sich aufmerksam.

    16,5 × 24 cm, 472 Seiten, 389 Abbildungen, Hardcover (2007)

    ISBN 978-3-03778-105-0, e

    EUR 55,00 / CHF 65,00
    Kenya Hara

    Kenya HARA, Graphic Designer
    Born in 1958. Graphic designer Kenya Hara served as the director of the Tokyo Fiber exhibition. He specializes in designing not objects but facts or events, such as identifications and communications. He produced the exhibition “RE-DESIGN_Daily Products of the 21st Century” in 2000, and through it he showed that the most marvelous sources of design were to be found in the context of daily life. In 2002, he became a member of the advisory board of MUJI and also took over as art director. In 2004, he produced the exhibition “HAPTIC_Awakening the Senses”. With this exhibition he demonstrated that within the contemporary context of design, in which designers tend to find their motivations spurred on by high technology, in fact vast resources for creation lay dormant in the human senses. He has directed work related to national events, such as the programs for the opening and closing ceremonies of the Nagano Olympics, and the official posters of the Aichi Expo 2005. Based in Tokyo, he has been seeking future communication resources he finds within Japanese culture and technology. His book Designing Design has been translated into several Asian languages, and in 2007 he largely rewrote it for translation into English, for publication by Lars Müller Publishers, Switzerland. At present he is the representative of Nippon Design Center Inc. and Professor of Musashino Art University.

    «Ein wunderbares Buch über einen wunderbaren Gestalter!»
    Novum, August 2008
  58. Signage Design Manual
    Edo Smitshuijzen
    Signage Design Manual

    Edo Smitshuijzens Signage Design Manual führt den Leser Schritt für Schritt und in einer unterhaltsamen und geradlinigen Art durch die einzelnen Entwurfsphasen des Signaldesign. Über 800 Illustrationen leiten durch diesen anspruchsvollen Prozess. Die Tiefe, in die das Buch vordringt, und die gleichzeitig vollständige Ausleuchtung eines weiten Feldes, machen dieses «Manual» zu einer einzigartigen Publikation. Der Kanon der Signaletik hat mit Smitshuijzens Signage Design Manual endlich sein eigenes engagiertes Lehrbuch.

    16 × 26 cm, 456 Seiten, 800 Abbildungen, Hardcover (2007)

    ISBN 978-3-03778-096-1, e

    EUR 45,00 / CHF 60,00
    «Der holländische Grafiker Edo Smitshuijzen hat das erste umfassende Lehrbuch für Signalethik und Informationsdesign verfasst.»
    Form, September 2007
  59. Breaking the Rules
    Poster Collection 15
    Breaking the Rules
    Plakate der bewegten 1980er-Jahre in der Schweiz

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung

    Vor dem Hintergrund der sozialpolitischen Aufbruchstimmung manifestiert sich in den 1980er-Jahren auch im schweizerischen Grafikdesign eine neue Expressivität, beeinflusst von der Punkästhetik und ersten Experimenten mit dem Macintosh. Alternative Kultur- und Politbetriebe setzten bewusst auf ein neues visuelles Erscheinungsbild, um sich damit von etablierten Institutionen abzugrenzen. In konstruktiver Reibung mit der stilistischen Strenge des Swiss Style fanden junge Gestalter zu innovativen bildlichen Ausdrucksformen, die das Grafikdesign bis heute bereichern.

    Die Publikation präsentiert mit Plakaten aus den Jahren 1980 bis 1995 eine Heterogenität an gestalterischen Haltungen, die sich den Regelbruch bewusst zu eigen machen. Vertreten sind u.a. Arbeiten von Peter Bäder, Polly Bertram und Daniel Volkart, Richard Feurer, Roli Fischbacher, Peter Frey, Ralph Schraivogel, Mihaly Varga, Cornel Windlin und Ruedi Wyss.

     

     

     

    Mit Texten von Martin Jaeggi und Peter Schweiger

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 96 Seiten, 100 Abbildungen, Softcover (2007)

    ISBN 978-3-03778-094-7, d/e

    EUR 25,00 / CHF 34,00
    «Uneingeschränkte Fantasie trifft auf pralle Ideenvielfalt und ungehemmte Umsetzung – eine Zusammenstellung, die Plakatgestaltern heute unbedingt wieder mehr Mut zum Regelbruch machen kann.»
    Designers Digest, September 2009
  60. Super Normal
    Naoto Fukasawa, Jasper Morrison
    Super Normal
    Sensations of the Ordinary

    Insgesamt 204 Alltagsobjekte haben die Designer Jasper Morrison und Naoto Fukasawa zusammengetragen auf der Suche nach dem supernormalen Design: Neben Beispielen anonymer Formgebung finden sich hier Designklassiker von Jacobsen, Rams, Bill oder Noguchi. Mit Produkten von Grcic, den Azumis oder den Bouroullec-Brüdern ist auch jene Generation vertreten zu der Morrison und Fukasawa gehören. Das Phänomen des Supernormalen wird über Zeit und Raum hinweg verortet und weist in eine Zukunft, die längst begonnen hat. Das Supernormale liegt offen da, ist real und verfügbar. Fukasawa und Morrison machen es für uns sichtbar.

    Design: Integral Lars Müller

    14,8 × 20 cm, 128 Seiten, 264 Abbildungen, Softcover (2007)

    ISBN 978-3-03778-106-7, e

    EUR 25,00 / CHF 35,00
    Naoto Fukasawa Jasper Morrison

    Jasper Morrison geboren 1959, lebt und arbeitet in London, Paris und Tokyo. Er studierte Design and der Kingston Polytechnic Design School und dem Royal College of Art, London. 1984, folgt ein Studienjahr an der Hochschule der Künste, Berlin. 1986 gründet er sein Office for Design (Büro für Gestaltung) in London Jasper Morrison Limited. 2001 Ernennung zum Royal Designer for Industry. 2003 Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Paris. 1995 gewinnt das Büro den Wettbewerb für die neue Strassenbahn der Stadt Hannover. Zusammenarbeit u.a. Alessi (Italien), Cappellini (Italien) Flos (Italien), Magis (Italien), Rowenta (Frankreich), Vitra, (Schweiz). 2004, Beginn der Zusammenarbeit mit Samsung (Korea),  Muji (Japan), Ideal Standard (UK) und Olivetti (Italien). 2006 Konzipierung mit Naoto Fukasawa der Manifest-Ausstellung Super Normal. 2009 Eröffnung des Jasper Morrison Limited Shop in London.

