Persönliche Vorlieben und Freundschaften des Verlegers prägen die Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Kunst. Malerei und Zeichnung, Fotografie, Video, Installation und Neue Medien interessieren als eigenständige Positionen oder in Verbindung mit Architektur und Umwelt.

  1. Manifesta 11: What People Do for Money
    Ab Juni 2016
    The official Manifesta 11 catalogue
    Manifesta 11: What People Do for Money

    Herausgegeben von Stichting Foundation Manifesta 11, gestaltet von Intégral Ruedi Baur. Mit Texten von Franco Berardi, Harald Falckenberg, Hedwig Fijen, Sarah Schilliger, Michail Schischkin, Jakob Tanner, etc.
    What People Do for Money erscheint anlässlich der Austragung der 11. europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst – Manifesta. Sie wird von dem Künstler Christian Jankowski kuratiert und durchdringt das soziale Geflecht von Zürich, indem sie Kollaborationen zwischen Künstlern und Berufsleuten aus unterschiedlichen Arbeitswelten anstösst. Der Katalog präsentiert über dreissig dieser Zusammenschlüsse. Zudem beinhaltet er Illustrationen aus der thematischen Ausstellung, Dokumentationen des Pavillon of Reflections auf dem Zürichsee sowie Ideenskizzen zur Zunft der Künstler – Cabaret Voltaire. Er enthält Kommentare der Projektmitarbeitenden der Künstler, Filmstills aus dem Filmprogramm, soziologische Untersuchungen sowie neue literarische Texte, wodurch ein vielseitiges Porträt von Zürich entsteht. Durch das Anstossen und Auswerten von Diskussionen dient dieses dazu, die Schweizer Metropole im aktuellen Europa zu kontextualisieren.

    21 x 26 cm, 8 ¼ x 10 ¼ in, 336 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Softcover

    ISBN 978-3-03778-488-4, german/english

    45,00 € / 49,00 Fr.
  2. Some Pigeons are More Equal than Others
    Neu
    Julian Charrière, Eric Ellingsen, Julius von Bismarck
    Some Pigeons are More Equal than Others

    Tauben bringen die Stadt zur Sprache. Angenommen ein Künstler fängt eine graue Taube ein, besprüht sie mit ultramaringrüner Farbe und entlässt sie schliesslich in den öffentlichen Raum: Was passiert dann mit dieser "fliegenden Ratte"? Können wir uns wirklich auf das verlassen, was wir da sehen oder täuscht uns unsere Wahrnehmung?

    Some Pigeons Are More Equal Than Others hat als Kunstprojekt von Julius von Bismarck und Julian Charrière begonnen und erprobt jetzt das Medium Buch als Ort, an dem die Energien von Kunst und Poesie mit räumlichen Praktiken konvergieren. Poeten, Philosophen, Historiker, Architekten und andere Spezies definieren hier ein neues Verständnis von Welt und Geschichte, das nicht (nur) den Menschen ins Zentrum stellt. Daraus entsteht ein urbanes Manifest, das sich mit der Frage von Begegnungen mit zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum beschäftigt.

    Mit Beiträgen von Ben Marcus, CA Conrad, Craig Dworkin, Lyn Hejinian, Marjorie Welish, Juliana Spahr, Ian Bogost, David Graham Burnett, Claudia Roden, Olafur Eliasson und vielen weiteren.

    21 x 24,7 cm, 192 Seiten, 78 Bilder, Hardcover (2015)

    ISBN 978-3-03778-465-5, e

    50,00 € / 50,00 Fr.
    Julian Charrière JULIUS VON BISMARCK und JULIAN CHARRIÈRE sind bildende Künstler. Sie promovierten als Meisterschüler am Lehrstuhl von Olafur Eliasson an der Universität der Künste Berlin. Eric Ellingsen ERIC ELLINGSEN ist Architekt, Landschaftsarchitekt und Philosoph. Von 2009 bis 2014 war er Co-Direktor des Instituts für Raumexperimente an der Universität der Künste Berlin. Er unterrichtet als Gastprofessor an The Art Institute of Chicago. Julius von Bismarck JULIUS VON BISMARCK und JULIAN CHARRIÈRE sind bildende Künstler. Sie promovierten als Meisterschüler am Lehrstuhl von Olafur Eliasson an der Universität der Künste Berlin.
  3. Noonday
    Annelies Strba
    Noonday

