Lars Müller kann für sich in Anspruch nehmen, dem Helvetica-Boom der vergangenen Jahre zuvor gekommen zu sein. 2002 erschien seine Hommage an die Schrift, zu der er als Gestalter ein inniges, aber nicht immer ungetrübtes Verhältnis hat. Müller belegt in Hunderten von Beispielen das Talent der Laien und Diettanten, die zum «Parfüm der Stadt» (Müller) beitragen. Als Gegensatz dazu zeigt er die professionelle Anwendung der Schrift auf, von ihrer Entstehung 1957 bis heute und belegt eindrücklich den «Helvetica-hype» der vergangenen Jahre.