    «Das Phänomen des Supernormalen wird über Zeit und Raum hinweg verortet und liegt bereits offen da, ist real und verfügbar: Wir müssen nur die Augen öffnen, Fukasawa und Morrison machen es für uns sichtbar.»
    Raum und Wohnen, März 2009

    «Meistens sind es die unaffälligen Gegenstände, die uns wirklich viel bedeuten.»
    Naoto Fukasawa
  61. Spielwitz und Klarheit
    Claude Lichtenstein
    Spielwitz und Klarheit
    Schweizer Architektur, Grafik und Design 1950 – 2006

    Spielwitz und Klarheit ist nicht etwa ein Gegensatzpaar, sondern eine höchst fruchtbare gegenseitige Durchdringung von Qualitäten, wie das Buch anhand einer breiten Auswahl aus der Schweizer Architektur, Grafik und Design von 1950 bis 2006 zeigt. Es fragt, ob es eine Gemeinsamkeit in der gestalterischen Auffassung all dieser Beispiele, aus drei Berufen, verschiedenen Landesgegenden und Sprachkulturen, gibt. Die Publikation ist keine Schau von Luxus-Gütern, sondern von Begabungen, die sich artikulieren, Ideen, die sich materialisieren, und Auftraggebern, die Mut zu neuen «Erfindungen» haben, die schliesslich zu einer Zufriedenheit beim Konsumenten führen.

    16,5 × 24 cm, 300 Seiten, ca. 250 Abbildungen, Hardcover, (2006)

    ISBN 978-3-03778-090-9, e
    ISBN 978-3-03778-089-3, d

    Englisch,
    EUR 25,00 / CHF 34,00

    Deutsch,
    EUR 25,00 / CHF 34,00

    «... besticht durch eine liebevolle und klare Gestaltung.»
    TEC21, Januar 2007
  62. Handbook
    Jean-Benoît Lévy
    Handbook

    Jean-Benoît Lévy hat über Jahre hunderte von Beispiele und Beweise für ein weltweit verbreitetes System der Hand-Zeichen gesammelt. Diese Publikation präsentierte ein Panoptikum der Hände: charmante Kuriositäten, Laien-Kreationen, professionelle Kommunikationskonzepte, die allesamt die Hand-Zeichen-Sprache als globale und interkulturelle Meta-sprache unter Beweis stellen. Als Handbuch oder «Manual» versteht sich die Publikation als eine «Schule des Sehens» und fordert den Betrachter auf, seine visuelle Umwelt neugierig und aufmerksam zu observieren.

    12 × 16 cm, 256 Seiten, ca. 400 Abbildungen, Softcover

    ISBN 978-3-03778-077-0, e

    EUR 15,00 / CHF 20,00
    Jean-Benoît Lévy

    Originally from the Lake of Geneva, Jean-Benoit is a visual communicator who has been active since 1983 after his studies at the Basel Kunstgewerbeschule / Basel School of Design with teachers such as Peter von Arx for Animation, André Gurtler for Typeface Design, Wolfgang Weingart for Typography, Max Schmidt for 3-D Graphics and Armin Hofmann for Graphic Design.

    After his first position as Art Director for the Swiss Trade Show Company in Basel and a position as Editorial Designer for Ringier, the Swiss Press Group, Jean-Benoit founds in 1988 his own studio "AND" in Basel. There he directs a flexible team, the size of which adapt itself according the extreme variety of assignments and size of diverse clients.

    In 1998 Jean-Benoit becomes member of the elective AGI–Alliance Graphique Internationale.

    His goal is to stay creative while collaborating on challenging projects with inventive entrepreneurs and open minded clients. Jean-Benoit's work work has been awarded in various international competitions and published in many books and magazines which you can discover in the chapter "publications". Jean-Benoit lives now in San Francisco.

  63. Zürich – Milano
    Poster Collection 14
    Zürich – Milano

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Die Publikation beleuchtet die Epoche zwischen 1948 und 1970, als die Einfahrt in den Bahnhof Milano Centrale für junge Schweizer Grafiker nicht nur einen individuellen Wendepunkt herbeiführen konnte, sondern auch Sternstunden der Designgeschichte. Kosmopolitisch zu sein, war mit Schwierigkeiten verbunden, wurde aber für viele damalige Abgänger der berühmten Kunstgewerbeschule Zürich reichlich belohnt. Ausgestattet mit einer Ausbildung, die Italien seinerzeit nicht anbieten konnte, trafen Schweizer Grafiker und Grafikerinnen auf eine optimistische und undogmatische Haltung, die inspirierend und neu war. Italiens Weg zu einer viel beachteten visuellen Kommunikation war geprägt von einem engen transalpinen Dialog und verschaffte Mailand den Ruf einer Stadt, für die man seine Heimat gerne hinter sich liess.

    Die Publikation versammelt Ikonen der Plakatgeschichte, etwa von Max Huber und Walter Ballmer.

    Mit einem Essay von Hans Höger

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 96 Seiten, 117 Abbildungen, Softcover (2006)

    ISBN 978-3-03778-079-4, d/e

    EUR 23,00 / CHF 30,00
  64. Everything but the Walls
    Jasper Morrison
    Everything but the Walls

    Morrison vertritt eine Haltung, zu der viele Gestalter nach Abschweifungen zurückkehren wollen: die einfache und dauerhafte Form, funktional und materialgerecht. Als Autor gibt der Designer selbst einen unverfälschten Einblick in seine Haltung und Arbeitsweise, die er mit «utilism» umschreibt. Morrison beschreibt in prägnanten Texten die Entwicklung der einzelnen Produkte von der Idee bis zur Herstellung.