    Die Künstlerin Annelies Štrba, bekannt für die Fotografien ihrer Kinder, zeigt uns in Noonday Bilder ihrer Enkel. In diesem «nachmittäglichen Traum» (in Anlehnung an Emily Brontë), treffen wir auf eine Vielzahl von Märchenwesen, spielend, schlafend oder träumend. Der Betrachter wird selbst Teil dieses Traums, der durchsetzt ist von Bildern des Familienalltags, der Reisen, des Spiels. Waren die Aufnahmen im Vorgänger Shades of Time (1997) rau und unvermittelt, spielt Noonday mit der Leichtigkeit eines Sommernachmittags und hinterlässt dennoch die melancholische Gewissheit, dass die Zeit der Kindheit schneller verstreicht, als uns lieb ist.

    Design: Integral Lars Müller

    17,3 × 24 cm, 344 Seiten, 336 Seiten, 295 Bilder, Hardcover (2015)

    ISBN 978-3-03778-388-7, Englisch

    49,00 € / 49,00 Fr.
  4. Sensing the Future: Moholy-Nagy, die Medien und die Künste
    Oliver Botar
    Sensing the Future: Moholy-Nagy, die Medien und die Künste

    Die Suche nach dem richtigen Umgang mit der digitalen Flut an Informationen und Bildern, die Veränderung des Verhältnisses zwischen Mensch und Technologie sowie die damit einhergehende Tendenz zur fortschreitenden Entköperlichung sind Themen, die heute breit diskutiert werden. Sie sind aber nur vermeintlich Erscheinungen unserer Zeit. In seinem künstlerischen Werk und mit dem experimentellen Einsatz neuer Medien nahm der Avantgardist und Bauhaus-Lehrer László Moholy-Nagy (1895–1946) die aktuellen Diskussionen vorweg; bereits in den 1920er-Jahren war er überzeugt, dass die Menschen Unterstützung brauchen, um mit der Sinnesüberreizung in einer zunehmend technologisierten und – hier erweist sich Moholy-Nagys Voraussicht als beinah prophetisch – digitalisierten Umwelt zurechtzukommen. In diesem Band untersucht Oliver A. I. Botar die Methoden, mit denen sich Moholy-Nagy in seinem Werk mit Technologie befasst hat und geht der Frage nach, inwieweit er als Pionier des Digitalen zu betrachten sei. Ausserdem möchte der Band auch jüngere Leser an die wegweisende Figur heranführen und die Relevanz von Moholy-Nagys Arbeit für aktuelles künstlerisches Schaffen unterstreichen.

    21 × 29,7 cm, 192 Seiten, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-434-1, Deutsch
    ISBN 978-3-03778-433-4, Englisch

    Deutsch,
    35,00 € / 39,00 Fr.

    Englisch,
    35,00 € / 39,00 Fr.

    Oliver Botar

    OLIVER A. I. BOTAR ist Professor der Kunstgeschichte an der University of Manitoba in Kanada, Kurator und Autor zahlreicher Bücher und Artikel.

  5. Nationalpark
    Jörg Lenzlinger, Gerda Steiner
    Nationalpark

    Herausgegeben von Stephan Kunz

    Mit Texten von Stephan Kunz, Christian Spies, Daniele Muscionico, Konrad Tobler und einem Gespräch von Mathias Balzer mit Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger

    Das Künstlerpaar Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger verwandelt den Sulserbau des Bündner Kunstmuseums in einen noch nie dagewesenen Nationalpark. Vom Untergeschoss bis unter den Dachgiebel gestalten sie das Gebäude um. Die Ausstellung umfasst eine enzyklopädische Sammlung von Kostbarkeiten aus dem reichen Fundus von Steiner und Lenzlinger, sowie eine barocke Installation mit einer Pflanzen- und Kristallwelt, die sich im Laufe der Zeit stetig verändert, die wächst und vergeht, die blüht und verblüht. Im Nationalpark sind Bildergärten, Gedankenfelder und Wissensquellen angelegt, die neue Ideen und Zusammenhänge entstehen lassen, was denn die Natur und das Museum sein könnten.
    Der Schweizerische Nationalpark feiert 2014 sein 100-jähriges Jubiläum. Die Ausstellung von Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger bildet dazu den künstlerischen Auftakt.

    19 x 25 cm, 156 Seiten, ca. 88 Abbildungen, Hardcover (2014)

    ISBN 978-3-03778-425-9, Deutsch

    30,00 € / 38,00 Fr.
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