    Eine vollständige Projektliste seit 1981 ergänzt die grosszügig präsentierte Auswahl.

    Mit Texten von Jasper Morrison

    Design: Integral Lars Müller

    22 × 28 cm, 256 Seiten, 300 Abbildungen, Softcover (2006)

    ISBN 978-3-03778-064-0, e

    EUR 40,00 / CHF 52,00
    Jasper Morrison

    Jasper Morrison geboren 1959, lebt und arbeitet in London, Paris und Tokyo. Er studierte Design and der Kingston Polytechnic Design School und dem Royal College of Art, London. 1984, folgt ein Studienjahr an der Hochschule der Künste, Berlin. 1986 gründet er sein Office for Design (Büro für Gestaltung) in London Jasper Morrison Limited. 2001 Ernennung zum Royal Designer for Industry. 2003 Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Paris. 1995 gewinnt das Büro den Wettbewerb für die neue Strassenbahn der Stadt Hannover. Zusammenarbeit u.a. Alessi (Italien), Cappellini (Italien) Flos (Italien), Magis (Italien), Rowenta (Frankreich), Vitra, (Schweiz). 2004, Beginn der Zusammenarbeit mit Samsung (Korea),  Muji (Japan), Ideal Standard (UK) und Olivetti (Italien). 2006 Konzipierung mit Naoto Fukasawa der Manifest-Ausstellung Super Normal. 2009 Eröffnung des Jasper Morrison Limited Shop in London.

  65. Typo China
    Poster Collection 13
    Typo China
    Visualizing the Visible

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Für die Publikation wurden zeitgenössische Plakate aus China, Hongkong und Taiwan zusammengetragen, die belegen, dass im Zuge der wirtschaftlichen Öffnung ein neues Interesse am Plakat erwacht ist. Seine kommerzielle Anwendung unterscheidet sich in China kaum von westlichen Standards. Doch mit wachsendem Selbstbewusstsein machen sich heute Gestalter und Gestalterinnen mit innovativen Plakaten zu kulturellen oder gemeinnützigen Themen bemerkbar. Die auffallende Häufigkeit mit der sie Schrift und Typografie zur Hauptsache des Plakats machen, lässt auf beeindruckende Weise den Wunsch erkennen, mit dem unschätzbaren Reichtum der eigenen Schriftkultur am Puls der Zeit zu sein.

    Mit einem Essay von Eva Lüdi Kong

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 64 Seiten, 78 Abbildungen, Softcover (2006)

    ISBN 978-3-03778-078-7, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
  66. 8vo
    Mark Holt, Hamish Muir
    8vo
    On the outside

    8vo waren Pioniere des digitalen Designs. Früh erkannten sie den Einfluss des Computers auf die Konzeption eines Designerzeugnisses und verbanden analoge mit digitalen Entwurfsmethoden. Sie publizierten das internationale Magazin für Typografie Octavo, das einen grossen Einfluss auf die neue, von Typografie dominierte Designbewegung hatte.
    Der Fokus dieser Publikation liegt auf dem Prozess: Anhand vieler handgemachter und computergenerierter Entwürfe wird die Entwicklung der Arbeiten von 8vo Schritt um Schritt dokumentiert. Mark Holt und Hamish Muir, zwei Gründungsmitglieder von 8vo, rekapitulieren den alltäglichen Kampf des Arbeitens mit Kunden, Typografen, Druckern und später auch mit dem Computer. 8vo arbeiteten in einer Zeit beträchtlicher Änderungen in der Designindustrie. Diese Publikation stellt 8vos Arbeit in den Kontext dieser Revolution; von paste-up bis desktop.

    Mit Beiträgen von Wim Crouwel, Simon Esterson, Friedrich Friedl, Simon Johnston, Ian Noble und Wolfgang Weingart

    16 x 12 cm, 532 Seiten, 395 Abbildung, Hardcover (2006)

    ISBN 978-3-03778-019-0, e

    EUR 25,00 / CHF 34,00
  67. Das Gesetz und seine visuellen Folgen
    Das Gesetz und seine visuellen Folgen
    La loi et ses conséquences visuelles

    Das Buch thematisiert die Schnittstelle zwischen Ästhetik und Gesetz. Die Beziehung zwischen den Gebieten hat, nicht zuletzt durch die politischen Veränderungen im vergangenen Jahrzehnt, an neuer Relevanz gewonnen. Bei dem Projekt spielt die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Rechtswissenschaft eine entscheidende Rolle. Zusätzlich wurden Autoren aus den Bereichen Politik und Design um Beiträge gebeten. Hier treffen Disziplinen aufeinander, die meist nur sehr pragmatisch miteinander in Berührung kommen. Das Werk richtet sich an Grafiker, Designer, Architekten, Stadtplaner und Juristen. Darüber hinaus soll das Projekt als Beitrag zur Sensibilisierung eines breiten Publikums beitragen.

    Ein Forschungsprojekt der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) und des Instituts Design2context an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (ZHdK)

    16,5 x 24 cm, 608 Seiten, 650 Abbildungen, Hardcover (2006)

    ISBN 978-3-03778-043-5, d/f

    EUR 45,00 / CHF 60,00
  68. Catherine Zask
    Poster Collection 12
    Catherine Zask

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Der französische Wortstamm «lettre» umfasst viele Bedeutungen, die in Catherine Zasks grafischen Arbeiten wie in einem Wörterbuch bewahrt und weitergeschrieben werden: Buchstabe, Type, Brief, Literatur. In ihren Arbeiten deutet die 1961 in Paris geborene Zask das Rohmaterial der Schrift, arrangiert es neu und gibt so dem blossen Buchstaben eine Geschichte oder eine Musikalität, die ihn aus jeder Festschreibung löst. Buchstaben können Echos auslösen, auf die Zwischenräume wirken, Bilder speichern immer aber ordnen sie sich dem Ziel unter, einer schriftlichen Mitteilung eine angemessene und verständliche Form zu geben. Zasks Ansatz ist, den Buchstaben, das Wort, den Text zu hinterfragen, um ihm Sinn zu verschaffen. Der Dialog mit dem Kunden und dem Publikum ist für sie somit von zentraler Bedeutung. Ihr Werk wird erstmals in einer Monographie gewürdigt.

    Mit einem Essay von Henri Gaudin und Catherine de Smet

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 64 Seiten, 54 Abbildungen, Softcover (2005)

    ISBN 978-3-03778-054-1, d/e/f

    EUR 20,00 / CHF 26,00
  69. Handmade
    Poster Collection 11
    Handmade

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Das zeitgenössische Grafikdesign bietet ein grenzenloses Repertoire an Gestaltungsmitteln und Drucktechniken. Buchstaben lassen sich nicht nur am Computer setzen, sondern etwa mit einem triefenden Pinsel malen, in ein Negativ kratzen oder gar aus Klebestreifen bilden. Handmade präsentiert Plakate, deren Macherinnen und Macher selbst Hand angelegt haben. Sie gehen auf das Material und seine Eigenschaften ein und scheuen sich nicht davor, gegen das Reinlichkeitsgebot des Computers zu verstossen. Doch Handmade heisst nicht, dass die Gestalter grundsätzlich auf den Computer verzichten. Viele schaffen zwischen analog und digital überraschende Zwischenwelten. Die Motivationen für ihre Arbeitstechniken sind vielfältig. Für die einen ist es das Aufbegehren gegen den Mainstream, für die anderen wiederum ist die Arbeit mit dem Computer, dem Inbegriff der Beschleunigung, einfach nicht effizient genug.

     

    Mit einem Essay von Claude Lichtenstein

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 96 Seiten, 140 Abbildungen, Softcover (2005)

    ISBN 978-3-03778-053-4, d/e

    EUR 23,00 / CHF 30,00
  70. Helvetica
    Lars Müller
    Helvetica
    Homage to a Typeface

    1957 entwarf der Schweizer Schriftgestalter Max Miedinger die «Neue Haas Grotesk», die nach 1960 als «Helvetica» zum weltweit meistverwendeten Schrifttyp werden sollte. Die Helvetica verkörperte das Ideal der Sachlichkeit, das damals von der Schweizer Grafik propagiert wurde. Dieses Buch ist eine Hommage an die Helvetica, den Schichtarbeiter unter den Schrifttypen, an ihren vergessenen Gestalter Max Miedinger und all diejenigen, welche während der letzten 40 Jahre zu ihrem unvergleichlichen internationalen Triumphzug beigetragen haben. Die gestalterischen Arbeiten, hier zu Ehren der Helvetica zusammengetragen, wurden von hervorragenden Designern und anonymen Amateuren aus der ganzen Welt kreiert. Sie präsentieren eine glanzvolle Sammlung dieser Ikone des modernen Designs. Helvetica ist nicht nur die bevorzugte Schrift von führenden Profis, sie ist auch die Favoritin bei der anonymen Gestaltung der Zeichen und Signale, Hinweise und Verbote, die das städtische Leben regeln.

    Design: Integral Lars Müller

    12 × 16 cm, 256 Seiten, 400 Abbildungen, Softcover (2005)

    ISBN 978-3-03778-046-6, e

    EUR 19,00 / CHF 25,00
    Lars Müller

    Lars Müller (1955) ist Gestalter und Verleger. Er betreibt seit 1982 ein Atelier für visuelle Kommunikation in Baden. Seit 1983 verlegerische Tätigkeit mit internationaler Ausrichtung, in den Bereichen Architektur, Design, Kunst, Fotografie, Gesellschaft. Seit 1985 regelmässige Lehrtätigkeit, zuletzt an der Harvard University Graduate School of Design. Lars Müller ist Mitglied der Alliance Graphique Internationale AGI.

    «Die Helvetica ist das Parfüm der Stadt.»
    Lars Müller

    «Helvetica Forever sollte in keinem
    Gestalter-Bücherschrank fehlen.»
    Page

    «Eine Liebeserklärung der besonderen Art in kleinem, aber feinem Format, das in keiner Designbibliothek fehlen darf.»
    Novum
  71. Swiss Design 2004
    Swiss Design 2004

    Herausgegeben vom Schweizerischen Bundesamt für Kultur

    2004 suchte der Eidgenössische Wettbewerb für Design die innovativsten Gestalter der Bereiche Industriedesign, Schmuck, Grafik/Typografie und Designtheorie. Swiss Design 2004: Innovation stellt die zwanzig Gewinnerinnen und Gewinner vor. Die prämierten Werke werden mit Bildern der Stellungnahme der Jury präsentiert. Interviews mit den jungen Designern suchen nach neuen Erkenntnissen über die komplexen Themen.

    Mit Texten von Renate Menzi, Joachim Huber, Sibylle Omlin, Paul Elliman

    20 × 28 cm, 224 Seiten, 60 Abbildungen, Softcover

    ISBN 978-3-03778-044-2, d/e/f

    EUR 32,00 / CHF 48,00
  72. Aroma der Stadt
    Ruedi Baur, Isabel Naegele
    Aroma der Stadt

    Diese Publikation ist das Ergebnis der langjährigen Sammelleidenschaft von Isabel Naegele und Ruedi Baur. Auf unzähligen Streifzügen durch viele Städte entstand ein Bildarchiv mit vielen, oft kleinsten Mustern dessen, was eine Stadt ausmacht und sich doch nicht in Worte fassen lässt: das Aroma. Dieses Buch ordnet die Bilder von Strassenschildern,
    Türen, Blumentöpfen und vielen anderen Entdeckungen und versucht, aus diesen Eindrücken ein Extrakt herzustellen: das Aroma der Stadt.

    14 × 20 cm, 480 Seiten, 1500 Abbildungen, Softcover (2004)

    ISBN 978-3-03778-012-1, d/e/f

    EUR 5,00 / CHF 6,00
    Ruedi Baur

    Diplomgrafiker, 1956 geboren in Paris. Gründet 1989 in Paris und 2002 in Zürich seine beiden Ateliers "intégral ruedi baur et associés" und "integral ruedi baur zürich". Seit April 2004 leitet Ruedi Baur als Professor an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ) das neu gegründete Institut für Designforschung "Design2context".

    Isabel Naegele
  73. Michael Engelmann
    Poster Collection 10
    Michael Engelmann

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich 

    Eine schmucklose Fotografie, reduzierte Farbigkeit, einfache Texte in einer sachlichen Typografie gesetzt, das sind die formalen Elemente, aus denen der deutsche Grafiker Michael Engelmann eine unverwechselbare Bildsprache für seine Plakate geschaffen hat. Als Autodidakt zur Werbung gekommen und geschult an der amerikanischen Werbepraxis, hat sich Engelmann in den 50er-Jahren daran gemacht, alle Spuren biederer Anpreisung durch eine streng konzeptuelle Arbeitsweise aus der Werbung zu vertreiben. In seinen Plakaten für Pirelli, The Philadelphia Inquirer, Renault oder Roth Händle fügen sich Bilder und Begriffe auf ebenso einfache wie zwingende Weise zu Signeten von grosser assoziativer Kraft. Mit Witz und mit Sinn für den ökonomischen Gebrauch seiner Mittel hat er einen viel beachteten Beitrag zum Durchbruch der Grafik ins Zeitalter der Massenkommunikation geleistet.

    16,5 × 24 cm, 96 Seiten, 80 Illustrationen, Softcover, (2004)

    ISBN 978-3-03778-039-8, d/e

    EUR 23,00 / CHF 30,00
  74. Ralph Schraivogel
    Poster Collection 9
    Ralph Schraivogel

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Ralph Schraivogel, geb. 1960 in Zürich, ist einer der bekanntesten Schweizer Plakatgestalter der Gegenwart.

    In den frühen 90er-Jahren hat er sich mit experimentellen Plakaten, die klassisches Handwerk mit computerbasierten Entwurfsmethoden verbinden, rasch einen Namen gemacht. Visuell unverwechselbar werden seine Werke durch komplexe Strukturmuster und den Umgang mit Fotografie. Interpretationskraft und die Reduktion auf wesentliche Inhalte zeichnen seine Arbeiten besonders aus.

    Seine Werke werden international ausgestellt und mit zahlreichen Preisen geehrt. Im Rahmen der Poster Collection ist dies die erste Übersicht über sein Werk. Die Publikation enthält seine wichtigsten Plakate und informiert detailliert
    über seine Arbeitsmethoden.

    Mit einem Essay von Robert Massin

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 64 Seiten, 70 Abbildungen, Softcover (2003)

    ISBN 978-3-03778-016-9, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
  75. Schwarz und Weiss / Black and White
    Poster Collection 8
    Lars Müller
    Schwarz und Weiss / Black and White

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    In der scheinbar a priori bunten Welt des Grafikdesigns geht es in dieser Zusammenstellung internationaler Plakate der letzen vierzig Jahre um den Nachweis, dass im Verzicht auf die Farbe auch ein Gewinn liegen kann.

    Die morphologische Erkundung der Bestände der Plakatsammlung fördert eine überraschende Vielfalt zutage. Welcher Motivation oder Haltung die Plakate in dieser Übersicht auch entstammen, demonstrieren sie plausibel, dass mit der Entscheidung für das System «Schwarz und Weiss» der Gestaltung ihre Macht und der Farbe ihre Dringlichkeit zurückgegeben werden kann. Typische Positionen stammen von Gestaltern wie AG Fronzoni, Werner Jeker, James Victore oder M/M (Paris). Die Klaviatur reicht von «coolness» zu modernistischer Askese, vom politischen Manifest zur poetischen Abstraktion.

    Mit einem Essay von Lars Müller

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 80 Seiten, 107 Abbildungen, Softcover (2003)

    ISBN 978-3-03778-014-5, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
    Lars Müller

    Lars Müller (1955) ist Gestalter und Verleger. Er betreibt seit 1982 ein Atelier für visuelle Kommunikation in Baden. Seit 1983 verlegerische Tätigkeit mit internationaler Ausrichtung, in den Bereichen Architektur, Design, Kunst, Fotografie, Gesellschaft. Seit 1985 regelmässige Lehrtätigkeit, zuletzt an der Harvard University Graduate School of Design. Lars Müller ist Mitglied der Alliance Graphique Internationale AGI.

  76. Armin Hofmann
    Poster Collection 7
    Armin Hofmann

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Armin Hofmann gehört zu den prägendsten Persönlichkeiten der Schweizer Plakatgestaltung. 1946 nahm er seine langjährige Lehrtätigkeit an der Basler Gewerbeschule auf und entwickelte in einem vitalen Dialog mit Emil Ruder und später mit Wolfgang Weingart eine pädagogische Befähigung, die international höchste Anerkennung fand und die Landschaft des Grafikdesign nachhaltig veränderte. Sehr früh hat Hofmann erkannt, dass die technologische Entwicklung eine radikale Erneuerung der Lehrmethoden für angehende Gestalter erfordert. Die charakteristische Verbindung von Reflexion und Offenheit für das Unvorhersehbare hat Generationen von Gestaltern geprägt. Die Publikation vereint Hofmanns Plakate mit ausgewählten Arbeiten seiner Studenten, die teilweise seine Lehrmethode weiterentwickeln, wie Peter von Arx, Igildo Biesele, Dan Friedman, Steff Geissbühler, April Greiman, Mendell & Oberer, Nelly Rudin oder Georg Staehelin, und setzt sie der Frage nach Hofmanns Aktualität aus.

    Mit einem Essay von Steven Heller

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 80 Seiten, 110 Abbildungen, Softcover

    ISBN 978-3-03778-004-6, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
  77. Visual Strategies Against AIDS
    Poster Collection 6
    Visual Strategies Against AIDS

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Seit die Aids-Epidemie um sich greift, kommt dem gesundheitspolitischen Auftrag der Aufklärung eine dramatische Bedeutung zu. In vielen Ländern hat das Plakat als Informationsmedium erst durch Aids Verbreitung gefunden, so dass zunächst visuelle Formeln zu einer Thematik entwickelt werden mussten, die mit vielen Tabus behaftet ist. Die Übersicht von aktuellen Aids-Präventionsplakaten aus aller Welt zeigt auf, dass die zwingend erforderliche Wirksamkeit der Plakate nach einer Verankerung in lokalen Traditionen verlangt. Aids hat das Plakat auf seine fundamentale Bedeutung als Massenkommunikationsmittel zurückgeführt.

    Mit einem Essay von Nigel Barley

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 130 Abbildungen, Softcover (2002)

    ISBN 978-3-907078-90-7, d/e

    EUR 23,00 / CHF 30,00
  78. Typotektur
    Poster Collection 5
    Typotektur

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Typotektur nimmt Plakate aus verschiedenen Ländern und Epochen in den Blick, in denen eine besondere Eigenschaft der Typografie zum Ausdruck kommt: Die Tendenz, den zweidimensionalen Raum der Schrift zu durchbrechen und hybride Verbindungen mit Architektur einzugehen. Buchstaben, Wörter oder ganze Sätze bilden architektonische Figuren, die ebenso betrachtet wie gelesen werden wollen. Ausgehend von zeitgenössischer Plakatgestaltung werden die vielfältigen Entwicklungslinien der architektonisch behandelten Schrift durch das 20. Jahrhundert zurückverfolgt.

    Mit einem Essay von Andres Janser

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 x 24 cm, 64 Seiten, 85 Abbildungen, Softcover (2002)

    ISBN 978-3-907078-89-1, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
  79. Auf den ersten Blick
    Pierre Mendell
    Auf den ersten Blick
    Graphic Design für den Alltag

    Pierre Mendells weltweit beachtete Gestaltung zeichnet sich durch das aus, woran es einem Grossteil des aktuellen Grafikdesigns mangelt: Prägnanz, Mitteilungskraft, Poesie und Humor. Die seit vielen Jahren konstante Aktualität und Bedeutung seiner Arbeit beweist, dass visuelle Kommunikation, die auf Idee und Inhalt beruht, jene überdauert, die sich den Prämissen der Elektronik und den schnellen Trends unterwirft. Mendells Kulturplakate und Corporate Design Programme sind zeitlos, aktuell und modern. Pierre Mendell starb 2008 im Alter von 79 Jahren.

    24 x 30 cm, 240 Seiten, 200 Abbildungen, Hardcover (2001)

    ISBN 978-3-907044-49-0, e
    ISBN 978-3-907078-64-8, d

    Englisch,
    EUR 30,00 / CHF 40,00

    Deutsch,
    EUR 10,00 / CHF 12,00

    Pierre Mendell

    Pierre Mendell wurde in Essen geboren. Er studierte Graphic Design bei Armin Hoffmann an der Schule für Gestaltung in Basel, Schweiz, und gründete 1961 zusammen mit Klaus Oberer das Studio Mendell & Oberer in München. 
    Seit Januar 2000 Pierre Mendell Design Studio.
    Die Arbeit des Studios umfasst alle Bereiche des Graphic Designs und der Visuellen Kommunikation.

    Pierre Mendell erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die Goldmedaille des Art Directors Club Deutschland, die Goldmedaille des Art Directors Club New York, Bestes Deutsches Plakat des Grand Prix International de l'Affiche Paris und den Deutschen Plakat Grand Prix.

    Pierre Mendell's Arbeiten wurden ausgestellt im Stadtmuseum München, im Internationalen Design Zentrum Berlin, in der Galleria Aiap Mailand, im Muzeum Plakatu Warschau, im Museo Nacional de Bellas Artes Buenos Aires, im Centro de la Imagen Mexico City und im Visual Arts Museum New York.

    Seine Arbeiten sind in der Graphic Design Collection des Museum of Modern Art New York vertreten.

    Pierre Mendell lehrte von 1987 bis 1996 an der Sommerakademie der Yale University in Brissago, Schweiz.

    Pierre Mendell ist Mitglied der Alliance Graphic Internationale und Honorary Royal Designer for Industry of the Royal Society of Arts London. 

  80. Hors Sol
    Poster Collection 4
    Hors Sol
    Poster Actions in Switzerland

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Hors-Sol dokumentiert Plakatinterventionen bildender Künstlerinnen und Künstler im öffentlichen Raum aus den Jahren 1961 bis heute.

    Mit Essays von Bettina Richter und André Heiz

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 96 Seiten, 139 Abbildung, Softcover (2001)

    ISBN 978-3-907078-54-9, d/e

    EUR 23,00 / CHF 30,00
  81. Posters for Exhibitions 1980–2000
    Poster Collection 3
    Posters for Exhibitions 1980–2000

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Das Museum für Gestaltung Zürich schaut auf eine hervorragende Kollektion eigener Plakate zurück. Als Auftraggeber fördert das Museum junge Autoren. Die Publikation bietet eine Übersicht über die Plakate der vergangenen zwanzig Jahre.

    Mit einem Essay von Stuart Bailey

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 96 Seiten, 150 Abbildung, Softcover (2001)

    ISBN 978-3-907078-55-6, d/e

    EUR 23,00 / CHF 30,00
  82. Donald Brun
    Poster Collection 2
    Donald Brun

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich

    Donald Brun (1909 -1999) war einer der erfolgreichsten Schweizer Grafiker seiner Zeit. Er stellte seine Fähigkeiten in den Dienst des Marktes und schuf Plakate von grosser Wirkung und Beliebtheit.

    Mit einem Essay von Jean Charles Giroud

    16,5 × 24 cm, 64 Seiten, 70 Abbildungen, Softcover (2001)

    ISBN 978-3-907078-53-2, d/e

    EUR 20,00 / CHF 26,00
  83. Die Luft sichtbar machen / Far vedere l'aria
    Bruno Munari
    Die Luft sichtbar machen / Far vedere l'aria
    Ein visuelles Lesebuch zu Bruno Munari

    Herausgegeben von Claude Lichtenstein, Alfredo Häberli und dem Museum für Gestaltung Zürich

    Bruno Munari (1907–1998) war ein begeisterter Sammler des Sichtbaren. Der Zweck bestand darin, die Beziehung zwischen gestalteten Gegebenheit und unserer Wahrnehmung derselben zu erforschen. Munari, der in Mailand lebte, war in ganz Europa eine bekannte Künstlerpersönlichkeit, Grafikdesigner, Autor von Kinderbüchern und Publizist.

    Design: Integral Lars Müller

    16 × 24 cm, 320 Seiten, 490 Abbildungen, Hardcover (2001)

    ISBN 978-3-907044-89-6, e
    ISBN 978-3-906700-94-6, d

    Englisch,

    Deutsch,
    EUR 25,00 / CHF 34,00

  84. Revue 1926
    Poster Collection 2
    Revue 1926

    Herausgegeben vom Museum für Gestaltung Zürich und Hans U. Gumbrecht 

    Ein Zeitschnitt durch ein willkürlich gewähltes Jahr. Plakate aus Paris, London, Moskau, Wien, New York, Zürich oder Mailand, die alle nur das eine gemeinsam haben: das Jahr ihrer Entstehung. Für einmal wird Geschichte nicht als fortschreitende Entwicklung aufgefasst, sondern als breiter Schauplatz der Gleichzeitigkeit.

    Mit einem Essay von Hans U. Gumbrecht

    Design: Integral Lars Müller

    16,5 × 24 cm, 64 Seiten, 91 Abbildungen, Softcover (2001)

    ISBN 978-3-907078-52-5, d/e

    EUR 22,00 / CHF 29,00
  85. Josef Müller-Brockmann
    Josef Müller-Brockmann
    Ein Pionier der Schweizer Grafik

    Herausgegeben von Lars Müller

    Ein illustrierter Aufsatz gibt Aufschluss über die Entwicklungsgeschichte der «Schweizer Grafik» der 1930er- bis 1960er-Jahre. Müller-Brockmanns Plakate sind weltberühmt für ihre mit reduzierten Mitteln erzielte visuelle Spannung und Mitteilungskraft. Ihnen sind zeitlose Regeln der visuellen Kommunikation eingeschrieben. Müller-Brockmann ist eine der Leitfiguren der «Schweizer Grafik» der 1950er- und 1960er-Jahre. Er starb 1996 im Alter von 82 Jahren.

    19 x 27 cm, 262 Seiten, 369 Abbildungen, Softcover (2001)

    ISBN 978-3-906700-89-2, e
    ISBN 978-3-907078-59-4, d

    Englisch,
    EUR 40,00 / CHF 52,00

    Deutsch,
    EUR 40,00 / CHF 52,00

    «Die erste umfangreiche Monografie über einen epochalen Entwerfer, dessen Arbeit eine Entwicklung verkörpert, die die zweite Hälfte
    unseres Jahrhunderts stärker beeinflusste als jeder andere stilistische Ansatz daneben.»
    Form
  86. Habit – Habitat
    Habit – Habitat
    Christa de Carouge

    Herausgegeben von Werner Blaser und Lars Müller

    «Das Kleidungsstück als Behausung, als Hülle, in der man wohnt und lebt». Das ist das Credo der Designerin Christa de Carouge, Kosmopolitin mit Wurzeln in Genf und Zürich. Wie man seine Wohnung nicht unnötig wechselt, sind auch ihre Kreationen auf Dauer und Zeitlosigkeit ausgelegt. Die Materialien sind vom Besten, die Farbe fast immer Schwarz. Seide ist, neben Wolle, das bevorzugte Gewebe, auch für robuste Kleidungsstücke. Raffinierte Faltungen und Überwürfe hüllen den Körper ein. Keine Knöpfe, keine Haken. Die Schlichtheit der Form, das kostbare Material und das damit zusammenhängende Lebensgefühl sind begehrt. CdCs Erfolg ist überwältigend. Der Architekturpublizist Werner Blaser untersucht mit Hinweisen auf den Hang zur Reduktion bei Mies van der Rohe oder zur feinfühligen Materialkollage bei Le Corbusier, wie Christa de Carouges Philosophie dem bestimmten Bedürfnis des modernen Menschen gerecht wird, in seiner Kleidung Wohlbehagen mit Identität und ästhetischem Ausdruck zu verbinden. Die Publikation zeigt neben den aktuellen Kollektionen, die Entwicklung des Umfelds der Designerin und einen Fotoessay zu Tibet.

    24 x 26 cm, 216 Seiten, 180 Abbildungen, Leineneinband (2000)

    ISBN 978-3-907078-16-7, d

  87. TM
    Ivan Chermayeff, Tom Geismar, Steff Geissbühler
    TM
    Trademarks designed by Chermayeff & Geismar Inc.

    Hunderte von herausragenden Marken sind von der New Yorker Designagentur Chermayeff & Geismar entworfen worden. Ihre Logos und Corporate Design Programme für weltweit tätige Unternehmen wie Mobil, Time Warner, NBC, Viacom oder Xerox und für weltbekannte Institutionen wie das Museum of Modern Art, das Smithsonian Institute, die New York Public Library sind Ikonen des Grafik Design. TM versammelt über 200 Marken und Logos, die während der 40-jährigen Geschichte der Firma entstanden sind, die von Ivan Chermayeff, Tom Geismar und Steff Geissbuhler geführt wird. Ihre Vielseitigkeit und Kreativität kommt in diesem reich illustrierten Buch zum Ausdruck. Eine wertvolle Inspirationen für Gestalterinnen und Gestalter und eine Referenz an das Beste im Trademark Design.

    Mit einem Vorwort von Stefan Sagmeister

    21,5 x 22 cm, 288 Seiten, 350 Abbildungen, Hardcover (2000)

    ISBN 978-3-907078-31-0, e

  88. Typography
    Nicht lieferbar
    Wolfgang Weingart
    Typography
    Wege zur Typographie

    Seit den 70er-Jahren hat Weingart die internationale Entwicklung der Typografie massgeblich beeinflusst. Ende der 60er-Jahre verlieh er der erstarrten Schweizer Typografie neue Impulse und manifestierte die Erneuerung in seinen eigenen Arbeiten, etwa für die Typographischen Monatsblätter TM. Unzählige Gestalter sind durch Weingarts Unterricht an der Schule für Gestaltung Basel und durch seine Vorträge angeregt worden. In Typography zeigt er einen umfassenden
    Überblick über seine mehrheitlich unbekannten Arbeiten aus den vergangenen vierzig Jahren. Weingart hat das Buch exemplarisch gestaltet.

    22,5 × 27,5 cm, 520 Seiten, 450 Abbildungen, Hardcover (2000)

    ISBN 978-3-907044-86-5, d/e

    EUR 55,00 / CHF 85,00
    «Kein lautes Buch, doch ein gewaltiges Buch, das in unprätenziösem schwarzweiss daherkommt und sich ganz auf Form, Fläche und Komposition konzentriert.»
    Heft 3
  89. Transfer
    Peter Erni, Martin Huwiler, Christophe Marchand
    Transfer
    Erkennen und Bewirken

    Berufsleute in allen Sparten der Gestaltung, in Architektur, Produkt- und Grafikdesign, aber auch Entscheidungsträger in Industrie und Baugewerbe bekunden übereinstimmende Schwierigkeiten, Erkenntnisse und Einsichten über die ökologischen, ökonomischen, technologischen und ästhetischen Bedingungen einer zeitgenössischen nachhaltigen Gestaltung in Konzepten zu formulieren und in die gestalterische Tat umzusetzen. Die Autoren entwerfen mittels einer in ihrer Komposition und Struktur ebenso stringenten wie anregenden Sammlung von Bilddokumenten und Zitaten ein Verfahren, wie die kritischen Grössen innovativer Gestaltung bildhaft und für den Entwurf nutzbar gemacht werden können. Transfer = Transport. Transferieren meint übertragen, übermitteln. Die Publikation offeriert seinen Betrachterinnen und Lesern Ansätze zu einer «Grammatik der Ökologie». Sie versteht sich als Instrument. Die Texte und Bilder des Buches sind in fünf Bereiche gegliedert: Erkennen und Bewirken, Austausch und Gleichgewicht, Aggregate des Entwurfs, Bild der Energie und Phasen des Objekts.

    19,6 × 27 cm, 416 Seiten, 1500 Abbildungen, Softcover (2008)
    19,6 × 27 cm, 416 Seiten, 1500 Abbildungen, Hardcover (1999)

    ISBN 978-3-907044-92-6, d, Hardcover
    ISBN 978-3-03778-113-5, d, Softcover

    Hardcover,
    EUR 65,00 / CHF 98,00
    Vergriffen
    Softcover,
    EUR 30,00 / CHF 40,00

  90. Die gute Form
    Peter Erni
    Die gute Form
    Ein Programm des Schweizerischen Werkbundes

    Apekte des internationalen Industriedesigns am Beispiel einer Aktion des Schweizerischen Werkbundes 1949–1968. Eine umfassende Analyse der Produktgestaltung der Nachkriegszeit.

    22 x 30 cm, 160 Seiten, 600 Abbildungen, Hardcover

    ISBN 978-3-906700-01-4, d

    EUR 30,00 / CHF 40,00
    Peter Erni

     

     

  91. Gefesselter Blick 1930, Reprint 1996
    Gefesselter Blick 1930, Reprint 1996
    25 kurze Monografien und Beiträge über neue Werbegestaltung

    Herausgegeben von Heinz und Bodo Rasch

    Eine der wichtigsten Publikationen zur Position der Gebrauchsgrafik Ende der 1920er-Jahre. Auf Anregung der Gebrüder Rasch beteiligten sich 25 Werbegestalter. Der Gefesselte Blick vereinigt die fortschrittlichsten Künstler der Epoche, für die eine sachliche, argumentative Reklame in progressiver Gestaltung ein Ausdruck des allgemeinen Fortschritts war.

    21 × 26,5 cm, 112 Seiten, 140 Abbildungen, Hardcover (1999)

    ISBN 978-3-907044-02-5, d

    EUR 45,00 / CHF 60,00
  92. Chairman - Rolf Fehlbaum
    Chairman - Rolf Fehlbaum

    Herausgegeben von Tibor Kalman

    «Chairman» ist das poetische und humorvolle Porträt eines aussergewöhnlichen Unternehmers. Rolf Fehlbaum setzt mit dem Stuhl- und Büromöbelhersteller Vitra neue Massstäbe der Unternehmenskultur, der Architektur- und Designförderung. Tibor Kalmans unterhaltsame Bildergeschichte schlägt auf 600 Seiten den Bogen von der Erfindung des Stuhls über den Einfluss von Charles und Ray Eames zur eindrücklichen Vitra-Erfolgsgeschichte, die Rolf Fehlbaum leidenschaftlich und beharrlich eingeleitet und geprägt hat.

    12,5 x 15,3 cm, 592 Seiten, 650 Farbabbildungen, Hardcover (1997)

    ISBN 978-3-907044-46-9, e